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Dienstag, 27. März 2018

Zitrusfrisch aus dem Ofen - Orangen-Zitronen-Kuchen

Ihr Lieben,

kennt ihr das, wenn ihr plötzlich total Lust auf etwas ganz bestimmtes habt? Und das geht euch dann so überhaupt nicht mehr aus dem Kopf? Ihr könnt nur noch daran denken? Und ihr werdet schier wahnsinnig, wenn ihr es nicht bekommt? So ging es mir mit Zitronenkuchen. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, woher das kam. In meiner Familie gab es eigentlich nie Zitronenkuchen. Marmorkuchen, Schlupfkuchen, Hefekuchen, Apfelkuchen... ja, das gab's alles. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es mal Zitronenkuchen gab. Und trotzdem hatte ich auf einmal solche Lust darauf. Komisch, oder?
Naja, und wo soll man dann so einen Kuchen immer auf die Schnelle her bekommen... Klar, man muss ihn selbst backen. Und das hab ich dann auch gemacht. Jedoch dachte ich mir, einen klassischen Zitronenkuchen backe ich jetzt nicht, ich probiere was aus. Was mit Zitrone gut schmeckt, ist mit Orangen sicher auch lecker, dachte ich mir. Mandeln sind auch immer lecker. Und Joghurt macht sich in Kuchen ja auch gut. Also habe ich mal alles zusammen gemischt - und heraus gekommen ist ein super saftiger und frischer Kuchen.
Euch läuft schon das Wasser im Mund zusammen? Na dann gibt's jetzt mal das Rezept.

Rezept für saftigen Orangen-Zitronen-Kuchen


Orangen-Zitronen-Kuchen - angeschnitten

Zutaten für eine Kastenform


  • 250 g Butter oder Margarine
  • 170 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ein paar Tropfen Vanillesirup
  • 5 Eier
  • 2 gehäufte EL Joghurt
  • 250 g Mehl
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Saft und Schale von einer Bio-Zitrone
  • Saft und Schale von einer Bio-Orange
  • 2 EL Mandelsplitter
  • 2 EL Nusskrokant


Für den Guss

  • 150 g Puderzucker
  • Orangensaft


Zum Verzieren

  • Orangen- und Zitronenzesten


Orangen-Zitronen-Kuchen - angeschnitten

Zubereitung

Heizt den Ofen auf 180°C vor.
Vermischt das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver in einer Schüssel. Schlagt die Butter/Margarine mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Vanillesirup in einer anderen Schüssel schaumig und gebt nach und nach die Eier dazu. Schlagt alles einige Minuten, dann kommt zunächst Joghurt, dann Zitronen- und Orangensaft und Mehl hinzu. Hebt dann noch die Mandelsplitter unter.
Legt eine Kastenform mit Backpapier aus und gebt den Teig hinein. Streut das Nusskrokant darüber und backt den Kuchen etwa 50 Minuten goldbraun.
Nehmt den Kuchen dann aus dem Ofen, lasst ihn ein paar Minuten abkühlen, bevor ihr ihn aus der Form nehmt und schließlich das Backpapier entfernt.
Vermischt den Puderzucker mit dem Orangensaft und gebt den Zuckerguss großzügig auf den Kuchen. Mit Orangen- und Zitronenzeltern verzieren und einfach genießen.


Orangen-Zitronen-Kuchen - angeschnitten


Zwar handelt es sich hier um einen sogenannten trockenen Kuchen. Aber den Namen hat er zu Unrecht, denn der Kuchen ist so saftig und frisch - einfach lecker!
Ich finde, der Kuchen ist eine echte Alternative zum klassischen Hefezopf zu Ostern. Auch wenn ich diesen natürlich auch wieder backen werde. Oder meine kleinen Hefekränze mit Mandelfüllung.
Aber mein Zitruskuchen kommt sicher auch noch mal auf den Tisch.
Was backt ihr an Ostern?

Liebste Grüße von Martina
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Sonntag, 11. März 2018

Kleine Gugl-Leckerei - Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

Ihr Lieben,

Ostern naht in großen Schritten. Seid ihr schon vorbereitet? Steht das Menü für den Osterbrunch oder den Osterlunch schon? Und habt ihr schon eine Idee, was ihr backen möchtet?
Also, bei mir wird es ganz sicher wieder einen Hefezopf geben, vielleicht probiere ich nur mal eine neue Füllung aus.
Aber da ich zu Ostern auch eingeladen bin, möchte ich auch gerne etwas mitbringen. Und da fällt mir die Entscheidung nicht schwer... denn... ich liebe sie einfach... Diese kleinen Küchlein! Die Muffins, die Cupcakes, die Tartelettes - und natürlich die kleinen Gugl!
Ich hab auch nichts gegen normal-große Kuchen. Warum auch. Dies sind toll und total wichtig. Aber die kleinen, die süßen - die, die einem das Gefühl geben, dass man gar nicht so sehr sündigt und irgendwie doch einen ganzen Kuchen isst - die haben es mir einfach ganz besonders angetan.
Deshalb probiere ich immer mal wieder neue Rezepte aus - und heute zeige ich euch eines davon.

