Mittwoch, 10. Januar 2018

[Buchrezension] Das gesunde Darmkochbuch

Ihr Lieben,

viele von euch haben zu Beginn des neuen Jahres sicher gute Vorsätze gefasst. Sehr oft geht es dabei um das Thema Gesundheit und Wohlbefinden. Man möchte wieder mehr Sport machen, sich etwas Gutes tun, ein paar Kilos abnehmen usw.
Ich bin da auch nicht anders. Wie jedes Jahr nehme ich mir vor, wieder etwas mehr darauf zu achten, was und wie viel ich esse. Zwar esse ich grundsätzlich generell ausgewogen und gesund, ich verzichte auch komplett auf Fertiggerichte, schon alleine wegen meiner Laktoseintoleranz. Aber ich esse einfach unfassbar gerne. Und manchmal, und gerade in der Winter- und Weihnachtszeit, fällt es mir so schwer, Maß zu halten. Da gehe ich oft Essen, ich nasche viel, trinke doch auch mal ein Glas Wein zu viel. Und irgendwann merke ich dann, dass es mir damit eigentlich gar nicht so gut geht. Da sind die zusätzlichen Kilos das eine. Aber da ist auch so ein unerklärliches Unwohlsein und Angeschlagensein. Zeit also, sich wieder etwas mehr Gedanken zu machen, was ich meinem Körper so zuführe.
Da kommt mir ein Buch wirklich gerade recht, dass mir der EMF-Verlag zur Verfügung gestellt hat (vielen Dank an dieser Stelle!):

Das gesunde Darmkochbuch von Christina Wiedemann.


Das gesunde Darmkochbuch


Das Buch erinnert von der Aufmachung sofort an den Bestseller "Darm mit Charme", der dafür gesorgt hat, dass das Thema Verdauung zum Glück kein Tabuthema mehr ist. Zunächst hatte das Buch auch einen anderen Titel - der wurde nun aber geändert.
Im Buch von Christine Weidemann liegt der Fokus auf der Ernährung. Zunächst wird erklärt, was eine gesunde Darmflora ausmacht, wie Darm und Gehirn zusammenhängen, bevor sie schon konkret darauf eingeht, welche Nahrung für einen gesunden Darm gut ist. Da geht es um gute und schlechte Kohlenhydrate, um Fette und Eiweiß, um Kauen und Co. Ein Kapitel handelt auch von Erste-Hilfe-Maßnahmen, wenn der Bauch doch mal gereizt ist. Auch die Themen Allergien, Intoleranzen und Unverträglichkeiten werden besprochen. Eine Sache, die mir besonders gefällt, ist, dass es auch eine Empfehlung für eine Woche Schonkost gibt, um den Verdauungstrakt zu beruhigen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
All diese Themen werden in dem Buch kurz angerissen, es handelt sich hier nicht um ein Darm-Fachbuch, der Fokus liegt ganz klar auf den 60 Rezepten. Diese sind unterteilt nach Frühstück&Drinks, Mittagessen, Abendessen, Snacks&Süßes.
Leider gibt es nicht zu allen Rezepten ein Foto, aber zu den meisten. Und die sind wirklich sehr schön und machen Appetit.
Jedes Rezept enthält eine Zutatenliste, eine gut verständliche Anleitung, Zeit- und Portionsangaben sowie einer weiterführenden Information zum Rezept. Meist handelt es sich bei dieser Info um Hintergrundwissen zu bestimmten Zutaten des Rezeptes und warum sie gut für die Verdauung sind. Leider jedoch nicht immer. Das hätte ich jedoch bei so einem Buch durchaus erwartet, denn eigentlich möchte man ja gerade wissen, warum ein bestimmtes Rezept gut ist für den Bauch.
Die Rezepte sind lecker, abwechslungsreich und nicht zu kompliziert, damit gut in den Alltag zu integrieren.
Ich habe drei Rezepte aus dem Kochbuch nachgekocht. Einen Eintopf, eine Lasagne und ein Fleischgericht. Fangen wir mal mit dem Eintopf an.

