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Dienstag, 22. Mai 2018

Frühlingszeit ist Spargelzeit: Würzige Tarte mit grünem Spargel, Champignons und Schinken

Ihr Lieben,

es war etwas ruhig hier in letzter Zeit. Das hatte auch so seinen Grund... das hier ist heute mein letzter Beitrag, den ich auf Blogspot veröffentliche. Ihr wisst ja, die neue Datenschutzrichtlinie tritt in Kraft - und im Zuge dessen zieht mein Blog auf Wordpress um! Ihr findet ihn nun unter https://ninamanie.com.
Im Zuge des Umzuges werde ich leider auch den Newsletter und einige andere Gadgets beenden müssen. Ich hoffe, ihr folgt mir dennoch fleißig!

Nun aber zum eigentlichen Thema des Beitrages: wir sind mitten drin in der herrlichen Spargelzeit! Ich lebe ja in einer der Hochburgen deutschen Spargels, im schönen Frankenland. Da wird man mit Spargel groß. Die meisten essen hier weißen Spargel mit Schinken und Sauce Hollandaise. Aber wir essen Spargel am liebsten als Salat - dazu wird er in Essigwasser gar gekocht und dann mit Öl, Salz, Pfeffer und Schnittlauch verfeinert. Spargelsalat passt tatsächlich zu allem, man kann sich daran aber auch super satt essen.
Grünen Spargel gab es zu Hause eigentlich gar nicht, als ich klein war. Aber ich mag ihn ehrlich gesagt inzwischen sogar etwas lieber, als seinen weißen Bruder - er ist noch ein bisschen vielfältiger und man kann sich das lästige Schälen sparen - es reicht, wenn man die holzigen Enden abbricht.
Ich habe euch schon einige Spargelrezepte vorgestellt: Spargel-Quiche auf Blätterteig, Spargel aus dem Aroma-Päckchen, Spargel-Kartoffel-Creme-Suppe oder auch als Spargel-Pesto.
Super lecker schmeckt er auch einfach in der Pfanne gebraten zu Pasta.

Heute darf sich der grüne Spargel bei mir lang machen und sich in eine Tarte-Form legen.
Dazu gesellen sich Champignons und Parmaschicken. Hört sich lecker an? Dann kommt hier das Rezept:


Grüner-Spargel-Tarte mit Champignons und Schinken


Spargel-Tarte


Zutaten für eine Tarte-Form:

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1 gute Prise Salz


Für die Füllung:

  • 200 g Schmand
  • 100 g cremiger Joghurt, z.B. nach griechischer Art
  • 3 Eier
  • 1 Stück geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer


Für den Belag:

  • Etwa 10 Stangen grüner Spargel
  • 1 Hand voll Champignons in Scheiben
  • Ein paar Scheiben Parma-Schinken
  • Etwas geriebener Parmesan

Spargel-Tarte


Die Zubereitung


Knetet aus Mehl, Butter, Ei und Salz einen geschmeidigen Teig und rollt ihn auf einer bemehlten Fläche länglich aus. Fettet die Tarte-Form gut ein, legt den Teig darüber und passt ihn der Form an. Überschüssigen Teig drückt ihr aber den Rand der Form und entfernt ihn. Je nachdem, wie viel übrig bleibt, könnt ihr damit zum Beispiel kleine Tartelette-Förmchen damit füllen.
Piekst nun mehrfach mit einer Gabel in den Teig.
Verquirlt Schmand, Joghurt, Ei, Parmesan, Salz und Pfeffer miteinander und gebt die Masse auf den Teig.
Dann gebt ihr den Spargel, die Champignon-Scheiben und den Parmesan darauf und bestreut alles mit etwas geriebenem Parmesan.

Spargel-Tarte


Die Tarte kommt nun für etwa 35 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Nach dieser Zeit habe ich noch für 5 Minuten die Drillfunktion eingeschaltet, damit die Tarte schön goldbraun wird. Das müsst ihr aber nicht unbedingt machen.

Spargel-Tarte


Fertig ist ein tolles Frühlingsessen! Zusammen mit einem kleinen Salat und einem schönen Glas Rosé-Wein habt ihr ein leckeres Mittag- oder Abendessen. Und wenn was übrig bleibt, freut ihr euch sicher am nächsten Tag in der Arbeit darüber. Die Karte macht sich auch super beim Brunch, beim Picknick und als Mitbringsel auf eine Party.