Rezept für Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

Für 8 kleine Gugl braucht ihr:

  • 1 großen Apfel - ich habe einen Braeburn genommen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Cassislikör (oder Amaretto, oder was ihr sonst gerne mögt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 3 EL Kakaopulver
  • 100 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • eine gute Hand voll Mandelblättchen

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl


Schält und entkernt die Äpfel, schneidet sie in Spalten und dann in dünne Scheiben.
Wascht die Zitrone heiß ab, trocknet sie ab und reibt etwa 1 TL Schale ab. Dann presst ihr die Hälfte der Zitrone aus und gebt den Saft über die Apfelstückchen.
Verquirlt die Eier, das Vanillemark, Zucker, Zitronenschale, Cassislikör, Zimt, Nelke und Salz und schlagt die Masse mit dem Schneebesen schaumig. Gebt dann den Kakao dazu und mengt ihn gut unter. Vermengt das Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln und gebt die Mehlmischung zur Eiermischung. Hebt alles gut unter. Gebt dann noch die Apfelstückchen dazu und vermischt alles.
Fettet die Guglförmchen ein und bestäubt sie mit Mehl. Verteilt dann die Mandelblättchen auf die Förmchen und gebt dann den Teig hinein.
Nun kommen die Mini-Gugl in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Backt sie etwa 20 Minuten. Lasst sie dann zunächst etwas auskühlen, bevor ihr die kleinen Kuchen aus der Form löst. Dann richtig abkühlen lassen und, wenn ihr mögt, vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl


Und weil sich die kleinen Gugl auch immer super als Mitbringsel zur Kaffee-Klatsch-Einladung machen, packe ich sie dieses Mal statt Ostereiern in Osterkörbchen.
Was backt und verschenkt ihr an Ostern?

Liebste Grüße von Martina

Mini-Apfel-Mandel-Schoko-Gugl

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Samstag, 10. Februar 2018

Gerolltes Fingerfood - Leckere Pizza-Schnecken

Ihr Lieben,

wenn man mit einem Essen nie etwas falsch machen kann, dann ist es wohl Pizza. Ich kenne tatsächlich niemanden, dem Pizza nicht schmeckt. Natürlich mag nicht jeder den gleichen Belag. Aber Pizza an sich mag doch wirklich jeder. Also wäre Pizza eigentlich auch das perfekte Party-Essen. Eigentlich. Denn kaum einer von uns hat wohl einen riesigen Holzofen zu Hause. Und so muss man in Etappen essen, wenn man Pizza zur Party backt. Und zu einer Feier mitbringen lässt sich Pizza auch so schlecht. Was sich aber super mitbringen lässt, sind Pizzaschnecken. Die sehen gut aus, lassen sich nach Belieben belegen und schmecken warm und kalt lecker.
Wenn es besonders schnell gehen muss, dann mache ich meine Pizzaschnecken mit Blätterteig. Aber wenn ich Zeit habe, mache ich sie gerne mit Hefeteig. Und das Rezept zeige ich euch heute.

Rezept für Pizza-Schnecken


Pizza-Schnecken

Zutaten für 12 Schnecken


  • 350 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 80 ml Sahne
  • 20 ml Milch
  • 1 Ei


Bei der Füllung sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich entschieden für:

  • 100 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • Entsteinte, schwarze Oliven
  • 100 g gekochten Schinken
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 8 Scheiben Käse - ich habe Gauda genommen
  • 50 g Parmesan
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Pizza-Gewürzmischung - ihr könnt aber auch frische Kräuter nehmen: Thymian, Rosmarin, Majoran - was euch gut schmeckt.


Pizza-Schnecken


Und so geht's:

Vermischt das Mehl, das Salz, den Zucker und die Trockenhefe in einer Schüssel. Verquirlt 150 ml lauwarmes Wasser mit Sahne, Milch und Ei. Gebt die Mischung zur Mehlmischung und verknetet alles zu einem glatten Teig. Wie immer gilt: Hefeteig mag es, kräftig geknetet zu werden.
Gebt dann etwas Olivenöl in die Schüssel und lasst den Teig 1 bis 2 Stunden an einem warmen Ort gehen.
Gebt dann etwas Öl der getrockneten Tomaten in ein Schälchen und vermischt das Öl mit dem Tomatenmark und dem Pizzagewürz.
Knetet den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durch und rollt ihn dann zu einem Rechteck aus (ca. 40 x 30 cm).
Bestreicht den Teig mit der Ölmischung und verteilt die anderen Zutaten gleichmäßig darauf. Lasst dabei etwa 1/4 des Teiges frei, dann rollt es sich leichter.
Rollt den Teig dann von der Längsseite her fest auf. Dann schneidet ihr die Rolle in 12 Teile. Die Schnecken legt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und bestreicht sie mit etwas Öl. Dann kommen sie in den auf 180°C vorgeheizten Backofen, für etwa 30 Minuten.
Die Schnecken kommen sicher auf jeder Party gut an! Wenn ihr sie am Vortag zubereitet, dann backt sie einfach am Tag der Feier nochmal kurz im Ofen auf.