Ribollita - Gemüseeintopf mit Bohnen


Ribollita - Gemüseeintopf mit Bohnen


Zutaten für 4 Portionen


  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 Staude Mangold
  • 2 Stangen Staudensellerie - ich gebe zu, den habe ich durch Knollensellerie ersetzt, denn ich mag Staudensellerie so überhaupt gar nicht
  • 2 Stiele Thymian
  • 1 Stiel Rosmarin
  • 1 Dose weiße Bohnen, Abtropfgewicht 250 g
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g Parmesan, fein gerieben

Ribollita - Gemüseeintopf mit Bohnen

Und so geht's

Schält die Zwiebel und hackt sie fein. Die Möhren schält und würfelt ihr. Den Mangold putzt und wascht ihr, dann schneidet ihr die Stiele am Blattansatz ab und würfelt sie klein. Die Blätter schneidet ihr in Streifen. Den Sellerie putzt, wascht und würfelt ihr. Das Selleriegrün hackt ihr klein und stellt es beiseite. Thymian und Rosmarin hackt ihr fein. Die Bohnen gießt ihr in ein Sieb ab und wascht die Flüssigkeit ab.
Erhitzt das Olivenöl in einem hohen Topf und schwitzt Zwiebel und Mangold darin an. Gebt die Möhren, den Sellerie und das Tomatenmark hinzu und bratet alles kurz an. Dann löscht ihr mit der Gemüsebrühe ab. Nun kommen Bohnen, Mangoldblätter, Thymian und Rosmarin hinzu. Würzt mit Salz und Pfeffer und lasst den Eintopf bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten köcheln, rührt gelegentlich um.
Zum Servieren könnt ihr die Ribollita mit Parmesan bestreuen - wenn ihr mögt, reicht geröstetes Weißbrot dazu.
Ich habe einen EL Tomatenmark mehr und noch etwas Paprikapulver hinzugegeben, denn sonst wäre die Farbe des Eintopfs nicht so schön gewesen, wie im Buch abgebildet. Der Eintopf schmeckt etwas "erdig" und macht gut satt.



Das zweite Rezept, das ich euch zeige, ist eine

Kürbis-Lasagne mit Bergkäse und Mozzarella


Kürbis-Lasagne

Zutaten für 4 Portionen


  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 3 große Tomaten
  • 250 g Sahne
  • 250 ml Milch
  • 250 g Bergkäse
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 12 bis 13 Lasagneblätter
  • 1 Kugel Mozarella (125g)


Kürbis-Lasagne

So geht's:

Putzt, wascht und entkernt den Kürbis und schneidet ihn dann in dünne Spalten. Wascht die Tomaten, halbiert sie und befreit sie vom Stilansatz. Das Fruchtfleisch würfelt ihr dann klein.
Verquirlt die Sahne mit der Milch, reibt den Bergkäse und den Parmesan und rührt beides unter und schmeckt dann mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.
Heizt den Backofen auf 200°C Umluft vor - bei Ober- und Unterhitze stellt ihr ihn auf 220°C. Fettet eine Auflaufform mit Butter ein. Gebt eine Schicht Nudelblätter in die Form, verteilt ein Drittel der Kürbisspalten und Tomaten darauf und gießt etwas Käsemasse darüber. Das wiederholt ihr zweimal und schließt mit Nudelblättern und Käsemasse ab. Lasst den Mozzarella abtropfen, zupft ihn klein und verteilt ihn auf der Lasagne.
Nun kommt das schöne Stück für etwa 45 Minuten auf die mittlere Schiene des Ofens. Sollte die Lasagne gegen Ende zu dunkel werden, könnt ihr sie mit Alufolie abdecken.
Nehmt die Lasagne dann aus dem Ofen und lasst sie vor dem Servieren etwas abkühlen, sonst zerläuft sie.

Ich habe mich erst etwas gewundert, in wo einem Buch ein Lasagnerezept zu finden. Aber diese Lasagne kommt ganz ohne Mehl (das man sonst für die Béchamel-Soße braucht) und fettige Fleischsoße aus - also super lecker und dennoch gut für den Bauch.

