Freitag, 29. Dezember 2017

Silvester 2017 - ein paar Gedanken und ein leckerer Nachtisch

Ihr Lieben,

könnt ihr es glauben? Weihnachten ist bereits vorbei - und nun auch bald das Jahr 2017! Also ganz ehrlich: Mir geht das alles zu schnell. Wo ist dieses Jahr geblieben? Und oh ja, ich weiß, dass ich mich wie eine alte Frau anhöre. Aber wenn die Zeit so weiter rennt, bin ich das bald auch!
Kurz vor dem Jahreswechsel werde ich immer sehr sentimental und nachdenklich. Ich stöbere dann in meinem Jahres-Tagebuch, denke über das vergangen Jahr nach und überlege mir, was ich mir für das neue Jahr wünsche oder vornehme.
Letztes Jahr hab eich meine Bucket List mit euch geteilt - und ich muss zugeben: Nicht hinter jedem Punkt kann ich ein Häkchen setzen. Das ist jetzt nicht wirklich schlimm, aber ein paar Punkte kommen auch 2018 wieder auf die Liste.
Ja, wie war nun dieses Jahr 2017.
Anfang des Jahres hatte ich mir eine Postkarte gekauft, die auf den ersten Blick nur aus Buchstaben beseht - aber wenn man genauer hinsieht, kann man Wörter erkennen. Die ersten drei Wörter sollten das kommende Jahr beschreiben. Ich hatte auf Anhieb 4 Wörter entdeckt: spontan, harmonisch, schwungvoll und magisch.
Spontan war es, denn ich musste mich dieses Jahr immer mal wieder als sehr flexibel erweisen.
Harmonisch war es dagegen nicht immer, es war nämlich eher ein "reinigendes" Jahr für mich.
Schwungvoll - oh ja, durchaus.
Magisch war es auch, jedoch in einer anderen Form, als ich das gedacht hätte.
Das Jahr hatte für mich unglaubliche Höhen aber auch unfassbar schmerzliche Tiefen. Es gab sehr schmerzvolle Abschiede, aber auch herzergreifende Begegnungen.
Wie war es bei euch?

Nun gut, nun heißt es aber, voran zu blicken - neues Jahr, neues Glück.
Weil ich die Postkarte so toll fand, habe ich nun auch eine für euch kreiert. Die ersten 3 Wörter, die ihr findet, sind eure zentralen Themen für 2018. Wie auch immer ihr sie interpretiert.

Glückskarte_2018

Habt ihr Lust darauf? Dann könnt ihr euch die Postkarte hier herunterladen.

Aber bevor wir nun zu sehr ins Grübeln geraten, denken wir doch lieber noch an die bevorstehende Silvesternacht!
Ich brauche an Silvester ja keine riesige Party. Mir ist es wichtig, die Zeit mit lieben Menschen zu verbringen - und das müssen auch gar nicht viele sein. Und es muss was leckeres zu trinken und zu essen geben. Ich brauche auch kein Feuerwerk - ich verstecke mich da ja lieber hinter einer Glasscheibe. Wie ist das bei euch?
Was an Silvester natürlich nicht fehlen darf, sind Bubbles - Sektchen, Prosecco oder gerne auch mal Champagner. Und wenn wir schon bei Gaumenfreuden sind: Warum nicht gleich ein paar Bubbles mit ins Dessert mischen? Ich hätte da ja eine Idee und ein Rezept für euch:

Panna Cotta mit Prosecco und Cranberry-Gelee


Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee


Für 4 Portionen braucht ihr:


Für die Panna Cotta
  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Prosecco
  • 2 EL Sirup nach Wahl – ich habe Rhabarber-Sirup verwendet
  • 2 EL Rohrzucker
  • 6 Blatt Gelatine

Für 2 Gläser Cranberry-Gelee:
  • 150 g frische Cranberries
  • 100 g Gelierzucker
  • 100 ml Prosecco
  • ½ TL Zimt
  • Das Markt einer Vanilleschote

Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee

Und so geht’s:

Weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein. Kocht die Sahne mit dem Sirup und dem Zucker kurz auf. Nehmt den Topf dann vom Herd und gebt den Prosecco hinzu. Nehmt dann die Gelatine aus dem Wasser, drückt sie gut aus und rührt sie mit dem Schneebesen unter die heiße Sahne. Füllt die Sahne in Gläser ab und stellt sie kalt.

Gebt die Cranberries mit dem Gelierzucker, dem Zimt und dem Mark der Vanilleschote in einen hohen Topf und bringt sie zum Kochen. Wenn die Cranberries heiß werden, platzen sie auf – also Vorsicht vor Farbspritzern. Zerstoßt die Cranberries dann noch mit einem Kartoffelstamper und lasst sie ein paar Minuten sprudelnd kochen. Gebt dann den Prosecco dazu, rührt ihn unter und füllt das Gelee dann in Gläser ab – ihr könnt etwa 2 Gläser füllen – und wenn ihr nicht alles für die Panna Cotta braucht, habt ihr gleich noch einen leckeren Brotaufstrich fürs Neujahrsfrühstück.

Wenn Panna Cotta und Gelee abgekühlt sind, gebt ihr eine Schicht Gelee auf die Panna Cotta. Fertig ist ein leckerer Silvester-Nachtisch.


Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee


Was plant ihr an Silvester? Ein rauschendes Fest, eine kleine gesellige Runde?
Ich wünsche euch auf jeden Fall eine wunderbare Silvesternacht und einen guten Start in ein glückliches, gesundes und tolles neues Jahr! Zum Wohl!
Liebste Grüße von Martina

Happy Silvester!