Pizza-Schnecken


Viel Spaß beim Rollen und lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Samstagsplausch und #sonntagsglück

Sonntag, 4. Februar 2018

Ein guter Start in den Tag - mit Zimtbrötchen

Ihr Lieben,

wenn es ums Frühstück geht, bin ich ja eigentlich nicht so die Süße. Ich frühstücke wirklich sehr gerne herzhaft - egal ob mit Ei, Käse, Schinken. Auch eine Butterbreze zum Frühstück finde ich traumhaft. Wenn es mal nicht herzhaft ist, dann frühstücke ich gerne Joghurt mit selbstgemachtem Granola. Aber was ich ganz selten zum Frühstück esse, ist das klassische Brötchen mit Marmelade. Da wundert ihr euch jetzt vielleicht etwas, weil ich doch so gerne Marmelade koche. Aber tatsächlich koche ich die meistens nicht für mich, ich verschenke sie lieber.
Aber manchmal, vielleicht so 4 Mal im Jahr, da überkommt es mich, da möchte ich gerne richtig süß frühstücken. Und wenn ich dann auch noch ein süßes Brötchen dazu habe, dann ist mein süßes Glück perfekt.
Deswegen habe ich heute ein Rezept für euch, zu dem mich die Zeitschrift essen&trinken inspiriert hat. Aber wie so oft habe ich mein eigenes Rezept daraus entwickelt.

Rezept für süße Zimtbrötchen


Zimtbrötchen

Für etwa 8 kleine Brötchen braucht ihr:

  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Etwas Tonkabohnenabrieb
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 200 ml Milch
  • 1 1/2 EL Schmand
  • 1 1/2 EL Rapsöl
  • Zum Bestreuen noch 1 TL Kokosblätenzucker und 1/3 TL Zimt

Zimtbrötchen


So geht's:

Vermischt das Mehl mit mit dem Salz, dem Zucker, der Trockenhefe, dem Tonkabohnenabrieb und dem Zimt in einer Schüssel. Gebt dann Rapsöl, Milch und Schwand dazu und verarbeitet alles zu einem geschmeidigen Teig.
Diesen lasst ihr nun in der mit Frischhaltefolie zugedeckten Schüssel am besten über Nacht im Kühlschrank gehen.
Am nächsten Morgen knetet ihr den Teig noch einmal kurz durch und gebt dann, am besten mit zwei Löffeln, Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Bestreut die Teigstücke mit der Zimt-Zucker-Mischung. Heizt den Ofen auf 220°C vor und lasst die Brötchen darin in etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Zimtbrötchen

Die Brötchen sind außen schön kross und Ihnen herrlich fluffig.
Reicht die Brötchen mit Quark oder Schmand und selbstgemachter Marmelade und ihr seid der Held/die Heldin am Frühstückstisch!

Zimtbrötchen mit Schmand und Marmelade


Was frühstückt ihr am liebsten?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück

Mittwoch, 24. Januar 2018

Mini-Mohn-Küchlein

Ihr Lieben,

ich hatte mal wieder große Lust auf was Leckeres mit Mohn. Aber eine Mohnschnecke vom Bäcker wollte ich mir nicht holen. Die sind mir meistens viel zu süß. Und außerdem hätte ich da aus dem Haus gemusst, und das Wetter war ja so eklig. Einen Mohnzopf zu backen, das war mir im Moment aber auch zu aufwendig. Und ein großer Kuchen war mir sowieso auch zu viel.
Ganz schön kompliziert, was? Da bleibt einem natürlich nichts anderes, als selbst etwas zu backen. Vielleicht war es ja auch nur ein Vorwand, um den Ofen mal wieder anzuwerfen. Ich bin immer noch total erstaunt, denn früher mochte ich Backen ja so überhaupt nicht. Aber inzwischen macht mir das total Spaß! Fast so viel wie Kochen. Ich finde es immer wieder spannend, dass man ein paar Zutaten zusammenrührt, einen klebrigen Teig produziert und daraus dann so was Leckeres wie Brot oder Kuchen wird. Faszinierend.
Aber zurück zum Thema - ihr seid ja sicherlich neugierig auf mein Rezept.
Da ich ja keinen großen Kuchen backen wollte, mussten es kleine Küchlein sein. Und Mohn musste auch drin sein. Also habe ich kurzerhand was Neues kreiert und ausprobiert - und weil es gar so lecker war, stelle ich euch das natürlich vor:

Rezept für Mini-Mohn-Küchlein


Mini-Mohn-Küchlein

Zutaten für 7 kleine Küchlein

  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g gemahlener Mohn
  • 80 g Mehl
  • 80 ml Mandelmilch
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Natron
  • Etwas Vanille-Essenz
  • 1/2 TL Zimt
Zum Verzieren:
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 50 g weiße Schokolade



Mini-Mohn-Küchlein

So geht's

Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Schlagt die Butter mit dem Zucker, den Eiern, der Vanille-Essenz und dem Zimtpulver schaumig. Gebt dann die gemahlenen Mandeln und den gemahlenen Mohn hinzu. Vermischt in einer anderen Schüssen das Mehl mit dem Salz und dem Natron. Gebt das Mehl abwechselnd mit der Mandelmilch zur Buttermasse und vermengt alles zu einem glatten Teig. Dieser sollte nicht zu fest sein, so dass ihr ihn gut auf die Förmchen aufteilen könnt.
Ihr könnt natürlich alle kleinen Kuchenförmchen verwenden: Muffinförmchen, Guglförmchen etc. Ich habe für meine Küchlein kleine Kastenförmchen verwendet. Fettet diese ein und gebt dann den Teig hinein. Da die Küchlein im Ofen aufgehen, solltet ihr die Förmchen nur zu 2/3 befallen.
Nun kommen die kleinen Kuchen für etwa 25 Minuten in den Ofen.
Lasst die Küchlein etwas abkühlen.