So, nun kommen wir auch schon zur letzten Rezeptvorstellung aus dem Buch "Das gesunde Darmkochbuch":

Hähnchenfilet mit Kürbiskernkruste


Hähnchenbrustfilet mit Kürbiskernkruste

Zutaten für 4 Portionen


  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eier
  • 160 g Kürbiskerne
  • 3 EL Dinkelmehl
  • Rapsöl zum Anbraten

Hähnchenbrustfilet mit Kürbiskernkruste

So geht's:

Wascht die Hähnchenbrustfilets, tupft sie trocken und würzt sie mit Salz und Pfeffer. Verquirlt die Eier in einem tiefen Teller. Hackt die Kürbiskerne und verteilt sie auf einem anderen Teller. Auf einen dritten Teller kommt das Mehl. Nun wendet ihr die Hähnchenfilets zunächst im Mehl, dann zieht ihr sie durch die verquirlten Eier  und paniert sie zuletzt mit den Kürbiskernen.
Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet die Filets etwa 10 bis 12 Minuten von jeder Seite darin an.
Im Buch wird Apfel-Sellerie-Püree dazu empfohlen.

Mein Fazit zum Buch "Das gesunde Darmkochbuch"


Wenn man sich etwas mit dem Thema Darm beschäftigen möchte und dafür nur eine kurze Einführung möchte, vor allem aber konkrete Rezepte, dann kann ich das Buch durchaus empfehlen. Es hilft einem definitiv dabei, mehr darauf zu achten, was man isst - und man merkt sofort, dass das durchaus sehr lecker sein kann. Das Buch ist schön aufgemacht hat eine schöne Haptik, so dass man es gerne in die Hand nimmt.
Was ich demnächst auf jeden Fall angehen möchte, ist die Schonkostwoche. Ich bin gespannt, wie ich sie durchhalten werde.

Na, was sagt ihr? Ist das Buch etwas für euch?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Freutag und #sonntagsglück

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.
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Montag, 1. Januar 2018

Ein Licht für das neue Jahr - Glücks-Lichter selbst gestalten

Ihr Lieben,

ich wünsche euch für das neue Jahr 2018 alles Gute, viel Glück, viel Freude, Gesundheit, Abenteuer, wertvolle Begegnungen, herzergreifende Momente, leckere Genüsse, ach und noch so vieles mehr! Möge es ein gutes Jahr für euch sein - und möge auch in dunkleren Zeiten ein Lichtlein leuchten.

Damit meinen lieben immer ein Lichtlein leuchtet, habe ich als Neujahrsgruß Glückslichter gestaltet. Und das geht wirklich einfach!

Glücks-Lichter selbst gestalten


Neujahrsgruß Glückslicht


Ihr braucht dazu:


  • Wachsperlen, gibt's zum Beispiel bei Rayher
  • Kerzendocht mit Metall-Schablone, auch bei Rayher
  • ätherische Öle, wenn ihr Duftkerzen machen wollt
  • Gläser
  • Einen wasserfesten Stift, der für Glas geeignet ist

Neujahrsgruß Glückslicht

So geht's:

Schmelzt die Wachsperlen im Wasserbad - bei etwa 60°C werden sie flüssig.
In der Zwischenzeit zündet ihr ein Teelicht an, lasst etwas Wachs in die Mitte eines Glases tropfen und befestigt damit die Schablone des Dochts. Fixiert den Docht mittig, zum Beispiel mit zwei Eisstielen. 

Glückslicht - Docht-fixieren


Wenn das Wachs flüssig ist, gebt ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Lecker riechen zum Beispiel Bergamotte, Orange oder Zitrone. Füllt das heiße Wachs dann vorsichtig in das Glas ein. Lasst das Wachs fest werden, das dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Dann könnt ihr den Docht kürzen und die Gläser beschriften.

Neujahrsgruß Glückslicht


Ihr seht, das ist kein großer Aufwand und vielleicht doch mal eine nette Idee, statt der klassischen Marzipan-Glücks-Schweinchen. Was meint ihr? 