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Dienstag, 19. Dezember 2017

[Buchrezension] Handlettering - ein schöner Trend gerade zur Weihnachtszeit

Ihr Lieben,

nun steht Weihnachten ja wirklich direkt vor der Tür. Ich finde, dieses Jahr war die Vorweihnachtszeit besonders kurz - nicht nur tatsächlich, sondern es hat sich für mich auch wirklich viel zu kurz angefühlt! Geht es euch ähnlich?
Irgendwie kommt man dann kurz vorher doch wieder unter Druck - sogar ich, die eigentlich als klassischer Weihnachtsstreber immer sehr zeitig auf alles vorbereitet ist. Aber gerade habe ich das Gefühl, dass noch nicht alles perfekt ist, ich die Adventszeit noch nicht genug genossen habe, ich dringend noch ganz viel erledigen muss. Es wird also Zeit, mal einen Schritt zurück zu treten und durchzuatmen.
Wie gut, dass ich mich langsam an ein neues Hobby herantaste, dass mich wirklich beruhigt und herunterfahren lässt. Und was daran noch besser ist: Ich kann dieses Hobby auch perfekt für die Weihnachtszeit nutzen. Denn mir ist es ja immer so wichtig, nicht nur teure Geschenke einzukaufen, sondern zum einen persönliche Geschenke zu verschenken, zum anderen gerne etwas, das ich selbst gemacht habe.
Die Überschrift hat es ja schon verraten - mein neues Hobby ist Handlettering!
Das ist nun kein neues Thema mehr - dieses Jahr gab es ja einen regelrechten Handlettering-Hype. Aber es sieht einfach auch so wunderbar aus, wenn man schöne Zeilen in so schönen Lettern geschrieben sieht. Ich wollte mich schon länger damit befassen, aber irgendwie kam es nicht dazu. Wie schön also, dass mir der EMF-Verlag nun zwei tolle Handlettering-Bücher zur Verfügung gestellt hat, die ich hier rezensieren darf - vielen Dank an dieser Stelle, Dank euch habe ich jetzt tatsächlich losgelegt!

Handlettering_Buchcovers


Das erste Buch ist von der Buchstabenkünsterlin Tanja Capell, bekannt als Frau Hölle:

HANDLETTERING ALPHABETE - Schritt für Schritt zur eigenen Schönschrift


Ich folge Frau Hölle schon seit längerem auf ihren sozialen Kanälen und ich finde unfassbar toll, was sie macht und was sie erreicht hat. Sie hat sich das Lettern selbst beigebracht. Ich finde, sie ist eine echte Inspiration und dabei auch noch einfach sympathisch! Wie schön also, dass sie nun auch ihr eigenes Buch hat.
Das Buch Handlettering Alphabete ist nach den unterschiedlichen Lettering-Arten aufgebaut. Zunächst erfolgt eine kurze Einleitung, in der man zunächst etwas mehr über Frau Hölle und dann über die verschiedenen Schriftfamilien und Techniken erfährt. Dann folgen die 4 großen Kapitel "Hand Lettering", "Brush Lettering", "Kalligraphie" und "Digital Lettering". Die Kapitel sind alle ähnlich aufgebaut - zunächst erfolgt eine kurze Einführung, bevor das notwendige Material vorgestellt wird. Über die richtige Haltung geht es dann mit Aufwärmungübungen so langsam ans Eingemachte, an die Alphabete und Effekte. Im Kapitel "Digital Lettering" lernt man dann, wie man Projekte digitalisiert. Den Abschluss des Buches machen konkrete Objekte, eine super Inspiration, wie ich finde, da man sieht, welche tollen Möglichkeiten es gibt, die Welt mit Buchstaben zu verschönern Da macht auf einmal selbst Ordnung machen mehr Spaß!

Buch HANDLETTERING ALPHABETE

Es handelt sich bei diesem Buch um ein umfangreiches Lettering-Werk, das wirklich in die Tiefe geht. Man braucht schon etwas Zeit, das Buch durchzuarbeiten, nimmt dafür aber wirklich viel mit. Und das Buch macht Spaß!


Am zweiten Buch haben gleich 3 Lettering-Künstlerinnen mitgewirkt:

HANDLETTERING WITH LOVE - Glückwünsche, Einladungen und Sprüche für jede Gelegenheit gestalten


Das Buch ist komplett anders aufgebaut. Zwar gibt es auch ein paar Seiten zu Grundlagen, Techniken und Materialkunde, der Schwerpunkt liegt bei Handlettering with love jedoch komplett auf konkreten Projekten.
Diese sind unterteilt nach Familie&Feste, Liebe&Freundschaft, Feiertage und Sprüche. Am Ende folgt noch ein Kapitel zu Schmuckelementen, wiederum sortiert nach allgemeinen Elementen, Jahreszeiten und Anlässen. Es wird nicht viel Platz darauf verwendet, Schritt für Schritt das Lettern der Projekte zu erklären - sie werden meist einfach gezeigt, dienen also als Inspiration und sind dazu geeignet, direkt loszulegen.
Und es sind wirklich sehr schöne Projekte dabei, die Lust machen, mal etwas selbst Gelettertes zu verschenken.

Buch Handlettering with Love


Mein Fazit zu beiden Büchern

Man kann die beiden Bücher kaum miteinander vergleichen, denn die Idee dahinter ist einfach unterschiedlich. Das Handlettering Alphabete möchte uns wirklich etwas beibringen, animiert zum "studieren" und üben, ohne dabei konkrete Ideen zu vergessen.
Handlettering with love dagegen möchte, dass wir direkt loslegen und einfach machen.
Ich finde bei Bücher sehr gelungen, sie machen mir beide viel Freude! Und ich kann sie beide auch als Weihnachtsgeschenk empfehlen - vielleicht habt ihr ja jemanden, dem so ein kreatives Hobby Spaß machen könnte - und vielleicht braucht ihr für diesen jemand ja auch zufällig noch ein Geschenk...

A propos Geschenke...

Meine kleinen Handlettering-Projekte


Ich war natürlich hoch motiviert, nachdem ich in den beiden Büchern geschmökert habe. Und ich hatte anfangs ja schon erwähnt, dass ich gerne Dinge verschenke, die ich entweder selbst gemacht habe oder zu denen ich selbst etwas beitragen kann. Als Weihnachtsstreber habe ich alle Geschenke schon eine Weile. Aber verpackt waren sie noch nicht - ich habe also meine Motivation genutzt, dunkles Geschenkpapier und dunkle Geschenkanhänger gekauft und habe mal drauf losgelettert...

Collage_Lettering_Geschenke


Was meint ihr? Für den Anfang auf jeden Fall so, dass man es verschenken kann, ohne sich zu schämen, oder?
Und weil es mir so viel Spaß gemacht hat, habe ich gleich noch ein paar Weihnachtskarten gestaltet.