Spargel-Tarte

Lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

Spargel-Tarte


Sonntag, 22. April 2018

Pasta al Ragù - oder Glück auf dem Teller

Ihr Lieben,

also, für mich ist es einfach Fakt: Essen macht glücklich. Und zwar stufenweise. Es gibt Essen, das macht glücklich, weil es einfach satt macht. Und dann gibt es Essen, das macht noch mehr. Das macht einen selig und so grundzufrieden. Es fällt mir schwer, Menschen zu verstehen, die nicht mit Genuss essen können, für die eine Malzeit nur Mittel zum Zweck ist. Klar, jeder von uns stopft auch mal schnell was in sich hinein, vor allem aus Zeitmangel. Aber es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als mit Zeit und Genuss ein köstliches Mahl zu mir zu nehmen.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich diesen Blog schreibe: Weil ich die Freude am Essen so gerne teile. Und heute teile ich wieder ein super leckeres, selig-machendes Rezept mit euch:

Pasta al Ragù


Pasta al Ragù


Das ist eines dieser Gerichte, die mit Geduld zubereitet und mit Freude gegessen werden wollen. Und es lohnt sich durchaus, etwas mehr zuzubereiten, denn erstens schmeckt es nach dem ersten Aufwärmen noch ein bisschen besser und zweitens lässt es sich auch super einfrieren.

Zutaten für einen großen Topf voll leckerem Ragu:

  • 1 kg Rinderschmorbraten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kg stückige Tomaten aus der Dose/dem Tetrapack
  • ein Stamperl Portwein
  • 500 ml trockener Rotwein
  • 1 Aubergine
  • eine gute Handvoll schwarze, entsteinte Oliven
  • 1/2 Päckchen Champignons
  • Salz, Pfeffer, 4 Zweige Thymian, 1 Zweig Rosmarin und 4 Lorbeerblätter

Pasta al Ragù


So geht's:

Schneidet das Fleisch in Würfel (wie für Gulasch). Gebt Olivenöl in einen Schmortopf oder Bräter und bratet darin zunächst den Knoblauch an. Dann kommt das Fleisch hinzu - bratet es rundherum bei großer Hitze gut an. Löscht es dann zunächst mit dem Portwein ab, dann gebt ihr den Wein und die Tomaten hinzu. Salzt und pfeffert alles und gebt Thymian, Rosmarin und die Lorbeerblätter hinzu. Lasst das Fleisch nun mindestens eine Stunde bei geringer Hitze schmoren. In der Zwischenzeit könnt ihr die Champignons putzen und viertelt und die Aubergine in Würfel schneiden. Die Oliven schneidet ihr in Ringe. Gebt alles frühestens nach einer Stunde zum Fleisch und lasst alles eine weitere Stunde köcheln. Nehmt die Fleischstücke dann heraus und zerrupft sie mit einer Gabel. Dann kommt das Fleisch zurück in den Topf. Lasst es noch mal mindestens 15 Minuten köcheln, entnehmt die Kräuterzweige und -blätter und schmeckt das Ragu mit Salz und Pfeffer ab. In der Zwischenzeit könnt ihr die Pasta al dente kochen. Dann ab auf den Teller, eine große Portion Ragù oben drauf, etwas Parmesan drüber - und selig sein!

Pasta al Ragù


Wie ist das bei euch? Seid ihr auch solche Genussmenschen? Bestimmt, sonst wärt ihr sicher nicht bei mir zu Besuch, oder?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück, Creadienstag, Dienstagsdinge

Sonntag, 15. April 2018

[Buchrezension] SIMPLISSIME -- Das Einfachste Kochbuch der Welt -- mit Verlosung

Ihr Lieben,

ich durfte mal wieder zwei Kochbücher testen, die ich euch heute vorstellen möchte. Beide sind aus dem Hause EMF - lieben Dank an dieser Stelle an den EMF-Verlag für die beiden Rezensionsexemplare - und beide Kochbücher haben so richtig viele Rezepte in sich mit jeweils maximal 6 Zutaten:
SIMPLISSIMIE - das einfachste Kochbuch der Welt - 200 neue Rezepte und SIMPLISSIME - das einfachste Kochbuch der Welt - Pasta.