Happy New Year, ihr Lieben!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit CreadienstagDienstagsdinge, Samstagsplausch, #sonntagsglück
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Freitag, 29. Dezember 2017

Silvester 2017 - ein paar Gedanken und ein leckerer Nachtisch

Ihr Lieben,

könnt ihr es glauben? Weihnachten ist bereits vorbei - und nun auch bald das Jahr 2017! Also ganz ehrlich: Mir geht das alles zu schnell. Wo ist dieses Jahr geblieben? Und oh ja, ich weiß, dass ich mich wie eine alte Frau anhöre. Aber wenn die Zeit so weiter rennt, bin ich das bald auch!
Kurz vor dem Jahreswechsel werde ich immer sehr sentimental und nachdenklich. Ich stöbere dann in meinem Jahres-Tagebuch, denke über das vergangen Jahr nach und überlege mir, was ich mir für das neue Jahr wünsche oder vornehme.
Letztes Jahr hab eich meine Bucket List mit euch geteilt - und ich muss zugeben: Nicht hinter jedem Punkt kann ich ein Häkchen setzen. Das ist jetzt nicht wirklich schlimm, aber ein paar Punkte kommen auch 2018 wieder auf die Liste.
Ja, wie war nun dieses Jahr 2017.
Anfang des Jahres hatte ich mir eine Postkarte gekauft, die auf den ersten Blick nur aus Buchstaben beseht - aber wenn man genauer hinsieht, kann man Wörter erkennen. Die ersten drei Wörter sollten das kommende Jahr beschreiben. Ich hatte auf Anhieb 4 Wörter entdeckt: spontan, harmonisch, schwungvoll und magisch.
Spontan war es, denn ich musste mich dieses Jahr immer mal wieder als sehr flexibel erweisen.
Harmonisch war es dagegen nicht immer, es war nämlich eher ein "reinigendes" Jahr für mich.
Schwungvoll - oh ja, durchaus.
Magisch war es auch, jedoch in einer anderen Form, als ich das gedacht hätte.
Das Jahr hatte für mich unglaubliche Höhen aber auch unfassbar schmerzliche Tiefen. Es gab sehr schmerzvolle Abschiede, aber auch herzergreifende Begegnungen.
Wie war es bei euch?

Nun gut, nun heißt es aber, voran zu blicken - neues Jahr, neues Glück.
Weil ich die Postkarte so toll fand, habe ich nun auch eine für euch kreiert. Die ersten 3 Wörter, die ihr findet, sind eure zentralen Themen für 2018. Wie auch immer ihr sie interpretiert.

Glückskarte_2018

Habt ihr Lust darauf? Dann könnt ihr euch die Postkarte hier herunterladen.

Aber bevor wir nun zu sehr ins Grübeln geraten, denken wir doch lieber noch an die bevorstehende Silvesternacht!
Ich brauche an Silvester ja keine riesige Party. Mir ist es wichtig, die Zeit mit lieben Menschen zu verbringen - und das müssen auch gar nicht viele sein. Und es muss was leckeres zu trinken und zu essen geben. Ich brauche auch kein Feuerwerk - ich verstecke mich da ja lieber hinter einer Glasscheibe. Wie ist das bei euch?
Was an Silvester natürlich nicht fehlen darf, sind Bubbles - Sektchen, Prosecco oder gerne auch mal Champagner. Und wenn wir schon bei Gaumenfreuden sind: Warum nicht gleich ein paar Bubbles mit ins Dessert mischen? Ich hätte da ja eine Idee und ein Rezept für euch:

Panna Cotta mit Prosecco und Cranberry-Gelee


Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee


Für 4 Portionen braucht ihr:


Für die Panna Cotta
  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Prosecco
  • 2 EL Sirup nach Wahl – ich habe Rhabarber-Sirup verwendet
  • 2 EL Rohrzucker
  • 6 Blatt Gelatine

Für 2 Gläser Cranberry-Gelee:
  • 150 g frische Cranberries
  • 100 g Gelierzucker
  • 100 ml Prosecco
  • ½ TL Zimt
  • Das Markt einer Vanilleschote

Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee

Und so geht’s:

Weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein. Kocht die Sahne mit dem Sirup und dem Zucker kurz auf. Nehmt den Topf dann vom Herd und gebt den Prosecco hinzu. Nehmt dann die Gelatine aus dem Wasser, drückt sie gut aus und rührt sie mit dem Schneebesen unter die heiße Sahne. Füllt die Sahne in Gläser ab und stellt sie kalt.