Geletterte Weihnachtskarten


Also, ich brauche definitiv noch jede Menge Übung. Aber es macht wirklich riesig Spaß und ist sehr entschleunigend. Denn mit einfach so drauf los schreiben ist da einfach nicht. Man muss konzentriert sein, und mit Hingabe und Gefühl arbeiten. Also, Entschleunigung und Hobby in einem -  wenn das mal nicht toll ist!

Wie ist das bei euch? Schreibt ihr gerne? Habt ihr vielleicht auch schon einige Lettering-Projekte gestaltet? Und kennt ihr die beiden Bücher?

Da das nun vor Weihnachten wohl mein letzter Post sein wird, bleibt mir eigentlich nur noch eines abschließend zu sagen:


Merry Christmas


Habt eine wunderbare, besinnliche und fröhliche Zeit im Kreise eurer Lieben! Genießt die Zeit zusammen und lasst es euch einfach gut gehen!

Herzlichste Weihnachtsgrüße von Martina

Verlinkt mit Himmelsstück, Creadienstag, Dienstagsdinge, Freutag, #sonntagsglück

Die Bücher wurden mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf der Bücher bin ich nicht beteiligt.
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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Schoko-Schneebälle mit Lebkuchengewürz

Ihr Lieben,

eigentlich habe ich ja schon meine Lieblings-Schoko-Plätzchen gefunden: Schoko-Diamanten!
Dennoch muss man ja auch immer mal was Neues ausprobieren. Und schon letztes Jahr habe ich die tollen Fotos von wunderhübschen Schoko-Schneebälle bewundert. Und dieses Jahr musste ich sie einfach mal probieren. Ich habe dazu kein Standard-Rezept verwendet, sondern hab mir aus diversen Rezepten meine eigene Kombi überlegt.

Rezept für Schoko-Schneebälle mit Lebkuchengewürz


Schoko-Schneebälle

Zutaten für 50 bis 60 Kugeln 


  • 220 g Mehl
  • 1/2 Tl Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 200g Zartbitterschokolade - ich habe eine mit einem Kakao-Anteil von 75% verwendet
  • 100 g Margarine
  • 2 Eier
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 100 g gehackte Mandeln


Für die Verzierung:

  • 100 g Puderzucker

Schoko-Schneebälle


So geht's:

Schmelzt die Margarine mit der grob-gehackten Schokolade im heißen Wasserbad. Vermischt das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron, dem Salz und dem Backpulver..
Schlagt die Eier mit dem Zucker cremig und rührt dann Honig, den Vanille-Extrakt und die Schokolade unter. Gebt nun die Mandeln und die Mehlmischung dazu und vermengt alles zu einem glatten Teig. Gebt den Teig dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Formt den Teig zu walnussgroßen Kugeln und wälzt sie gut in Puderzucker. Gebt sie dann mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und gebt die Kugeln dann für etwa 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.


Schoko-Schneebälle


Ich finde, dass meine Schoko-Schneebälle nicht so hübsch geworden sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. Aber sie schmecken fein. Dennoch: An meine Schoko-Diamanten kommen sie nicht ganz heran. 
Habt ihr auch so eure Lieblingsplätzchen?

Liebste Adventsgrüße von Martina

verlinkt mit Mmi, Himmelsstück, Freutag

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Zimtschnecken-Plätzchen

Ihr Lieben,

heute ist Nikolaus-Tag! Da lege ich doch mal ein neues Plätzchen-Rezept in den Stiefel...
Wer liebt sie eigentlich nicht: Zimtschnecken! Momentan backt sie ja quasi jeder - ich natürlich auch. Ich liebe Zimt - und in Verbindung mit luftigem Hefeteig ist das Gewürz einfach ein Traum. Zimt passt natürlich auch in jedes Weihnachtsplätzchen - und seit diesem Jahr sieht man nun immer mal Zimtschnecken-Plätzchen. Die muss ich natürlich auch probieren. Im Gegensatz zu den klassischen Zimtschnecken ist der Teig bei den Plätzchen schön mürbe.
Ich habe gleich zwei Ladungen Zimtschnecken-Plätzchen gebacken. Bei der ersten Ladung sind meine Plätzchen etwas groß geraten... Super lecker und sehen auch hübsch aus - aber nach einem Handteller-großen Plätzchen kann man eigentlich keine anderen mehr probieren. Und das geht ja wohl gar nicht - es gibt doch noch so viele andere feine Plätzchen: Mandelkugeln, Schoko-Diamanten, Pistazien-Sterne und so viele mehr.
Also hab ich den Ofen noch mal angeschmissen und diesmal kleinere Rollen gerollt.
Ach, ich finde sie wirklich hübsch, super lecker - und sie sind auch nicht aufwendig zu machen.

Rezept für Zimtschnecken-Plätzchen


Zimtschnecken-Plätzchen


Zutaten für ca. 30 Stück

  • 320g Mehl
  • 200 g Margarine
  • Eine Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 80 g Puderzucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Kakaopulver

Zimtschnecken-Plätzchen


So geht's

Vermengt das Mehl, die Margarine, das Salz, den Puderzucker und den Vanille-Extrakt zu einem glatten Teig, formt ihn zur Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und gebt ihn für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank.
Vermischt den braunen Zucker mit dem Zimt und dem Kakaopulver. 
Rollt den Teig dann am besten portionsweise auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus (etwa 15x25cm).
Bestreicht den Teig mit etwas Wasser und streut dann die Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darüber. Rollt den Teig dann von der langen Seite vorsichtig auf. Schneidet die Rolle dann in etwa 1 cm dicke Scheiben und legt sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Die Plätzchen kommen dann für etwa 12 bis 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Na, was meint ihr? Ist das auch was für euch?

Zimtschnecken-Plätzchen

Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

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Freitag, 1. Dezember 2017

Neue Lieblings-Plätzchen? Mandelkugeln!