Beide Bücher sind mal so richtige Wälzer und beide Bücher reden nicht groß um den heißen Brei herum. Nach einem kurzen Vorwort des französischen Kochs und Bestsellerautors Jean-François Ballet folgt jeweils eine kurze Gebrauchsanweisung zu Grundzutaten, Küchentechniken, Utensilien und einer Backofentemperatur-Übersicht. Dann geht es auch schon direkt los mit den vielen Rezepten - und das ziemlich unkompliziert und schnörkellos. Wer Kochbücher mit tollen Fotografien, Geschichten hinter den Rezepten und detaillierten Beschreibungen sucht, der wird hier nicht fündig. Sowohl Bildsprache, Layout als auch die Anleitungen sind stark vereinfacht, auf das Wesentliche reduziert und damit kurz und knapp. Abwechslungsreich sind die Rezepte aber allemal!
Beim klassischen Buch werden Fisch-, Fleisch- und Gemüseliebhaber fündig - und auch für die Süßen unter uns ist was dabei. Beim Pasta-Buch gibt es gefüllte Nudeln, Pasta al forno, asiatische Nudeln und sogar Gnocchi.
Alle Rezepte sind wirklich übersichtlich, schnell nachgekocht und die, die ich probiert habe, waren sehr lecker!

Heute stelle ich euch zwei davon vor.


Rinderfilet mit Zitronengras 

aus SIMPLISSIMIE - das einfachste Kochbuch der Welt - 200 neue Rezepte

Rinderfilet mit Zitronengras


Zutaten für 4 Personen:


  • 600 g Rinderfilet
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 6 EL süße Sojasauce
  • 1 Bund Koriandergrün
  • 2 EL Erdnüsse (ich habe geröstete verwendet)

Rinderfilet mit Zitronengras

Zubereitung:

Sojasauce, zerkleinertes Zitronengras, das in dünne Scheiben geschnittene Rinderfilet und Öl vermischen. 1 Stunde marinieren.
Kurz vor dem Servieren das Fleisch mit der Marinade etwa 3 Minuten in einer heißen Pfanne kurz anbraten. Mit Korianderblättchen und zerstoßenen Erdnüssen bestreut servieren.
Ein sehr einfaches, aber sehr aromatisches Gericht. Dazu schmeckt Reis und eine Gemüsebeilage z.B. aus Pak Choi und Champignons.
Einfacher geht es fast gar nicht mehr, oder?


Rinderfilet mit Zitronengras und Pak Choi-Gemüse



Gnocchi mit Salbei & Orange 

aus SIMPLISSIME - das einfachste Kochbuch der Welt - Pasta

Gnocchi mit Salbei & Orange


Zutaten für 4 Personen:


  • 500 g frische Gnocchi
  • 12 Salbei-Blätter
  • 100 g Butter
  • 2 unbehandelte Orangen
  • 3 EL geriebener Parmesan

Gnocchi mit Salbei & Orange


Zubereitung:

In einer Pfanne die Butter zerlassen und die Aalbeiblätter bei niedriger Hitze 5 Minuten darin braten. Saft und Testen der beiden Orangen hineingeben.
Gnocchi garen. Auf einer Servierplatte anrichten, dann mit der heißen Salbei-Orangen-Butter übergießen. Mit Parmesan bestreuen und sofort heiß servieren.
Klingt super einfach, aber das Orangen-Aroma macht das Gericht wirklich besonders. Ein schönes Sommeressen.


Gnocchi mit Salbei & Orange


Klingt beides lecker? Dann hab ich noch ein Schmankerl für euch: Ich darf nämlich jeweils eines der beiden hier vorgestellten Bücher verlosen! Was ihr tun müsst, um in den Lostopf zu hüpfen?
Hinterlasst mir hier unter dem Post einen Kommentar, sagt mir, welche Zutat bei euch in keinem Gericht fehlen darf und über welches der beiden Bücher ihr euch am meisten freuen würdet.
Wichtig: Die Gewinner werden in diesem Blogpost bekannt gegeben. Wenn du gewonnen hast, dann schreibe mir bitte eine E-Mail mit der Adresse, an die ich das Buch schicken kann. Wenn du dich 2 Wochen nach Gewinnbekanntgabe nicht gemeldet hast, muss ich das Buch leider anderweitig verlosen.