Gebt die Cranberries mit dem Gelierzucker, dem Zimt und dem Mark der Vanilleschote in einen hohen Topf und bringt sie zum Kochen. Wenn die Cranberries heiß werden, platzen sie auf – also Vorsicht vor Farbspritzern. Zerstoßt die Cranberries dann noch mit einem Kartoffelstamper und lasst sie ein paar Minuten sprudelnd kochen. Gebt dann den Prosecco dazu, rührt ihn unter und füllt das Gelee dann in Gläser ab – ihr könnt etwa 2 Gläser füllen – und wenn ihr nicht alles für die Panna Cotta braucht, habt ihr gleich noch einen leckeren Brotaufstrich fürs Neujahrsfrühstück.

Wenn Panna Cotta und Gelee abgekühlt sind, gebt ihr eine Schicht Gelee auf die Panna Cotta. Fertig ist ein leckerer Silvester-Nachtisch.


Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee


Was plant ihr an Silvester? Ein rauschendes Fest, eine kleine gesellige Runde?
Ich wünsche euch auf jeden Fall eine wunderbare Silvesternacht und einen guten Start in ein glückliches, gesundes und tolles neues Jahr! Zum Wohl!
Liebste Grüße von Martina

Happy Silvester!

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Dienstag, 19. Dezember 2017

[Buchrezension] Handlettering - ein schöner Trend gerade zur Weihnachtszeit

Ihr Lieben,

nun steht Weihnachten ja wirklich direkt vor der Tür. Ich finde, dieses Jahr war die Vorweihnachtszeit besonders kurz - nicht nur tatsächlich, sondern es hat sich für mich auch wirklich viel zu kurz angefühlt! Geht es euch ähnlich?
Irgendwie kommt man dann kurz vorher doch wieder unter Druck - sogar ich, die eigentlich als klassischer Weihnachtsstreber immer sehr zeitig auf alles vorbereitet ist. Aber gerade habe ich das Gefühl, dass noch nicht alles perfekt ist, ich die Adventszeit noch nicht genug genossen habe, ich dringend noch ganz viel erledigen muss. Es wird also Zeit, mal einen Schritt zurück zu treten und durchzuatmen.
Wie gut, dass ich mich langsam an ein neues Hobby herantaste, dass mich wirklich beruhigt und herunterfahren lässt. Und was daran noch besser ist: Ich kann dieses Hobby auch perfekt für die Weihnachtszeit nutzen. Denn mir ist es ja immer so wichtig, nicht nur teure Geschenke einzukaufen, sondern zum einen persönliche Geschenke zu verschenken, zum anderen gerne etwas, das ich selbst gemacht habe.
Die Überschrift hat es ja schon verraten - mein neues Hobby ist Handlettering!
Das ist nun kein neues Thema mehr - dieses Jahr gab es ja einen regelrechten Handlettering-Hype. Aber es sieht einfach auch so wunderbar aus, wenn man schöne Zeilen in so schönen Lettern geschrieben sieht. Ich wollte mich schon länger damit befassen, aber irgendwie kam es nicht dazu. Wie schön also, dass mir der EMF-Verlag nun zwei tolle Handlettering-Bücher zur Verfügung gestellt hat, die ich hier rezensieren darf - vielen Dank an dieser Stelle, Dank euch habe ich jetzt tatsächlich losgelegt!

Handlettering_Buchcovers


Das erste Buch ist von der Buchstabenkünsterlin Tanja Capell, bekannt als Frau Hölle:

HANDLETTERING ALPHABETE - Schritt für Schritt zur eigenen Schönschrift


Ich folge Frau Hölle schon seit längerem auf ihren sozialen Kanälen und ich finde unfassbar toll, was sie macht und was sie erreicht hat. Sie hat sich das Lettern selbst beigebracht. Ich finde, sie ist eine echte Inspiration und dabei auch noch einfach sympathisch! Wie schön also, dass sie nun auch ihr eigenes Buch hat.
Das Buch Handlettering Alphabete ist nach den unterschiedlichen Lettering-Arten aufgebaut. Zunächst erfolgt eine kurze Einleitung, in der man zunächst etwas mehr über Frau Hölle und dann über die verschiedenen Schriftfamilien und Techniken erfährt. Dann folgen die 4 großen Kapitel "Hand Lettering", "Brush Lettering", "Kalligraphie" und "Digital Lettering". Die Kapitel sind alle ähnlich aufgebaut - zunächst erfolgt eine kurze Einführung, bevor das notwendige Material vorgestellt wird. Über die richtige Haltung geht es dann mit Aufwärmungübungen so langsam ans Eingemachte, an die Alphabete und Effekte. Im Kapitel "Digital Lettering" lernt man dann, wie man Projekte digitalisiert. Den Abschluss des Buches machen konkrete Objekte, eine super Inspiration, wie ich finde, da man sieht, welche tollen Möglichkeiten es gibt, die Welt mit Buchstaben zu verschönern Da macht auf einmal selbst Ordnung machen mehr Spaß!