Ihr Lieben,

heute ist es soweit: der Dezember ist eingeläutet, das erste Türchen am Adventskalender wird geöffnet, auch die letzten Weihnachtsmärkte starten - heute Abend auch der in Nürnberg, der ganz offiziell vom Christkind eröffnet wird.
Höchste Zeit also, wieder über Weihnachtsplätzchen zu sprechen, oder? Habt ihr denn schon alle gebacken? Also ich liege super in der Zeit, somit kann ich euch nun nach und nach noch rechtzeitig die Rezepte zeigen.
Und heute hab ich ein Highlight für euch - wie ich finde...
Ich liebe Mandeln. Mandelgebäck wie zum Beispiel Cantuccini mag ich entsprechend sehr gerne. Und ich liebe Marzipan. Deswegen mag ich Mamas Kokosmakronen auch so gerne. Aber Mandeln und Marzipan in einem Plätzchen vereint - das ist ein Traum für mich.
So wie in meinen feinen Mandelkugeln. Die sind wirklich so sehr lecker, so saftig - und auch wenn ihr Marzipan jetzt nicht so super gerne mögt - probiert diese Plätzchen, ich glaube, die schmecken euch nämlich trotzdem total. Also bei mir bekommen sie auf jeden Fall einen Platz in den Top 5 meiner Lieblingsplätzchen!
Die Idee für diese Plätzchen habe ich beim Stöbern durch die Zeitschrift Landlust Weihnachten bekommen - aber aus der Inspiration habe ich mein eigenes Rezept entwickelt. Und das möchte ich euch nun nicht mehr länger vorenthalten.


Rezept für Mandelkugeln mit Marzipan


Mandelkugeln

Zutaten für etwa 35 Kugeln

  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 80 g brauner Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß
  • 2 EL Haselnussschnaps
  • 1 Päckchen Mandelblättchen zum Belegen

Mandelkugeln


So geht's

Reibt das Marzipan grob und verknetet es dann zusammen mit den übrigen Zutaten (außer den Mandelblättchen) zu einem glatten Teig. Der Teig ist etwas klebrig, das ist aber richtig so. 
Formt aus dem Teig dann walnussgroße Kugeln - am besten macht ihr immer mal wieder eure Hände feucht, dann klebt der Teig nicht so an euren Händen. Wälzt die Kugeln dann in Mandelblättchen. Auch hier helfen feuchte Händchen - und drückt die Mandelblättchen ggf. noch etwas fest.
Setzt die Kugel dann auch ein mit Backpapier belegtes Blech und gebt dieses für ca. 20 Minuten in den auf 175 °C vorheizten Backofen. Die Plätzchen dürfen hellbraun werden, dann sind sie genau richtig.


Mandelkugeln


Ein Tässchen Espresso und ein Mandelkügelchen dazu - ach wie lecker!
Ich finde ja, die kann man durchaus das ganze Jahr über genießen - nicht nur an Weihnachten.
Was sind denn eure Lieblingsweihnachtsplätzchen?

Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

verlinkt mit decorizeFreutag#sonntagsglück, Samstagsplausch
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Dienstag, 28. November 2017

Mein Adventskranz 2017

Ihr Lieben,

dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, mal wieder zur klassischer Adventskranz-Form zurück zu gehen: Zum Kranz. Mein Papa hat das mitbekommen. Und was hat er gemacht? Er hat mir einen Weidenkranz selbst gebunden! Wahnsinn! Und der ist schon so schön geworden, dass man ihn auch einfach so hätte wirken lassen können. Wirklich! Also ich bin wirklich begeistert. Dennoch habe ich ihn dennoch mit ein paar Tannenzweigen und Eukalyptuszweigen verziert.


Selbstgemachter Adventskranz aus Weide, Tanne und Eukalyptus


Adventskranz


Dazu steckt ihr einfach die Enden in die Lücken des Weidenkranzes und bindet die Zweige dann mit Basteldraht fest. Ich habe aber durchaus bewusst Lücken gelassen, weil ich wollte, dass der Weidenkranz immer mal durch spitzt.


Adventskranz - Weidenkranz


Der Eukalyptus trocknet leider sehr schnell ein - aber sieht dann immer noch sehr hübsch aus. Und die Duftkombination von Tanne und Eukalyptus ist wirklich toll.
Ich finde, zu der Kombination aus dem Braun des Weidenkranzes und dem Grün von Tanne und Eukalyptus passt Weiß ganz hervorragend. Daher habe ich mich für weiße Kerzen entschieden. Der Kranz braucht nun nicht viel Deko. Ich habe einfach in die Mitte ein paar Weihnachtskugeln gelegt, ein paar weiße und goldene Deko-Elemente platziert und den Kranz auf einen goldenen Teile gestellt.

Adventskranz - Details

Ich fand die roséfarbenen Kugeln mit den Federn wahnsinnig hübsch und bin so glücklich, dass sie so gut zu meinem Kranz passen. Alle Deko-Elemente, die Kerzen und auch die Kerzentüllen gibt's übrigens in meinem Lieblings-Deko-Laden mit den 5 großen weißen Buchstaben auf grünem Untergrund.

Adventskranz - Details

Ach ich bin wirklich ganz verliebt. Was sagt ihr? Gelungen?

Adventskranz


Auf eine wunderbare Adventszeit!
Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

verlinkt mit CreadienstagDienstagsdingeMmiFreutagdecorize

Freitag, 24. November 2017

In der Weihnachtsbäckerei: Pistazien-Plätzchen

Ihr Lieben,

wenn es um Weihnachtsplätzchen geht, dann mag ich eigentlich am liebsten die unkomplizierten. Ich brauche diese Marmeladen-gefüllten Doppel- oder Dreifachdecker nicht unbedingt. Ich bin zwar immer sehr beeindruckt, wenn ich diese tollen Kunstwerke auf Blogs, bei Instagram und Co. sehe, aber selbst halte ich mich dann doch an die zwar leckeren, aber nicht so aufwendigen Plätzchen.
Das liegt zum einen daran, dass ich finde, dass auch die einfacheren Plätzchen wahnsinnig lecker sein können und man gar nicht so viel Tamtam zu machen braucht. Zum anderen - mir fehlt da einfach auch die Geduld.
Ich kann mich noch an die Backsession mit Mama erinnern, als ich noch klein war. Wir haben immer an Buß- und Bettag gebacken. Früher war das bei uns ein Feiertag für alle, nicht nur für Schulkinder. Und da standen Spritzgebäck, Marillenringe, Spitzbuben, Husarenkrapfen und Co. auf dem Programm. Wir standen den kompletten Tag in der Küche und wir haben Massen gebacken. Am Ende war immer alles voller Mehl, wir selbst haben uns schon süß gefühlt, uns war dezent schlecht und wir hatten einen riesen Hunger auf was Deftiges. Gekocht wurde an dem Tag aber nicht mehr - es gab entweder Pizza oder wir sind Essen gegangen. Und auch wenn wir am Ende wirklich fix und fertig waren - es ist wirklich eine wunderbare Erinnerung.