Mini-Mohn-Küchlein


In der Zwischenzeit schmelzt ihr die dunkle und die weiße Schokolade jeweils in einem Wasserbad. Gebt dann zunächst die dunkle Schokolade auf die Kuchen. Dann gebt ihr jeweils einen Löffel weiße Schokolade mittig auf die Küchlein. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann Muster in die Schokolade ziehen.
Abkühlen lassen und servieren.


Mini-Mohn-Küchlein


Ich habe gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn zum einen war mein Mohnkuchenhunger gestillt. Und zum anderen hatte ich gleich was Leckeres für meinen Besuch zu Hause.
Was sagt ihr: Würden euch die Mohnküchlein auch schmecken?

Liebste Grüße von Martina

Mini-Mohn-Küchlein

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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Schoko-Schneebälle mit Lebkuchengewürz

Ihr Lieben,

eigentlich habe ich ja schon meine Lieblings-Schoko-Plätzchen gefunden: Schoko-Diamanten!
Dennoch muss man ja auch immer mal was Neues ausprobieren. Und schon letztes Jahr habe ich die tollen Fotos von wunderhübschen Schoko-Schneebälle bewundert. Und dieses Jahr musste ich sie einfach mal probieren. Ich habe dazu kein Standard-Rezept verwendet, sondern hab mir aus diversen Rezepten meine eigene Kombi überlegt.

Rezept für Schoko-Schneebälle mit Lebkuchengewürz


Schoko-Schneebälle

Zutaten für 50 bis 60 Kugeln 


  • 220 g Mehl
  • 1/2 Tl Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 200g Zartbitterschokolade - ich habe eine mit einem Kakao-Anteil von 75% verwendet
  • 100 g Margarine
  • 2 Eier
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 100 g gehackte Mandeln


Für die Verzierung:

  • 100 g Puderzucker

Schoko-Schneebälle


So geht's:

Schmelzt die Margarine mit der grob-gehackten Schokolade im heißen Wasserbad. Vermischt das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron, dem Salz und dem Backpulver..
Schlagt die Eier mit dem Zucker cremig und rührt dann Honig, den Vanille-Extrakt und die Schokolade unter. Gebt nun die Mandeln und die Mehlmischung dazu und vermengt alles zu einem glatten Teig. Gebt den Teig dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Formt den Teig zu walnussgroßen Kugeln und wälzt sie gut in Puderzucker. Gebt sie dann mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und gebt die Kugeln dann für etwa 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.


Schoko-Schneebälle


Ich finde, dass meine Schoko-Schneebälle nicht so hübsch geworden sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. Aber sie schmecken fein. Dennoch: An meine Schoko-Diamanten kommen sie nicht ganz heran. 
Habt ihr auch so eure Lieblingsplätzchen?

Liebste Adventsgrüße von Martina

verlinkt mit Mmi, Himmelsstück, Freutag

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Zimtschnecken-Plätzchen

Ihr Lieben,

heute ist Nikolaus-Tag! Da lege ich doch mal ein neues Plätzchen-Rezept in den Stiefel...
Wer liebt sie eigentlich nicht: Zimtschnecken! Momentan backt sie ja quasi jeder - ich natürlich auch. Ich liebe Zimt - und in Verbindung mit luftigem Hefeteig ist das Gewürz einfach ein Traum. Zimt passt natürlich auch in jedes Weihnachtsplätzchen - und seit diesem Jahr sieht man nun immer mal Zimtschnecken-Plätzchen. Die muss ich natürlich auch probieren. Im Gegensatz zu den klassischen Zimtschnecken ist der Teig bei den Plätzchen schön mürbe.
Ich habe gleich zwei Ladungen Zimtschnecken-Plätzchen gebacken. Bei der ersten Ladung sind meine Plätzchen etwas groß geraten... Super lecker und sehen auch hübsch aus - aber nach einem Handteller-großen Plätzchen kann man eigentlich keine anderen mehr probieren. Und das geht ja wohl gar nicht - es gibt doch noch so viele andere feine Plätzchen: Mandelkugeln, Schoko-Diamanten, Pistazien-Sterne und so viele mehr.
Also hab ich den Ofen noch mal angeschmissen und diesmal kleinere Rollen gerollt.
Ach, ich finde sie wirklich hübsch, super lecker - und sie sind auch nicht aufwendig zu machen.