Buch HANDLETTERING ALPHABETE

Es handelt sich bei diesem Buch um ein umfangreiches Lettering-Werk, das wirklich in die Tiefe geht. Man braucht schon etwas Zeit, das Buch durchzuarbeiten, nimmt dafür aber wirklich viel mit. Und das Buch macht Spaß!


Am zweiten Buch haben gleich 3 Lettering-Künstlerinnen mitgewirkt:

HANDLETTERING WITH LOVE - Glückwünsche, Einladungen und Sprüche für jede Gelegenheit gestalten


Das Buch ist komplett anders aufgebaut. Zwar gibt es auch ein paar Seiten zu Grundlagen, Techniken und Materialkunde, der Schwerpunkt liegt bei Handlettering with love jedoch komplett auf konkreten Projekten.
Diese sind unterteilt nach Familie&Feste, Liebe&Freundschaft, Feiertage und Sprüche. Am Ende folgt noch ein Kapitel zu Schmuckelementen, wiederum sortiert nach allgemeinen Elementen, Jahreszeiten und Anlässen. Es wird nicht viel Platz darauf verwendet, Schritt für Schritt das Lettern der Projekte zu erklären - sie werden meist einfach gezeigt, dienen also als Inspiration und sind dazu geeignet, direkt loszulegen.
Und es sind wirklich sehr schöne Projekte dabei, die Lust machen, mal etwas selbst Gelettertes zu verschenken.

Buch Handlettering with Love


Mein Fazit zu beiden Büchern

Man kann die beiden Bücher kaum miteinander vergleichen, denn die Idee dahinter ist einfach unterschiedlich. Das Handlettering Alphabete möchte uns wirklich etwas beibringen, animiert zum "studieren" und üben, ohne dabei konkrete Ideen zu vergessen.
Handlettering with love dagegen möchte, dass wir direkt loslegen und einfach machen.
Ich finde bei Bücher sehr gelungen, sie machen mir beide viel Freude! Und ich kann sie beide auch als Weihnachtsgeschenk empfehlen - vielleicht habt ihr ja jemanden, dem so ein kreatives Hobby Spaß machen könnte - und vielleicht braucht ihr für diesen jemand ja auch zufällig noch ein Geschenk...

A propos Geschenke...

Meine kleinen Handlettering-Projekte


Ich war natürlich hoch motiviert, nachdem ich in den beiden Büchern geschmökert habe. Und ich hatte anfangs ja schon erwähnt, dass ich gerne Dinge verschenke, die ich entweder selbst gemacht habe oder zu denen ich selbst etwas beitragen kann. Als Weihnachtsstreber habe ich alle Geschenke schon eine Weile. Aber verpackt waren sie noch nicht - ich habe also meine Motivation genutzt, dunkles Geschenkpapier und dunkle Geschenkanhänger gekauft und habe mal drauf losgelettert...

Collage_Lettering_Geschenke


Was meint ihr? Für den Anfang auf jeden Fall so, dass man es verschenken kann, ohne sich zu schämen, oder?
Und weil es mir so viel Spaß gemacht hat, habe ich gleich noch ein paar Weihnachtskarten gestaltet.

Geletterte Weihnachtskarten


Also, ich brauche definitiv noch jede Menge Übung. Aber es macht wirklich riesig Spaß und ist sehr entschleunigend. Denn mit einfach so drauf los schreiben ist da einfach nicht. Man muss konzentriert sein, und mit Hingabe und Gefühl arbeiten. Also, Entschleunigung und Hobby in einem -  wenn das mal nicht toll ist!

Wie ist das bei euch? Schreibt ihr gerne? Habt ihr vielleicht auch schon einige Lettering-Projekte gestaltet? Und kennt ihr die beiden Bücher?