Inzwischen backen Mama und ich getrennt Plätzchen. Bei ihr gibt es immer noch die etwas aufwendigeren. Und bei mir die unkomplizierten.
Diesmal habe ich eine kleine Ausnahme gemacht. Ein Plätzchen, das ich ausstechen UND auch noch dekorieren muss - also für mich ist das was Besonderes. Aber vielleicht sind sie gerade deshalb auch besonders lecker?
Und wenn ich ehrlich bin: es hat schon auch wirklich Spaß gemacht! Vielleicht komme ich ja doch noch auf den Geschmack?
Aber jetzt hab ich genug erzählt - nun komme ich endlich zum eigentlichen Thema:


Pistazien-Plätzchen mit Weiße-Schokolade-Topping


Pistazien-Kekse


Zutaten für etwa 40 Plätzchen


Für den Teig
  • 100 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • Etwas Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 50 g Puderzucker
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • etwas gemahlenen Piment, Muskat und Nelken
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gehackte Pistazien
  • 100 g Mehl

Für die Verzierung
  • einige ganze Pistazien 
  • 200 g weiße Schokolade


Pistazien-Kekse

So geht's

Vermischt alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank.
Rollt den Teig dann portionsweise auf einer bemehlten Fläche aus und stecht dann Sterne oder andere Formen, wenn ihr mögt in verschiedenen Größen, aus. Legt die Plätzchen dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech und gebt die Plätzchen etwa 10 bis 12 Minuten in den auf 175°C vorgeheizten Backofen.
Lasst die Plätzchen dann etwas abkühlen und schmelzt in der Zwischenzeit die weiße Schokolade im heißen Wasserbad. Bepinselt die Plätzchen dann großzügig mit der Schokolade und platziert drei Pistazien mittig darauf.
Lasst die Plätzchen gut trocknen, bevor ihr sie in hübsche Plätzchendosen verpackt. Zum Servieren könnt ihr sie noch mit etwas mit Puderzucker bestreuen, das sieht so schön winterliche aus.

Pistazien-Kekse


Wie macht ihr das? Seid ihr eher Künstler oder Pragmatiker, wenn es um Weihnachtsgebäck geht?
Liebste Vorweihnachtsgrüße von Martina

Pistazien-Plätzchen

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Sonntag, 19. November 2017

Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins


Ihr Lieben,

egal, ob man Gäste eingeladen hat, eine große Geburtstagsfeier macht, ein Kaffeekränzchen hält oder einfach Lust auf Kuchen hat - meine allerliebste Lieblings-Gebäck-Form ist und bleibt der Muffin. Ein Muffin hat einfach die perfekte Größe, man hat das Gefühl, dass man seinen eigenen kleinen Kuchen genießt - und falls einer nicht reicht, ist gegen einen zweiten ja auch nichts einzuwenden.
Und wenn in dem Muffin dann noch Äpfel drin stecken, dann ist für mich mein Kuchenglück perfekt.
Also ist es kaum verwunderlich, dass ich Muffins ins Rennen schicke, wenn es bei Zimtkeks&Apfeltarte heißt: Backe mir deinen liebsten Geburtstagskuchen. 

Rezept für leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins


Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins


Zutaten für ca. 12 Muffins

  • 2 Äpfel
  • 2 bis 3 EL getrocknete Cranberries
  • 50 g Mandelstifte
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Marsala
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g weiche Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • Evtl. etwas Krokant zum Bestreuen 

Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins

So geht's

Wascht, schält und entkernt die Äpfel und schneidet sie in Stücke. Gebt sie zusammen mit den Cranberries, den Mandelstiften, dem Zitronensaft, 1 TL Zucker, dem Zimt und dem Marsala in ein Schälchen, vermengt alles gut und lasst es etwas durchziehen.

Vermischt das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver.
Rührt die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig und gebt dann die Eier hinzu. Dann gebt ihr nach und nach die Mehlmischung und die Milch hinzu und verrührt alles zu einem glatten, aber flüssigen Teig. Rührt dann die Apfel-Cranberry-Mischung unter und gefüllt damit die Muffinförmchen. Bitte nur etwa zu 2/3 befallen, denn die Muffins wachsen im Ofen ein wenig. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Muffins noch mit etwas Krokant bestreuen. 
Gebt die Förmchen dann für etwa 30 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Wenn ihr mögt, könnt ihr die Muffins mit etwas geschlagener Sahne servieren. 


Leicht beschwipste Apfel-Cranberry-Muffins



Da ich alle meine Kuchen noch brav mit der Hand oder dem Handrührgerät anrühre und doch sooo gerne eine Kitchen Aid hätte, schicke ich meine beschwipsten Muffins ins Rennen - vielleicht hab ich ja Glück.


Gewinnspiel


Habt ihr auch einen Lieblingskuchen?
Liebste Grüße von Martina

Dienstag, 14. November 2017

Cremiges Kürbis-Champignon-Risotto

Ihr Lieben,

viele trauen sich an Risotto ja nicht so heran. Man hört, es ist aufwendig, man muss immerzu rühren, es dauert lange. Ja, das stimmt schon - Risotto muss mit Liebe und Geduld gemacht werden. Aber ganz ehrlich: Es lohnt sich! Ein cremiges, geschmacksintensives Risotto ist einfach so was Feines. Und da es das ja auch nicht bei jedem Italiener gibt, muss man sich einfach mal selbst heran wagen.
Ich war vor Kurzem bei einem Kochkurs, da wurde auch ein Risotto zubereitet - und zwar nicht, wie ich das sonst gemacht habe, in einem Topf, sondern in einer Pfanne. Ich war davon total begeistert, es klappt so nämlich noch viel besser. Die Fläche ist größer, man hat die Flüssigkeit besser unter Kontrolle, die Reiskörner werden besser bedeckt - also wirklich ein top Tipp!

