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Dienstag, 27. März 2018

Zitrusfrisch aus dem Ofen - Orangen-Zitronen-Kuchen

Ihr Lieben,

kennt ihr das, wenn ihr plötzlich total Lust auf etwas ganz bestimmtes habt? Und das geht euch dann so überhaupt nicht mehr aus dem Kopf? Ihr könnt nur noch daran denken? Und ihr werdet schier wahnsinnig, wenn ihr es nicht bekommt? So ging es mir mit Zitronenkuchen. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, woher das kam. In meiner Familie gab es eigentlich nie Zitronenkuchen. Marmorkuchen, Schlupfkuchen, Hefekuchen, Apfelkuchen... ja, das gab's alles. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es mal Zitronenkuchen gab. Und trotzdem hatte ich auf einmal solche Lust darauf. Komisch, oder?
Naja, und wo soll man dann so einen Kuchen immer auf die Schnelle her bekommen... Klar, man muss ihn selbst backen. Und das hab ich dann auch gemacht. Jedoch dachte ich mir, einen klassischen Zitronenkuchen backe ich jetzt nicht, ich probiere was aus. Was mit Zitrone gut schmeckt, ist mit Orangen sicher auch lecker, dachte ich mir. Mandeln sind auch immer lecker. Und Joghurt macht sich in Kuchen ja auch gut. Also habe ich mal alles zusammen gemischt - und heraus gekommen ist ein super saftiger und frischer Kuchen.
Euch läuft schon das Wasser im Mund zusammen? Na dann gibt's jetzt mal das Rezept.

Rezept für saftigen Orangen-Zitronen-Kuchen


Orangen-Zitronen-Kuchen - angeschnitten

Zutaten für eine Kastenform


  • 250 g Butter oder Margarine
  • 170 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ein paar Tropfen Vanillesirup
  • 5 Eier
  • 2 gehäufte EL Joghurt
  • 250 g Mehl
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Saft und Schale von einer Bio-Zitrone
  • Saft und Schale von einer Bio-Orange
  • 2 EL Mandelsplitter
  • 2 EL Nusskrokant


Für den Guss

  • 150 g Puderzucker
  • Orangensaft


Zum Verzieren

  • Orangen- und Zitronenzesten


Orangen-Zitronen-Kuchen - angeschnitten

Zubereitung

Heizt den Ofen auf 180°C vor.
Vermischt das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver in einer Schüssel. Schlagt die Butter/Margarine mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Vanillesirup in einer anderen Schüssel schaumig und gebt nach und nach die Eier dazu. Schlagt alles einige Minuten, dann kommt zunächst Joghurt, dann Zitronen- und Orangensaft und Mehl hinzu. Hebt dann noch die Mandelsplitter unter.
Legt eine Kastenform mit Backpapier aus und gebt den Teig hinein. Streut das Nusskrokant darüber und backt den Kuchen etwa 50 Minuten goldbraun.
Nehmt den Kuchen dann aus dem Ofen, lasst ihn ein paar Minuten abkühlen, bevor ihr ihn aus der Form nehmt und schließlich das Backpapier entfernt.
Vermischt den Puderzucker mit dem Orangensaft und gebt den Zuckerguss großzügig auf den Kuchen. Mit Orangen- und Zitronenzeltern verzieren und einfach genießen.


Orangen-Zitronen-Kuchen - angeschnitten


Zwar handelt es sich hier um einen sogenannten trockenen Kuchen. Aber den Namen hat er zu Unrecht, denn der Kuchen ist so saftig und frisch - einfach lecker!
Ich finde, der Kuchen ist eine echte Alternative zum klassischen Hefezopf zu Ostern. Auch wenn ich diesen natürlich auch wieder backen werde. Oder meine kleinen Hefekränze mit Mandelfüllung.
Aber mein Zitruskuchen kommt sicher auch noch mal auf den Tisch.
Was backt ihr an Ostern?