Da das nun vor Weihnachten wohl mein letzter Post sein wird, bleibt mir eigentlich nur noch eines abschließend zu sagen:


Merry Christmas


Habt eine wunderbare, besinnliche und fröhliche Zeit im Kreise eurer Lieben! Genießt die Zeit zusammen und lasst es euch einfach gut gehen!

Herzlichste Weihnachtsgrüße von Martina

Verlinkt mit Himmelsstück, Creadienstag, Dienstagsdinge, Freutag, #sonntagsglück

Die Bücher wurden mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf der Bücher bin ich nicht beteiligt.
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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Schoko-Schneebälle mit Lebkuchengewürz

Ihr Lieben,

eigentlich habe ich ja schon meine Lieblings-Schoko-Plätzchen gefunden: Schoko-Diamanten!
Dennoch muss man ja auch immer mal was Neues ausprobieren. Und schon letztes Jahr habe ich die tollen Fotos von wunderhübschen Schoko-Schneebälle bewundert. Und dieses Jahr musste ich sie einfach mal probieren. Ich habe dazu kein Standard-Rezept verwendet, sondern hab mir aus diversen Rezepten meine eigene Kombi überlegt.

Rezept für Schoko-Schneebälle mit Lebkuchengewürz


Schoko-Schneebälle

Zutaten für 50 bis 60 Kugeln 


  • 220 g Mehl
  • 1/2 Tl Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 200g Zartbitterschokolade - ich habe eine mit einem Kakao-Anteil von 75% verwendet
  • 100 g Margarine
  • 2 Eier
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 100 g gehackte Mandeln


Für die Verzierung:

  • 100 g Puderzucker

Schoko-Schneebälle


So geht's:

Schmelzt die Margarine mit der grob-gehackten Schokolade im heißen Wasserbad. Vermischt das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron, dem Salz und dem Backpulver..
Schlagt die Eier mit dem Zucker cremig und rührt dann Honig, den Vanille-Extrakt und die Schokolade unter. Gebt nun die Mandeln und die Mehlmischung dazu und vermengt alles zu einem glatten Teig. Gebt den Teig dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Formt den Teig zu walnussgroßen Kugeln und wälzt sie gut in Puderzucker. Gebt sie dann mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und gebt die Kugeln dann für etwa 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.


Schoko-Schneebälle


Ich finde, dass meine Schoko-Schneebälle nicht so hübsch geworden sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. Aber sie schmecken fein. Dennoch: An meine Schoko-Diamanten kommen sie nicht ganz heran. 
Habt ihr auch so eure Lieblingsplätzchen?

Liebste Adventsgrüße von Martina

verlinkt mit Mmi, Himmelsstück, Freutag

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Zimtschnecken-Plätzchen

Ihr Lieben,

heute ist Nikolaus-Tag! Da lege ich doch mal ein neues Plätzchen-Rezept in den Stiefel...
Wer liebt sie eigentlich nicht: Zimtschnecken! Momentan backt sie ja quasi jeder - ich natürlich auch. Ich liebe Zimt - und in Verbindung mit luftigem Hefeteig ist das Gewürz einfach ein Traum. Zimt passt natürlich auch in jedes Weihnachtsplätzchen - und seit diesem Jahr sieht man nun immer mal Zimtschnecken-Plätzchen. Die muss ich natürlich auch probieren. Im Gegensatz zu den klassischen Zimtschnecken ist der Teig bei den Plätzchen schön mürbe.
Ich habe gleich zwei Ladungen Zimtschnecken-Plätzchen gebacken. Bei der ersten Ladung sind meine Plätzchen etwas groß geraten... Super lecker und sehen auch hübsch aus - aber nach einem Handteller-großen Plätzchen kann man eigentlich keine anderen mehr probieren. Und das geht ja wohl gar nicht - es gibt doch noch so viele andere feine Plätzchen: Mandelkugeln, Schoko-Diamanten, Pistazien-Sterne und so viele mehr.
Also hab ich den Ofen noch mal angeschmissen und diesmal kleinere Rollen gerollt.
Ach, ich finde sie wirklich hübsch, super lecker - und sie sind auch nicht aufwendig zu machen.