Ich mache Risotto in der Regel gerne als Beilage, zum Beispiel zu Saltimbocca oder auch gebratenem Lachs. Heute habe ich aber ein Rezept für euch dabei, dass sich auch super als Malzeit an sich eignet. Dennoch habe ich noch einen Garnelen-Champignon-Spieß in der Grillpfanne dazu gebraten - weil eben lecker und weil eben auch hübsch.

Rezept für cremiges Kürbis-Champignon-Risotto mit Garnelen-Champignon-Spießchen


Kürbis-Champignon-Risotto mit Garnelen-Champignon-Spießchen

Zutaten für 2 Portionen Risotto

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 1 Stange Lauch, geputzt und in dünne Ringe geschnitten
  • 200 g Risotto-Reis
  • 150 ml Weißwein, zum Beispiel Grauburgunder
  • 600 ml Fond nach Wahl, ich habe 300 ml Rinder- und 300 ml Hühnerfond genommen
  • 6 Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
  • 100 g geriebener Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Kürbis-Champignon-Risotto

Zutaten für 6 Garnelen-Champignon-Spieße

  • 12 Garnelen
  • 3 Champignons, geputzt und halbiert
  • Salz und Pfeffer

Garnelen-Champignon-Spießchen

So geht's

Wascht den Kürbis, halbiert ihn, entfernt die Kerne und schneidet ihn in Spalten. Gebt ihn in eine Auflaufform, gebt etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer darüber und gebt die Form bei 200°C etwa 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Danach püriert ihr die Spalten.
Gebt etwas Olivenöl in eine Pfanne, dann kommen zunächst der Lauch und dann der Risotto-Reis hinzu. Bratet alles kurz an und löscht dann zunächst mit etwas Wein ab. Und bitte nehmt wirklich guten Wein. Ich kann es nicht oft genug sagen, denn der Geschmack wirkt sich direkt auf euer Essen aus. Reduziert die Hitze, so dass der Reis immer leicht köchelt. Nun heißt es immer wieder Umrühren und immer wieder Flüssigkeit Hinzugeben, so dass der Reis bedeckt ist. Hat der Reis die Flüssigkeit aufgesogen, gießt ihr wieder nach. Und immer wieder Rühren. Am besten macht ihr das mit einem Holzlöffel, sonst zerkratzt ihr die Pfanne. Gebt dann nach etwa 15 Minuten die Champignons und das Kürbispüree hinzu. Und nicht die Flüssigkeit und das Rühren vergessen - solange, bis der Reis gar ist und das Risotto schön cremig. Dann gebt ihr den Parmesan hinzu und schmeckt dann mit Salz ab. 
Während das Risotto dann zu Ende köchelt, könnt ihr die mit Salz und Pfeffer gewürzten Spieße in der Grillpfanne von beiden Seiten braten.

Kürbis-Champignon-Risotto mit Garnelen-Champignon-Spießchen


Fertig ist ein wunderbares Essen, das nicht nur toll aussieht, sondern auch fantastisch schmeckt.

Kocht ihr selbst Risotto und habt ihr ein Lieblingsrezept?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit FreutagMmi und decorize

Dienstag, 7. November 2017

Ein fränkisches Adventsschmankerl - Rezept für herzhafte Plätzchen

Ihr Lieben,

ich freue mich so, dass ich heute an der Reihe bin bei dem schönen Blogger-Event von Frankens Foodblogger: Unsere fränkischen Adventsschmankerl! 7 Blogger aus Franken stellen euch Leckereien für die Vorweihnachtszeit vor und verkürzen so die Wartezeit auf die schöne Weihnachtszeit: Plätzchen, gebrannte Mandeln, heiße Kokosmilch - es ist sicher für jeden etwas dabei!

Und ich mache heute den Gegenpart zu all dem Süßen und stelle euch meine herzhaften Plätzchen vor. Denn vielleicht geht es euch ja wie mir: Ich liebe all die süßen Genüssen um Weihnachten herum. Aber ich komme jedes Jahr an den Punkt, an dem es mir dann zu süß wird. Dann bin ich froh, wenn ich etwas salziges, herzhaftes schmecke. Also sind da herzhafte Plätzchen doch eine super Auszeit für den Gaumen, oder? Außerdem sind meine Plätzchen sogar ein bisschen gesund, denn sie sind mit Chiasamen verfeinert, für einen leichten Crunch und weil es gut aussieht, und mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen verziert - gegen das völlig schlechte Gewissen zur Vorweihnachtszeit.
Danach freue ich mich aber natürlich gleich wieder auf Lebkuchen und Co.

Rezept für herzhafte Weihnachtsplätzchen

Herzhafte Plätzchen

Zutaten für ca. 40 Plätzchen:

  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL feines Meersalz
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 80 g Ziegenfrischkäse mit Kräutern
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Chiasamen
  • 1 Eigelb
  • Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne zum Bestreuen
  • geriebenen Parmesan zum Bestreuen

Herzhafte Plätzchen

So geht's

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gebt dann die übrigens Zutaten hinzu. Vermengt alles, zu anfangs am besten mit einer Teigkarte, dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Je nachdem wie groß die Eier sind, braucht ihr evtl. noch etwas Mehr, damit der Teig nicht zu klebrig wird. Natürlich könnt ihr den Teig auch in der Küchenmaschine herstellen, aber ich arbeite gerne mit den Händen, denn dann spüre ich direkt, wann der Teig perfekt ist.
Rollt den Teig dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick aus und stecht die Plätzchen mit Ausstechern aus. Diese gebt ihr dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
Verquirlt das Eigelb etwas und bestreicht die Plätzchen damit. Dann gebt ihr Sonnenblumen- und Kürbiskerne darauf. Drück die Kerne am besten leicht fest. Dann betreut ihr die Plätzchen mit Parmesan und gebt das Blech für etwa 15 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

Herzhafte Plätzchen


Fertig sind leckere, herzhafte Plätzchen zum Selbernaschen und Verschenken! Bringt doch mal welche mit, wenn ihr zur Weihnachtszeit eingeladen seid - die Gastgeber freuen sich bestimmt auch, wenn sie nicht nur Süßes bekommen.