Rezept für Zimtschnecken-Plätzchen


Zimtschnecken-Plätzchen


Zutaten für ca. 30 Stück

  • 320g Mehl
  • 200 g Margarine
  • Eine Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 80 g Puderzucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Kakaopulver

Zimtschnecken-Plätzchen


So geht's

Vermengt das Mehl, die Margarine, das Salz, den Puderzucker und den Vanille-Extrakt zu einem glatten Teig, formt ihn zur Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und gebt ihn für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank.
Vermischt den braunen Zucker mit dem Zimt und dem Kakaopulver. 
Rollt den Teig dann am besten portionsweise auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus (etwa 15x25cm).
Bestreicht den Teig mit etwas Wasser und streut dann die Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darüber. Rollt den Teig dann von der langen Seite vorsichtig auf. Schneidet die Rolle dann in etwa 1 cm dicke Scheiben und legt sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Die Plätzchen kommen dann für etwa 12 bis 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Na, was meint ihr? Ist das auch was für euch?

Zimtschnecken-Plätzchen

Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

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Freitag, 1. Dezember 2017

Neue Lieblings-Plätzchen? Mandelkugeln!


Ihr Lieben,

heute ist es soweit: der Dezember ist eingeläutet, das erste Türchen am Adventskalender wird geöffnet, auch die letzten Weihnachtsmärkte starten - heute Abend auch der in Nürnberg, der ganz offiziell vom Christkind eröffnet wird.
Höchste Zeit also, wieder über Weihnachtsplätzchen zu sprechen, oder? Habt ihr denn schon alle gebacken? Also ich liege super in der Zeit, somit kann ich euch nun nach und nach noch rechtzeitig die Rezepte zeigen.
Und heute hab ich ein Highlight für euch - wie ich finde...
Ich liebe Mandeln. Mandelgebäck wie zum Beispiel Cantuccini mag ich entsprechend sehr gerne. Und ich liebe Marzipan. Deswegen mag ich Mamas Kokosmakronen auch so gerne. Aber Mandeln und Marzipan in einem Plätzchen vereint - das ist ein Traum für mich.
So wie in meinen feinen Mandelkugeln. Die sind wirklich so sehr lecker, so saftig - und auch wenn ihr Marzipan jetzt nicht so super gerne mögt - probiert diese Plätzchen, ich glaube, die schmecken euch nämlich trotzdem total. Also bei mir bekommen sie auf jeden Fall einen Platz in den Top 5 meiner Lieblingsplätzchen!
Die Idee für diese Plätzchen habe ich beim Stöbern durch die Zeitschrift Landlust Weihnachten bekommen - aber aus der Inspiration habe ich mein eigenes Rezept entwickelt. Und das möchte ich euch nun nicht mehr länger vorenthalten.


Rezept für Mandelkugeln mit Marzipan


Mandelkugeln

Zutaten für etwa 35 Kugeln

  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 80 g brauner Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß
  • 2 EL Haselnussschnaps
  • 1 Päckchen Mandelblättchen zum Belegen

Mandelkugeln


So geht's

Reibt das Marzipan grob und verknetet es dann zusammen mit den übrigen Zutaten (außer den Mandelblättchen) zu einem glatten Teig. Der Teig ist etwas klebrig, das ist aber richtig so. 
Formt aus dem Teig dann walnussgroße Kugeln - am besten macht ihr immer mal wieder eure Hände feucht, dann klebt der Teig nicht so an euren Händen. Wälzt die Kugeln dann in Mandelblättchen. Auch hier helfen feuchte Händchen - und drückt die Mandelblättchen ggf. noch etwas fest.
Setzt die Kugel dann auch ein mit Backpapier belegtes Blech und gebt dieses für ca. 20 Minuten in den auf 175 °C vorheizten Backofen. Die Plätzchen dürfen hellbraun werden, dann sind sie genau richtig.


Mandelkugeln


Ein Tässchen Espresso und ein Mandelkügelchen dazu - ach wie lecker!
Ich finde ja, die kann man durchaus das ganze Jahr über genießen - nicht nur an Weihnachten.
Was sind denn eure Lieblingsweihnachtsplätzchen?

Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

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Freitag, 24. November 2017

In der Weihnachtsbäckerei: Pistazien-Plätzchen

Ihr Lieben,

wenn es um Weihnachtsplätzchen geht, dann mag ich eigentlich am liebsten die unkomplizierten. Ich brauche diese Marmeladen-gefüllten Doppel- oder Dreifachdecker nicht unbedingt. Ich bin zwar immer sehr beeindruckt, wenn ich diese tollen Kunstwerke auf Blogs, bei Instagram und Co. sehe, aber selbst halte ich mich dann doch an die zwar leckeren, aber nicht so aufwendigen Plätzchen.
Das liegt zum einen daran, dass ich finde, dass auch die einfacheren Plätzchen wahnsinnig lecker sein können und man gar nicht so viel Tamtam zu machen braucht. Zum anderen - mir fehlt da einfach auch die Geduld.
Ich kann mich noch an die Backsession mit Mama erinnern, als ich noch klein war. Wir haben immer an Buß- und Bettag gebacken. Früher war das bei uns ein Feiertag für alle, nicht nur für Schulkinder. Und da standen Spritzgebäck, Marillenringe, Spitzbuben, Husarenkrapfen und Co. auf dem Programm. Wir standen den kompletten Tag in der Küche und wir haben Massen gebacken. Am Ende war immer alles voller Mehl, wir selbst haben uns schon süß gefühlt, uns war dezent schlecht und wir hatten einen riesen Hunger auf was Deftiges. Gekocht wurde an dem Tag aber nicht mehr - es gab entweder Pizza oder wir sind Essen gegangen. Und auch wenn wir am Ende wirklich fix und fertig waren - es ist wirklich eine wunderbare Erinnerung.