Liebste Grüße von Martina
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Sonntag, 11. März 2018

Kleine Gugl-Leckerei - Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

Ihr Lieben,

Ostern naht in großen Schritten. Seid ihr schon vorbereitet? Steht das Menü für den Osterbrunch oder den Osterlunch schon? Und habt ihr schon eine Idee, was ihr backen möchtet?
Also, bei mir wird es ganz sicher wieder einen Hefezopf geben, vielleicht probiere ich nur mal eine neue Füllung aus.
Aber da ich zu Ostern auch eingeladen bin, möchte ich auch gerne etwas mitbringen. Und da fällt mir die Entscheidung nicht schwer... denn... ich liebe sie einfach... Diese kleinen Küchlein! Die Muffins, die Cupcakes, die Tartelettes - und natürlich die kleinen Gugl!
Ich hab auch nichts gegen normal-große Kuchen. Warum auch. Dies sind toll und total wichtig. Aber die kleinen, die süßen - die, die einem das Gefühl geben, dass man gar nicht so sehr sündigt und irgendwie doch einen ganzen Kuchen isst - die haben es mir einfach ganz besonders angetan.
Deshalb probiere ich immer mal wieder neue Rezepte aus - und heute zeige ich euch eines davon.

Rezept für Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

Für 8 kleine Gugl braucht ihr:

  • 1 großen Apfel - ich habe einen Braeburn genommen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Cassislikör (oder Amaretto, oder was ihr sonst gerne mögt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 3 EL Kakaopulver
  • 100 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • eine gute Hand voll Mandelblättchen

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl


Schält und entkernt die Äpfel, schneidet sie in Spalten und dann in dünne Scheiben.
Wascht die Zitrone heiß ab, trocknet sie ab und reibt etwa 1 TL Schale ab. Dann presst ihr die Hälfte der Zitrone aus und gebt den Saft über die Apfelstückchen.
Verquirlt die Eier, das Vanillemark, Zucker, Zitronenschale, Cassislikör, Zimt, Nelke und Salz und schlagt die Masse mit dem Schneebesen schaumig. Gebt dann den Kakao dazu und mengt ihn gut unter. Vermengt das Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln und gebt die Mehlmischung zur Eiermischung. Hebt alles gut unter. Gebt dann noch die Apfelstückchen dazu und vermischt alles.
Fettet die Guglförmchen ein und bestäubt sie mit Mehl. Verteilt dann die Mandelblättchen auf die Förmchen und gebt dann den Teig hinein.
Nun kommen die Mini-Gugl in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Backt sie etwa 20 Minuten. Lasst sie dann zunächst etwas auskühlen, bevor ihr die kleinen Kuchen aus der Form löst. Dann richtig abkühlen lassen und, wenn ihr mögt, vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl


Und weil sich die kleinen Gugl auch immer super als Mitbringsel zur Kaffee-Klatsch-Einladung machen, packe ich sie dieses Mal statt Ostereiern in Osterkörbchen.
Was backt und verschenkt ihr an Ostern?

Liebste Grüße von Martina

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

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Sonntag, 16. April 2017

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Ihr Lieben,

ich wünsche euch ein frohes, schönes, gemütliches Osterfest mit tollen Gaumenfreuden, schönen Gesprächen und lieben Menschen um euch! Genießt es und lasst es euch richtig gut gehen!

Und wenn ihr auf die Schnelle noch was Leckeres zum Kaffee backen mögt, habe ich hier ein schönes Rezept für euch: Osterhasen aus Quark-Öl-Teig. Die Zutaten habt ihr sicherlich zu Hause.

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Entdeckt hatte ich die Idee schon letztes Jahr in der Zeitschrift LINING AT HOME - wie immer habe ich sie aber etwas variiert.
Mit dem Rezept bekommt ihr, je nach Größe eurer Ausstechen, etwa 16 leckere Osterhäschen - wenn ihr keinen Häschen-Ausstecher habt, nehmt einfach Herzen, die gehen doch immer.
Ihr braucht:
  • 150 g Magerquark 
  • 6 El neutrales Öl 
  • 1 Ei 
  • 75 g Zucker 
  • Salz 
  • 300 g Mehl 
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 1 TL Zimtpulver
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Ei 
  • 75 g Butter 
  • feiner Zucker zum Bestreuen
Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Verrührt den Magerquark mit dem Öl und einem Ei mit dem Schneebesen. Mischt in einer zweiten Schüssel das Mehl mit 75 g Zucker, einer Prise Salz, Backpulver, Zimt und dem Mark der Vanilleschote und gebt die Mischung dann zur Quarkmischung. Vermengt alles zu einem glatten Teig.
Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt den Teig etwa 0,5 cm dick aus. Stecht die Häschen aus und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Verquirlt das zweite Ei mit etwas Wasser und bestreicht die Hasen damit. Gebt das Backblech dann für etwa 15 Minuten in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen, bis die Häschen goldbraun sind.
Lasst die Butter in einem Topf schmelzen und bestreicht die Häschen sofort damit, wenn ihr sie aus dem Ofen holt. Bestreut sie dann sofort mit Zucker und lasst sie dann auskühlen.