Hier noch mal die Gewinnspiel-Regeln im Überblick:
  • Hinterlasse mir einfach einen Kommentar hier auf dem Blog unter dem Post, sage mir, welche Zutat bei dir in keinem Gericht fehlen darf und über welches der beiden Bücher du dich am meisten freuen würdest.
  • Das Gewinnspiel startet am 15.4.2018 und endet am 21.4.2018 um 23:59 Uhr.
  • Die Gewinner wird durch das Los ermittelt und ab dem 22.4.2018 hier in diesem Blogbeitrag bekannt gegeben. Ich versuche, den Buchwunsch zu berücksichtigen. Wünschen sich jedoch beide Gewinner das gleiche Buch, entscheidet das Los, wer welches Buch erhält.
  • Teilnehmen können alle Leser aus Deutschland ab 18 Jahren. Bitte beachtet: Der Versand kann nur innerhalb Deutschlands erfolgen.
  • Bist du der Gewinner/die Gewinnerin, dann melde dich bitte per E-Mail bei mir und schicke mir deine Adresse, damit ich dir dein Buch zusenden kann (deine mir zugeschickten Daten lösche ich spätestens zwei Wochen, nachdem das Buch auf die Reise zu dir gegangen ist).  Wenn du dich 2 Wochen nach Gewinnbekanntgabe nicht gemeldet hast, muss ich das Buch leider anderweitig verlosen.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drücke die Daumen!

Mein Fazit zu den Kochbüchern


           


Ich bin zunächst etwas erschrocken, als ich die einfachen Fotos und kurzen Rezepte gesehen habe. Aber ich muss sagen, dass in den Büchern sehr viele Rezepte drin stecken, die ich ausprobieren möchte. Das charmante an den Rezepten ist deren Einfachheit.
Dennoch wird es weiterhin so bleiben, dass ich lieber in den Kochbüchern schmökern werde, die von tollen Fotos und Geschichten leben.

Liebste Grüße von Martina

************************

Das Gewinnspiel ist beendet!!
Gewonnen haben:

- Elke-Maria (alias becjat): Simplissime - Das einfachste Kochbuch der Welt - 200 neue Rezepte
- Ann Kathrin: Simplissime - Das einfachste Kochbuch der Welt - Pasta.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Schreibt mir doch bitte eine E-Mail mit eurer Adresse an ninamanie.blog@gmail.com
Dann macht sich euer Buch auf den Weg zu euch!

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen! Tut mir leid, dass ich nicht an euch alle etwas verlosen kann.

Verlinkt mit Soulsistermeetsfriends

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

Donnerstag, 5. April 2018

Fleischpflanzern meets Italien: Kartoffel-Bohnen-Hackbällchen-Auflauf

Ihr Lieben,

ich finde es immer wieder faszinierend, wie man Emotionen über Essen steuern kann. Also zumindest funktioniert das bei mir. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass der Geruch dabei eine ganz große Rolle spielt. Ein bestimmter Duft aus der Küche versetzt mich sofort in vergangene Situationen oder Gefühle. Rieche ich Apfelstrudel, dann denke ich an meine eine Oma. Rieche ich Bohnensuppe, dann an meine andere Oma. Gerüche können ein heimeliges Gefühl auslösen und direkt entspannend wirken. Oder eben auch riesigen Hunger auslösen.
Der Geruchssinn ist entwicklungsgeschichtlich tatsächlich unser ältester Sinn. Doch warum wird für uns ein Duft immer direkt zu einer Emotion? Das liegt daran, dass unsere Nase ohne Umwege mit dem Gefühlszentrum im Gehirn, dem sogenannten limbischen System, verbunden ist. So werden Gerüche immer direkt mit Erlebnissen und Gefühlen zusammen im Gehirn abgespeichert.
Wollt ihr noch mehr über unseren Geruchssinn erfahren? Ich habe eine interessante Seite gefunden: dasGehirn.info.