Inzwischen backen Mama und ich getrennt Plätzchen. Bei ihr gibt es immer noch die etwas aufwendigeren. Und bei mir die unkomplizierten.
Diesmal habe ich eine kleine Ausnahme gemacht. Ein Plätzchen, das ich ausstechen UND auch noch dekorieren muss - also für mich ist das was Besonderes. Aber vielleicht sind sie gerade deshalb auch besonders lecker?
Und wenn ich ehrlich bin: es hat schon auch wirklich Spaß gemacht! Vielleicht komme ich ja doch noch auf den Geschmack?
Aber jetzt hab ich genug erzählt - nun komme ich endlich zum eigentlichen Thema:


Pistazien-Plätzchen mit Weiße-Schokolade-Topping


Pistazien-Kekse


Zutaten für etwa 40 Plätzchen


Für den Teig
  • 100 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • Etwas Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 50 g Puderzucker
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • etwas gemahlenen Piment, Muskat und Nelken
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gehackte Pistazien
  • 100 g Mehl

Für die Verzierung
  • einige ganze Pistazien 
  • 200 g weiße Schokolade


Pistazien-Kekse

So geht's

Vermischt alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank.
Rollt den Teig dann portionsweise auf einer bemehlten Fläche aus und stecht dann Sterne oder andere Formen, wenn ihr mögt in verschiedenen Größen, aus. Legt die Plätzchen dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech und gebt die Plätzchen etwa 10 bis 12 Minuten in den auf 175°C vorgeheizten Backofen.
Lasst die Plätzchen dann etwas abkühlen und schmelzt in der Zwischenzeit die weiße Schokolade im heißen Wasserbad. Bepinselt die Plätzchen dann großzügig mit der Schokolade und platziert drei Pistazien mittig darauf.
Lasst die Plätzchen gut trocknen, bevor ihr sie in hübsche Plätzchendosen verpackt. Zum Servieren könnt ihr sie noch mit etwas mit Puderzucker bestreuen, das sieht so schön winterliche aus.

Pistazien-Kekse


Wie macht ihr das? Seid ihr eher Künstler oder Pragmatiker, wenn es um Weihnachtsgebäck geht?
Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

Pistazien-Plätzchen

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Sonntag, 19. November 2017

Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins


Ihr Lieben,

egal, ob man Gäste eingeladen hat, eine große Geburtstagsfeier macht, ein Kaffeekränzchen hält oder einfach Lust auf Kuchen hat - meine allerliebste Lieblings-Gebäck-Form ist und bleibt der Muffin. Ein Muffin hat einfach die perfekte Größe, man hat das Gefühl, dass man seinen eigenen kleinen Kuchen genießt - und falls einer nicht reicht, ist gegen einen zweiten ja auch nichts einzuwenden.
Und wenn in dem Muffin dann noch Äpfel drin stecken, dann ist für mich mein Kuchenglück perfekt.
Also ist es kaum verwunderlich, dass ich Muffins ins Rennen schicke, wenn es bei Zimtkeks&Apfeltarte heißt: Backe mir deinen liebsten Geburtstagskuchen. 

Rezept für leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins


Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins


Zutaten für ca. 12 Muffins

  • 2 Äpfel
  • 2 bis 3 EL getrocknete Cranberries
  • 50 g Mandelstifte
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Marsala
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g weiche Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • Evtl. etwas Krokant zum Bestreuen 

Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins

So geht's

Wascht, schält und entkernt die Äpfel und schneidet sie in Stücke. Gebt sie zusammen mit den Cranberries, den Mandelstiften, dem Zitronensaft, 1 TL Zucker, dem Zimt und dem Marsala in ein Schälchen, vermengt alles gut und lasst es etwas durchziehen.

Vermischt das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver.
Rührt die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig und gebt dann die Eier hinzu. Dann gebt ihr nach und nach die Mehlmischung und die Milch hinzu und verrührt alles zu einem glatten, aber flüssigen Teig. Rührt dann die Apfel-Cranberry-Mischung unter und gefüllt damit die Muffinförmchen. Bitte nur etwa zu 2/3 befallen, denn die Muffins wachsen im Ofen ein wenig. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Muffins noch mit etwas Krokant bestreuen. 
Gebt die Förmchen dann für etwa 30 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Wenn ihr mögt, könnt ihr die Muffins mit etwas geschlagener Sahne servieren. 


Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins



Da ich alle meine Kuchen noch brav mit der Hand oder dem Handrührgerät anrühre und doch sooo gerne eine Kitchen Aid hätte, schicke ich meine beschwipsten Muffins ins Rennen - vielleicht hab ich ja Glück.


Gewinnspiel


Habt ihr auch einen Lieblingskuchen?
Liebste Grüße von Martina

Dienstag, 7. November 2017

Ein fränkisches Adventsschmankerl - Rezept für herzhafte Plätzchen

Ihr Lieben,

ich freue mich so, dass ich heute an der Reihe bin bei dem schönen Blogger-Event von Frankens Foodblogger: Unsere fränkischen Adventsschmankerl! 7 Blogger aus Franken stellen euch Leckereien für die Vorweihnachtszeit vor und verkürzen so die Wartezeit auf die schöne Weihnachtszeit: Plätzchen, gebrannte Mandeln, heiße Kokosmilch - es ist sicher für jeden etwas dabei!