Herzhafte Plätzchen


So, und jetzt schaut auch mal bei den anderen Bloggern vorbei! Sie haben tolle Leckereien für euch!

Unsere fränkischen Adventsschmankerl





Auf eine herrliche und genussvolle Vorweihnachtszeit!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Dienstagsdinge und Creadienstag
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Freitag, 27. Oktober 2017

Ein HochgeNUSS - Maronen-Creme-Suppe

Ihr Lieben,

die liebe Ina von INA IS(S)T hat mal wieder ein tolles Blogevent ins Leben gerufen: Es geht um Nüsse - egal ob Haselnuss, Pistazie oder Mandel. Der treffende Name ist: HochgeNUSS. Es werden leckere Rezepte rund um die knackigen Leckereien gesucht. Da gehe ich doch mit einer meiner liebsten Nüsse ins Rennen - der Esskastanie oder auch Maroni.
Ich liebe es, heiße Maroni auf dem Weihnachtsmarkt zu naschen. Aber sie schmecken mir auch ganz wunderbar als Suppe! Und genau diese Suppe möchte ich euch heute zeigen. Ich gebe zu, das ist keine dieser leichten Suppen, die zum Abnehmen geeignet sind. Nein, diese Suppe eignet sich einfach nur zum Schlemmen und Genießen! An die Kalorien solltet ihr dabei nicht denken. Aber immerhin ist der Fettgehalt von Esskastanien geringer als der anderer Nüsse. Das ist doch schon mal was, oder? Außerdem macht die Suppe satt, also ist man nach einem Teller Suppe einfach glücklich.

Rezept für leckere Maronen-Creme-Suppe 


Maronen-Creme-Suppe

Die Zutaten

Für 2 Teller leckere Maronen-Creme-Suppe braucht ihr:

  • 200 g gegarte Maronen - ihr könnt natürlich auch frische Maronen nehmen und im Ofen rösten, aber so geht es schneller
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Stange Lauch
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 ml Portwein
  • 200 ml Rinderfond - oder auch Geflügel- oder Gemüsefond
  • ca. 100 ml Wasser
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Maronen-Creme-Suppe

So geht's

Schält die Kartoffel und schneidet sie in kleine Würfel. Putzt den Lauch und schneidet ihn in Ringe. Die Maronen hackt ihr grob.
Erhitzt das Öl in einem Topf und bratet den Lauch darin leicht an. Dann kommen die Kartoffeln und dann die Maronenstückchen hinzu. Kurz mit anbraten und dann mit dem Portwein ablöschen. Gebt dann den Fond hinzu und noch etwas Wasser und lasst alles für etwa 15 Minuten köcheln, bis die Kartoffelstückchen gar sind. Dann püriert ihr alles mit dem Pürierstab zu einer cremigen Suppe. Gebt dann die Sahne hinzu und, falls euch die Suppe zu dick ist, noch etwas Wasser. Lasst die Suppe noch einmal gut aufkochen und schmeckt dann mit Salz und Pfeffer ab. Fertig!
Ich verfeinere die Suppe gerne noch mit etwas geschlagener Sahne - sieht hübsch aus und macht die Suppe noch mal cremiger.

Maronen-Creme-Suppe


Klingt lecker? Ist auch lecker!
Bis jetzt war zumindest jeder begeistert, der die Suppe probiert hat.
Natürlich kann man auch eine vegetarische oder auch vegane Variante daraus kochen. Aber ich mag sie gerne mit Rinderfond, weil sie dann noch etwas kräftiger schmeckt.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst mich doch gerne wissen, wie euch die Maronen-Creme-Suppe geschmeckt hat!
Liebste Grüße von Martina


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Freitag, 20. Oktober 2017

[Buchrezension] Selbstgemacht im Glas - Zum Einkochen, Mitnehmen & Verschenken

Ihr Lieben,

wer hier hin und wieder mal mit liest, der weiß, dass ich total gerne Marmelade/Konfitüre und Chutney einkoche. Bei Marmelade ist das so eine Sache, denn ich esse selbst kaum Marmelade. Aber es macht mir so großen Spaß, sie zu kochen. Ich finde es einfach immer faszinierend, wenn man aus Lebensmitteln plötzlich etwas ganz anderes zaubert. Und bei Konfitüre hat man dann noch den großen Vorteil, dass man jederzeit etwas Kleines zum Verschenken zu Hause hat. Genauso ist es bei Chutney, mit dem Unterschied, dass ich Chutneys durchaus gerne selbst esse und eher aufpassen muss, dass etwas zum Verschenken übrig bleibt.
Vor diesem Hintergrund ist es wohl kaum verwunderlich, dass ich mich total über das Rezensionsexemplar von "Selbstgemacht im Glas - zum Einkochen, Mitnehmen & Verschenken" von Nikolaus Tomsich gefreut habe. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an den Brandstätter Verlag.

Meine eingemachten Leckereien

Das Buch "Selbstgemacht im Glas"

Es gibt ja einige Bücher mit dem Thema "Gruß aus der Küche", die auch viele Tipps für Leckeres im Gläser beschreiben. Wodurch sich dieses Buch von den anderen unterscheidet? Man lernt zusätzlich, wie man richtig einkocht und so Lebensmittel haltbar macht. Und genau damit beginnt das Buch auch, mit einer Übersicht über die verschiedenen Arten, Lebensmittel haltbar zu machen. Eine Übersicht über eine Doppelseite gibt zum Beispiel einen tollen Überblick darüber, welches Produkt man am besten wie einkocht. Und dabei wird nicht davon ausgegangen, dass jeder einen Einkochautomaten hat, sondern es wird auch beschrieben, wie das im Backofen oder auch im Kochtopf/Schnellkochtopf klappt. Auch die verschieden Gläserarten und Deckel werden ausführlich beschrieben. Ich habe da noch einiges lernen können. Besonders gefreut hat mich dabei, dass auch beschrieben wird, wie man Pesto haltbar macht. Nämlich mit der Kopfraum-Pasteurisierung: Man legt den Deckel mit der lackierten Seite nach unten für etwa 2 bis 5 Sekunden auf eine warme, nicht zu heiße Herdplatte. Vorsicht, der Deckel wird dann schon sehr warm, nehmt ihn dann mit einem Kochhandschuh und verschließt das Glas bis zum ersten Druckpunkt, maximal ein Drittel des Gewindeganges. Der Deckel zieht dann nach kurzer Zeit ein Vakuum und das Glas ist fest verschlossen. Toll oder?