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Sind die nicht putzig? Und echt lecker!
Wenn ihr mögt, schmückt sie noch mit einer schönen Schleife. 
Darüber freut sich sicher jeder Besuch!

Ein schönes #sonntagsglück, oder?
Liebste Grüße von Martina

Osterhase

Dienstag, 11. April 2017

Kleine Hefekränze mit Mandelfüllung

Ihr Lieben,

seid ihr schon bereit für Ostern? Ist es nicht unglaublich, wie dieses Jahr schon wieder dahin rast? Man hat schon wieder das Gefühl, nicht hinterher zu kommen. Also, ich zumindest. Das Schöne daran ist: Wenn Ostern vor der Tür steht, steht der Frühling schon direkt daneben. Und daneben stehen dann auch wieder die ersten Feiertage des Jahres. Oh wie ich mich darauf freue!
Ich hab auch schon mal das Ostergebäck geübt - und damit ihr euch auch rechtzeitig vorbereiten könnt, stelle ich euch das heute auch vor:
Leckerste kleine Hefekränze mit einer Mandelfüllung.

Kleine Hefekränze

Mit meinem Rezept backt ihr etwa 8 Faustgroße Hefekränze.
Ihr braucht:

  • 600 g Mehl (stellt lieber etwas mehr parat, zum Ausrollen und falls der Teig zu klebrig ist)
  • eine Prise Salz
  • 1/2 Würfel frischer Hefe
  • 80 g brauner Zucker 
  • 150 g weiche Butter
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 100 g geriebene Mandeln
  • 2 EL Butter
  • 2 EL brauner Zucker
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 EL Schoko-Drops
  • 1 Ei und etwas Milch zum Betreichen der Kränze.
  • Zitronensaft, Puderzucker und Mandelblättchen für die Deko.

Kleine Hefekränze

Gebt das Mehl in eine Schüssel und vermengt es mit mit Salz. Formt in der Mitte eine Kühle und gebt 100 ml Milch hinein. Zerkrümelt die Hefe in einem kleinen Schälchen, gebt 1 EL Zucker hinzu und verrührt alles. Den Trick habe ich in der Sendung "Enie backt" gesehen: Die Hefe reagiert mit dem Zucker und wird flüssig. Völlig faszinierend, oder? Gebt die Hefemischung zur Milch in die Mulde, bestäubt alles mit etwas Mehl und lasst es etwa 10 Minuten gehen.
Gebt dann die restliche Milch, Den Zucker, die Butter und das Ei hinzu und verknetet die Masse zu einem geschmeidigen Teig. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch Mehl hinzu. Lasst den Teig dann etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen.
Rollt den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Viereck aus (etwa 40cm x 40cm).
Vermengt die geriebenen Mandeln, die Butter, den Zucker, die Vanille und den Zimt und bestreicht den Teig damit. Streut die Schoko-Drops darauf und klappt den Teig einmal nach oben zusammen. Geht noch ein paar Mal mit dem Nudelholz darüber und schneidet den Teig dann in gleichmäßige Stränge.

Kleine Hefekränze

Nehmt die Enden dieser Streifen und dreht sie in sich zu Kordeln, die ihr dann zu Kringeln formt. Drückt die Enden fest zusammen und legt die Kränze auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Lasst zwischen den Kränzen etwas Abstand, sie gehen noch etwas auf.
Verquirlt das Ei mit der Milch und bestreicht die Hefekringel damit.
Gebt das Blech dann für etwa 20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Lasst die Hefekränze dann auf einem Gitter auskühlen.
In der Zwischenzeit verrührt ihr Zitronensaft mit Puderzucker. Bekleckst die Kringel damit und betreut sie mit Mandelblättchen.

Kleine Hefekränze

Sehen die nicht lecker aus? Und wisst ihr was? Die schmecken auch so!
Liebste Grüße von Martina

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