Und ich mache heute den Gegenpart zu all dem Süßen und stelle euch meine herzhaften Plätzchen vor. Denn vielleicht geht es euch ja wie mir: Ich liebe all die süßen Genüssen um Weihnachten herum. Aber ich komme jedes Jahr an den Punkt, an dem es mir dann zu süß wird. Dann bin ich froh, wenn ich etwas salziges, herzhaftes schmecke. Also sind da herzhafte Plätzchen doch eine super Auszeit für den Gaumen, oder? Außerdem sind meine Plätzchen sogar ein bisschen gesund, denn sie sind mit Chiasamen verfeinert, für einen leichten Crunch und weil es gut aussieht, und mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen verziert - gegen das völlig schlechte Gewissen zur Vorweihnachtszeit.
Danach freue ich mich aber natürlich gleich wieder auf Lebkuchen und Co.

Rezept für herzhafte Weihnachtsplätzchen

Herzhafte Plätzchen

Zutaten für ca. 40 Plätzchen:

  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL feines Meersalz
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 80 g Ziegenfrischkäse mit Kräutern
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Chiasamen
  • 1 Eigelb
  • Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne zum Bestreuen
  • geriebenen Parmesan zum Bestreuen

Herzhafte Plätzchen

So geht's

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gebt dann die übrigens Zutaten hinzu. Vermengt alles, zu anfangs am besten mit einer Teigkarte, dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Je nachdem wie groß die Eier sind, braucht ihr evtl. noch etwas Mehr, damit der Teig nicht zu klebrig wird. Natürlich könnt ihr den Teig auch in der Küchenmaschine herstellen, aber ich arbeite gerne mit den Händen, denn dann spüre ich direkt, wann der Teig perfekt ist.
Rollt den Teig dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick aus und stecht die Plätzchen mit Ausstechern aus. Diese gebt ihr dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
Verquirlt das Eigelb etwas und bestreicht die Plätzchen damit. Dann gebt ihr Sonnenblumen- und Kürbiskerne darauf. Drück die Kerne am besten leicht fest. Dann betreut ihr die Plätzchen mit Parmesan und gebt das Blech für etwa 15 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

Herzhafte Plätzchen


Fertig sind leckere, herzhafte Plätzchen zum Selbernaschen und Verschenken! Bringt doch mal welche mit, wenn ihr zur Weihnachtszeit eingeladen seid - die Gastgeber freuen sich bestimmt auch, wenn sie nicht nur Süßes bekommen.

Herzhafte Plätzchen


So, und jetzt schaut auch mal bei den anderen Bloggern vorbei! Sie haben tolle Leckereien für euch!

Unsere fränkischen Adventsschmankerl





Auf eine herrliche und genussvolle Vorweihnachtszeit!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Dienstagsdinge und Creadienstag
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Freitag, 6. Oktober 2017

Hefeteig, Honig und Apfel - oder einfach leckeres Apfel-Honig-Brot

Ihr Lieben,

ich liebe Apfelkuchen. Ich hab das sicherlich schon das eine oder andere Mal gesagt. Aber das macht nichts, denn diese Apfelkuchenliebe ist wirklich groß. Für mich ist Apfelkuchen ein Seelentröster. Der Duft von Äpfeln, die im Ofen brutzeln, erinnern mich an meine Kindheit. Es fühlt sich heimelig an, und einfach gut. Wenn nichts mehr geht - Apfelkuchen geht immer.
Und dabei gibt es für mich nicht das eine Rezept und ich mag nur das. Nein, ich bin da schon flexibel. Wobei ich schon sagen muss, dass es den leckeren Apfelkuchen meiner Mama durchaus etwas öfter geben könnte (mal sehen, ob sie mitliest - vielleicht kappt's ja mit der Bestellung...).
Heute habe ich ein neues Rezept für euch dabei - ein Zufallsrezept. Denn eigentlich war das Rezept als Honigbrot gedacht. Aber Hefeteig und Honig? Also, wenn da Apfel nicht hervorragend dazu passt, oder?

Apfel-Honig-Brot

Inspiriert hat mich mal wieder die Zeitschrift "Lust auf Genuss", die ich wirklich so gerne mag, schon alleine wegen der tollen Fotos.
Aber wie so oft habe ich aus diesem Rezept ein abgewandeltes Ninamanie-Rezept gemacht.