Bei einem Duft bin ich so ein bisschen wie ein Trüffelschweinchen - meine Mama kann nämlich noch so sehr versuchen, mich mit ihren unglaublich leckeren Fleischküchle zu überraschen und sie zu verstecken - sie hat da keine Chance, ich finde sie sofort! Und sie sind nach wie vor meine Leibspeise - dafür lasse ich wirklich alles andere stehen!
Ich selbst mache die Fleischküchle, wie man sie in Franken nennt, so gut wie nie, weil so gut wie bei Mama schmecken sie bei mir sowieso nicht. Aber vielleicht muss ich das Rezept dann doch irgendwann mal mit euch teilen... Aber heute gibt es erstmal ein anderes - ein leicht abgewandeltes Rezept für mediterrane Fleischpflanzerl. Die sind auch super lecker und schnell gemacht.

Mediterraner Kartoffel-Bohnen-Hackbällchen-Auflauf


Mediterraner Kartoffel-Bohnen-Hackbällchen-Auflauf von oben


Zutaten für eine Auflaufform für 2 Portionen:

  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 100 g Semmelbrösel
  • 10 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten - in Würfel geschnitten
  • 100 g Parmesanraspeln
  • 6 mittelgroße gekochte Kartoffeln
  • 250 g Prinzessbohnen aus der Dose
  • 100 g schwarze entsteinte Oliven
  • 200g stückige Tomaten
  • Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei - grob gehackt
  • Salz und Pfeffer


Mediterraner Kartoffel-Bohnen-Hackbällchen-Auflauf Detail


Zubereitung:

Vermischt das Hackfleisch mit dem Ei, dem Senf, den Semmelbröseln, Würfel von 4 getrocknete Tomaten, 2 EL Parmesanraspeln und etwas Salz und Pfeffer. Formt daraus kleine Bällchen.
Vermischt in einer Schüssel die stückigen Tomaten, die restlichen getrockneten Tomaten, die Kartoffeln, die Bohnen, die Oliven und die Kräuter, würzt alles mit Salz und Pfeffer und gebt die Mischung in eine eingeölte Auflaufform. Verteilt die Hackbällchen darauf und streut den restlichen Parmesan darüber.



Mediterraner Kartoffel-Bohnen-Hackbällchen-Auflauf


Dann gebt ihr die Auflaufform in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Nach 30 Minuten schaltet ihr für etwa weitere 10 Minuten die Drillfunktion ein.
Fertig ist ein leckeres Essen, das wirklich super easy zubereitet ist.


Mediterraner Kartoffel-Bohnen-Hackbällchen-Auflauf Teller


Habt ihr auch ein absolutes Lieblingsessen oder einen bestimmten Geruch, der euch sofort in eine bestimmte Zeit versetzt? Und wie nennt ihr Fleischküchle eigentlich?

Viel Freude beim Nachkochen!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Freutag, #sonntagsglück
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Sonntag, 4. März 2018

[Buchrezension] Schlank und schön - BEAUTY FOOD - Dein leichter Einstieg in die gesunde Ernährung

Ihr Lieben,

ihr habt ja schon gemerkt, dass ich mich momentan sehr mit gesunder Ernährung beschäftige. Dabei interessiere ich mich tatsächlich nicht für irgendwelche Diäten. Mir geht es vielmehr darum, wieder bewusster und gesünder zu essen und dabei neue Ansätze anzuschauen und auszuprobieren. Ich werde nie jemand sein, der kategorisch eine gewisse Ernährungslinie verfolgen wird. Aber ich sehe mir Ernährungsthemen gerne an und versuche daraus, den für mich richtigen Weg zu entwickeln.
Heute habe ich wieder ein Buch für euch dabei, das mir der EMF-Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt - lieben Dank an dieser Stelle!

SCHLANK UND SCHÖN – BEAUTY-FOOD
Dein leichter Einstieg in die gesunde Ernährung

Buchrezension: SCHLANK UND SCHÖN – BEAUTY-FOOD Dein leichter Einstieg in die gesunde Ernährung



Ein Buch für den Glow, für Schönheit von innen. Das ist das zweite Buch von Christina Wiedemann, das ich mir genauer anschaue. Das erste war Das gesunde Darmkochbuch - und das wenige, was mir in diesem Buch nicht so gut gefallen hat, wurde nun im Beauty-Food-Buch verbessert.
Aber fangen wir mal von vorne an: Das Buch hat ein schönes Format - es ist keines dieser riesigen Schinken, sondern ein quadratisches, handliches Buch, das wirklich sehr ansprechend gestaltet ist. Es macht Lust, darin zu blättern.