Rezept für Zimtschnecken-Plätzchen


Zimtschnecken-Plätzchen


Zutaten für ca. 30 Stück

  • 320g Mehl
  • 200 g Margarine
  • Eine Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 80 g Puderzucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Kakaopulver

Zimtschnecken-Plätzchen


So geht's

Vermengt das Mehl, die Margarine, das Salz, den Puderzucker und den Vanille-Extrakt zu einem glatten Teig, formt ihn zur Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und gebt ihn für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank.
Vermischt den braunen Zucker mit dem Zimt und dem Kakaopulver. 
Rollt den Teig dann am besten portionsweise auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus (etwa 15x25cm).
Bestreicht den Teig mit etwas Wasser und streut dann die Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darüber. Rollt den Teig dann von der langen Seite vorsichtig auf. Schneidet die Rolle dann in etwa 1 cm dicke Scheiben und legt sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Die Plätzchen kommen dann für etwa 12 bis 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Na, was meint ihr? Ist das auch was für euch?

Zimtschnecken-Plätzchen

Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

verlinkt mit Mmidecorize, Freutag, Himmelsstück#sonntagsglück
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Freitag, 1. Dezember 2017

Neue Lieblings-Plätzchen? Mandelkugeln!


Ihr Lieben,

heute ist es soweit: der Dezember ist eingeläutet, das erste Türchen am Adventskalender wird geöffnet, auch die letzten Weihnachtsmärkte starten - heute Abend auch der in Nürnberg, der ganz offiziell vom Christkind eröffnet wird.
Höchste Zeit also, wieder über Weihnachtsplätzchen zu sprechen, oder? Habt ihr denn schon alle gebacken? Also ich liege super in der Zeit, somit kann ich euch nun nach und nach noch rechtzeitig die Rezepte zeigen.
Und heute hab ich ein Highlight für euch - wie ich finde...
Ich liebe Mandeln. Mandelgebäck wie zum Beispiel Cantuccini mag ich entsprechend sehr gerne. Und ich liebe Marzipan. Deswegen mag ich Mamas Kokosmakronen auch so gerne. Aber Mandeln und Marzipan in einem Plätzchen vereint - das ist ein Traum für mich.
So wie in meinen feinen Mandelkugeln. Die sind wirklich so sehr lecker, so saftig - und auch wenn ihr Marzipan jetzt nicht so super gerne mögt - probiert diese Plätzchen, ich glaube, die schmecken euch nämlich trotzdem total. Also bei mir bekommen sie auf jeden Fall einen Platz in den Top 5 meiner Lieblingsplätzchen!
Die Idee für diese Plätzchen habe ich beim Stöbern durch die Zeitschrift Landlust Weihnachten bekommen - aber aus der Inspiration habe ich mein eigenes Rezept entwickelt. Und das möchte ich euch nun nicht mehr länger vorenthalten.


Rezept für Mandelkugeln mit Marzipan


Mandelkugeln

Zutaten für etwa 35 Kugeln

  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 80 g brauner Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß
  • 2 EL Haselnussschnaps
  • 1 Päckchen Mandelblättchen zum Belegen

Mandelkugeln


So geht's

Reibt das Marzipan grob und verknetet es dann zusammen mit den übrigen Zutaten (außer den Mandelblättchen) zu einem glatten Teig. Der Teig ist etwas klebrig, das ist aber richtig so. 
Formt aus dem Teig dann walnussgroße Kugeln - am besten macht ihr immer mal wieder eure Hände feucht, dann klebt der Teig nicht so an euren Händen. Wälzt die Kugeln dann in Mandelblättchen. Auch hier helfen feuchte Händchen - und drückt die Mandelblättchen ggf. noch etwas fest.
Setzt die Kugel dann auch ein mit Backpapier belegtes Blech und gebt dieses für ca. 20 Minuten in den auf 175 °C vorheizten Backofen. Die Plätzchen dürfen hellbraun werden, dann sind sie genau richtig.


Mandelkugeln


Ein Tässchen Espresso und ein Mandelkügelchen dazu - ach wie lecker!
Ich finde ja, die kann man durchaus das ganze Jahr über genießen - nicht nur an Weihnachten.
Was sind denn eure Lieblingsweihnachtsplätzchen?

Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

verlinkt mit decorizeFreutag#sonntagsglück, Samstagsplausch
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