Die Zutaten für 4 kleine Apfel-Honig-Brote


  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 70 ml flüssiger Honig
  • Das Mark zweier Vanilleschoten
  • 80 g Butter
  • 500 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • Etwas Hagelzucker
  • 2 bis 3 Äpfel, geschält und in Würfel geschnitten

Apfel-Honig-Brot

Die Zubereitung

Heizt den Backofen auf 200°C vor.
Lasst die Butter in einem Topf langsam bei kleiner Hitze schmelzen und anschließend abkühlen. Vermischt 150 ml lauwarmes Wasser mit der lauwarmen Milch, dem Mark der Vanilleschoten und 50 ml Honig und bröckelt dann die Hefe hinein. Vermengt alles gut miteinander. Gebt das Mehl in eine hohe Schüssel, gebt eine Prise Salz, die Butter und Hefemischung hinzu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Lasst den Teig dann etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen. Bei mir hat es sich wirklich bewährt, den Teig im Ofen bei maximal 30°C gehen zu lassen. Da geht der Teig auf wie eine 1. Gebt dann die Apfelstücke hinzu und verknetet alles noch mal kurz. Formt dann 4 kleine Brote aus dem Teig und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech - lasst zwischen den Broten Abstand, denn sie gehen noch schön auf.
Verquirlt den restlichen Honig mit dem Eigelb und pinselt die Brote damit ein. Streut dann noch etwas Hagelzucker darüber und gebt die Brote dann für etwa 30 Minuten in den Ofen.
Ihr habt dann ein leckeres "Kaffeebrot", wie meine Großeltern dazu sagen würden, ein leckeres, nicht zu süßes Frühstück oder einfach was Feines für Zwischendurch.

Apfel-Honig-Brot

Anscheinend bin ich mit meiner Apfelkuchenleidenschaft nicht alleine - denn aktuell gibt es das Blogevent "Apfelbäckchen - die große Apfelkuchen-Liebe" von NOM NOMs food und feiertäglich. Schon klar, dass ich da mitmachen, oder?



Wie sieht es bei euch denn mit Apfelkuchen-Liebe aus?
Was zaubert ihr gerne aus Äpfeln?
Liebste Grüße von Martina


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Donnerstag, 14. September 2017

Filoteig-Pudding-Pfirsich-Muffins

Ihr Lieben,

ich oute mich heute mal: ich bin ein Lebensmittelshopaholic. Noch viel lieber als zum Klamottenshopping, gehe ich Lebensmittel-shoppen. Ich liebe es, durch die Reihen zu schlendern, zu gucken, was es Neues gibt, das frische Obst und Gemüse zu begutachten und mich inspirieren zu lassen. Manchmal übermannt es mich dann aber auch, und ich komme statt mit einem Päckchen Butter mit einem ganzen Korb voller Lebensmittel aus dem Laden heraus. Und zu Hause stelle ich dann wieder völlig überrascht fest: "Mensch, Martina, du bist doch Single. Und du hast wieder für eine Großfamilie eingekauft!" Davon profitieren dann meistens meine Familie und Freunde, da ich dann lieber einmal mehr etwas Leckeres mitbringe, wenn ich zu Besuch komme.
Hin und wieder passiert es dann aber leider doch auch, dass ich den Überblick in meinem Kühlschrank verliere - und dann fällt mir etwas in die Hände, das ich unbedingt schnell verarbeiten muss.
Diesmal standen auf der Liste: Filoteig und Magerquark.
Ok, mal kurz überlegen - was mache ich daraus? Also, Weinbergpfirsiche hätte ich ja auch noch da, die wollen auch gegessen werden.
Also habe ich kurzerhand eine Filoteig-Quark-Pfirsich-Kombination kreiert.
Und da das so lecker war, hab ich heute das Rezept für euch dabei!

Filoteig-Muffins

Für 8 Filoteig-Pudding-Pfirsich-Muffins braucht ihr:

  • 1/2 Päckchen Filoteig (Yufkateig)
  • 1 Päckchen Quark (Magerstufe)
  • 2 EL Mascarpone
  • 2 EL Puddingpulver
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
  • 3 EL brauner Zucker
  • 3 Weinbergpfirsiche
  • Etwas Zucker und Zimtpulver zum Bestreuen
Filoteig-Muffins

Teilt den Teig in 4 Rechtecke und gebt jeweils zwei der kleinen Teigrechtecke über Kreuz in eine gefettete Muffinform oder in Papierförmchen.
Verquirlt den Quark, die Mascarpone, das Puddingpulver, die Eier, den Vanillezucker und den Zucker mit einem Schneebesen. Gebt dann jeweils etwa 2 EL in die Teigtäschchen.
Schneidet die Pfirsiche in Spalten und verteilt sie auf die Muffins. Zum Schluss streut ihr noch etwas Zucker und Zimt darauf
Dann kommen die Muffins in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Nach 25 bis 30 Minuten sind die leckeren Pfirsich-Muffins fertig. Abkühlen lassen und einfach genießen.

Filoteig-Muffins

Ich finde, für so eine spontane Resteverwertung lassen sich die Muffins wirklich sehen. Sie eigenen sich perfekt als Süßigkeit bei spontanem Besuch oder spontanen Einladungen. Und nett anzusehen sind sie doch auch, oder was meint ihr?
Aus dem restlichen Teig könnt ihr übrigens eine feine Tarte oder Quiche machen. Eine Rezeptidee habe ich hier für euch - das Gemüse kann man saisonal anpassen und den Blätterteig durch den Yufkateig ersetzen.

Filoteig-Muffins

Wie sieht es bei euch aus? Kauft ihr auch so gerne ein wie ich?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit decorize, Freutag, Samstagsplausch und #sonntagsglück