Buchcover Selbstgemacht im Glas

Der Aufbau des Buches

Nachdem man einen Überblick über die verschiedenen Arten des Haltbar-Machens bekommen hat, folgen leckere Rezepte. Zunächst werden Rezepte gezeigt. die man im Glas zubereitet, wie zum Beispiel Overnight Oats, oder im Glas transportiert, zum Beispiel Salate. Dann folgt ein großes Kapitel zum Thema Haltbar-Machen. Dieses ist unterteilt in die Abschnitte Würzsoßen, Eingelegt&Fermentiert, Wurst&Fleisch, Obst im Glas, Brot&Kuchen aus dem Backofen, Sirupe&Liköre und Salze&Zucker.
Nach jedem Rezept gibt's eine Empfehlung fürs Pasteurisieren. 
Das Buch schließt im Kapitel "Zu guter Letzt" mit einem Überblick über das Einkochen von Gemüse und einem zu Flaschen und Verschlüssen.

Meine Testrezepte

Wie immer musste ich natürlich gleich ein paar Rezepte ausprobieren.
Angefangen habe ich mit einem Basilikum-Pesto. Hier habe ich jedoch auf mein eigenes Rezept zurückgegriffen, aber die Kopfraum-Pasteurisierung habe ich ausprobiert und das hat gut geklappt!

Basilikum-Pesto


Also komme ich mal zu den beiden neuen Rezepten:

Rezept 1 - Wiener Saftgulasch

Die Zutaten für 4 Gläser à 500ml

  • 600 g Rindfleisch aus der Schulter, in kleine Stücke geschnitten
  • 3 EL Öl
  • 600 g Zwiebeln, fein gehackt
  • 15 g edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 TL scharfes Paprikapulver
  • 1 TL Essig
  • 70 ml Wasser
  • Salz
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL zerstoßenen Kümmel
  • 1/2 TL zerstoßene Fenchelsamen
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 500 ml Gemüsebrühe

Wiener Saftgulasch

Die Zubereitung:
Erhitzt das Öl in einem tiefen Topf und dünstet die Zwiebeln darin bei milder Hitze sehr weich und glasig an. Gebt das edelsüße und das scharfe Paprikapulver hinzu und erhitzt diese nur einen Moment, sonst wird es bitter. Verrührt den Essig mit dem Wasser und gebt die Mischung zu den Zwiebeln. Nun kommt auch das Fleisch hinzu, das ihr mit Salz würzt.
Mischt Knoblauch, Kümmel, Fenchel und Thymian unter und lasst dann das Fleisch bei milder Hitze etwa 40 Minuten im eigenen Saft dünsten. Rührt dabei ab und an um. Beim Dünsten entsteht reichlich Fleischsaft. Aber lasst das Gulasch nicht zu stark kochen.
Gießt dann die Gemüsebrühe annum lasst alles nochmals 5 Minuten köcheln. Füllt das Gulasch dann in sterilisierte Gläser ab, wobei ihr die Gläser nur zu zwei Dritteln füllt und dann verschließt. Dann wird das Gulasch bei 100°C in 120 Minuten sterilisiert. Ich habe das im Backofen gemacht. Dazu habe ich ein Backblech mit hohem Rand mit Wasser gefüllt und auf der untersten Schiene in den Backofen geschoben. Die geschlossenen Gläser habe ich ins Wasserbad gestellt, wobei ich darauf geachtet habe, dass die Gläser die Wände des Backofens nicht berühren. Die Einkochzeit beginnt, wenn die Einhochtemperatur, in diesem Fall 100°C, erreicht ist.
Lasst die Gläser dann abkühlen und lagert sie bei 2 bis 6 °C im Dunkeln.


Rezept 2 - Brot mit Oliven, Tomaten und Rosmarin

Die Zutaten für 5 Gläser à 500 ml

  • 250 g Weizenmehl
  • 250g feines Weizenvollkornmehl
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 - 300 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g getrocknete Tomaten, in kleine Stücke geschnitten
  • 20 g grüne Oliven in kleine Stücke geschnitten
  • 20 g schwarze Oliven, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 TL getrockneter Rosmarin, gehackt
  • Etwas Olivenöl für die Gläser

Brot im Glas

Die Zubereitung
Vermischt Mehl, Vollkornmehl, Salz, Zucker, Trockehefe, Olivenöl und Wasser. Gebt die Tomaten, die Ölvene und den Rosmarin hinzu und verknetet alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Lasst diesen nun zugedeckt 90 Minuten gehen. Knetet ihn dann nochmal durch und lasst ihn weitere 30 Minuten gehen.
Heizt den Backofen auf 200°C vor. Streicht die Gläser mit Olivenöl ein und füllt sie bis zur Hälfte mit Teig. Backt diesen nun etwa 50 Minuten offen.
Nehmt die Gläser dann aus dem Ofen und verschließt sie sofort mit den Deckeln.
Wenn ihr das Brot servieren möchtet, nehmt es kurz vorher aus dem Glas, schneidet es in Scheiben und toastet es. Lecker!

Brot im Glas

Mein Fazit

Das Buch gibt einen tollen Überblick über die verschiedenen Formen des Haltbar-Machens, ich konnte noch einiges dazulernen. Die Rezepte sind toll, und es gibt auch Ideen für Leckereien, die im Glas transportiert, aber eben nicht eingemacht werden. Die Fotos sind sehr schön und machen Lust darauf, die Rezepte auszuprobieren. Der Einband ist sehr hübsch und auch unter dem Umschlagspapier sehr wertig gestaltet.
Man hält hier einfach ein schönes Info- und Kochbuch in den Händen.

Ein Blick ins Buch

Bei den Einmachrezepten gibt es jedoch eine Sache, die mir fehlt: Ein Hinweis darauf, wie lange die Speisen haltbar sind.


Wie ist das bei euch? Kocht ihr gerne ein? Habt ihr schon mal fermentiert?
Liebste Grüße von Martina

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

verlinkt mit Freutag und Samstagsplausch
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