Und worum geht's eigentlich in dem Buch?
Ganz einfach um den Wert der Ernährung, wenn es um die Schönheit geht. Denn wer gut isst und die richtigen Lebensmittel zu sich nimmt, fühlt sich nicht nur besser, man sieht es ihm auch an. Dabei geht es nicht nur um eine schlanke Figur, sondern auch um Vitalität, einen strahlenden Teint, schöne Haut usw. 

Das Buch beginnt mit Basics und beantwortet unter anderem Fragen rund um den Kalorienbedarf, Heißhunger, Kohlenhydrate, Fette, Superfoods, Bewegung und so weiter. Abgeschlossen wird das ausführliche und knapp 50 Seiten umfassende Basic-Kapitel mit einem SOS-Wochenplan. Dieser hat jedoch natürlich schon das Ziel, das Gewicht zu reduzieren, er versorgt einen täglich mit ballaststoffreichen Gerichten, die satt machen und dabei viel Beauty-Plus aufweisen. Die Kalorienzufuhr liegt bei diesem Plan bei ca. 1400 Kalorien.
Ich bin nun selbst kein Kalorienzähler, insofern ist es für mich sehr interessant, mich mal an so einen Plan zu halten, um zu merken, wie viel Kalorien mich wie satt machen. 

Auf das Basics-Kapitel folgt das Herzstück des Buchs: Die Rezepte. Und die sind wirklich abwechslungsreich, klingen lecker, die Fotos sehen toll aus und die Zutaten sind nicht komplett abgefahren. Bei jedem Rezept gibt es einen Info-Block, der erklärt, was das Beauty-Plus an diesem Gericht ist. Und das ist genau das, was mir in Frau Wiedemanns letztem Buch gefehlt hat. Also Daumen hoch!

Ich habe wieder zwei Rezepte aus dem Buch für euch ausprobiert.

Rezept für Chia-Acai-Parfait mit Heidelbeeren


Rezept für Chia-Acai-Parfait mit Heidelbeeren

Zutaten für 2 Personen:

  • 550 ml Soja- oder einen anderen Pflanzen-Drink (ich habe Haferdrink verwendet)
  • 4 gehäufte EL Chiasamen
  • 300 g Heidelbeeren (frisch oder TK - ich hatte mir vergangenen Sommer selbst gepflückte eingefroren)
  • 2 EL Acaibeerenpulver
  • 2 EL Kokosflakes oder Kokosraspeln


Rezept für Chia-Acai-Parfait mit Heidelbeeren

Zubereitung

Füllt zwei hohe Gläser mit jeweils 150 ml Pflanzendrink und rührt jeweils 2 EL Chiasamen unter. Nach jeweils 15 und 30 Minuten solltet ihr die Masse gut durchrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Dann lasst ihr den Chiapudding über Nacht quellen.
Am nächsten Morgen nehmt ihr die Heidelbeeren, lasst sie, sofern ihr TK-Ware nehmt, leicht antauen. Dann püriert ihr sie zusammen mit dem restlichen Pflanzendrink und dem Acaibeerenpulver. Verteilt die Heidelbeerenmasse auf den Chiapuddings und bestreut sie mit Kokosflakes oder Kokosraspeln.
In diesem leckeren Frühstück stecken viele zellschützende Antioxidantien, hochwertiges Eiweiß schmeichelt den Haaren, Omega-3-Fettsäuren sorgen für glatte Haut. Acaibeeren haben einen hohen Gehalt an Anthocyanen und Flavonoiden und reduzieren den Alterungsprozess, Heidelbeeren unterstützen die Hautzellen mit Feuchtigkeit und Vitamin C.
Und ganz nebenbei schmeckt's auch noch gut!
Gerade im Sommer ist das ein super erfrischendes und leichtes Frühstück - werde ich definitiv wieder machen!

Beim zweiten Rezept habe ich zum ersten Mal Dinkel als ganzes Korn probiert - und ich bin begeistert!

Rezept für Dinkelsalat mit Auberginen und Ziegenkäse


Rezept für Dinkelsalat mit Auberginen und Ziegenkäse


Wundert euch nicht, auf den Fotos seht ihr etwas andere Zutaten - ich hatte keine Aubergine zu Hause, also kamen Zucchini und Champignons zum Einsatz, statt Ziegenfrischkäse habe ich Fetakäse genommen. Aber ich zeige euch hier natürlich das Originalrezept. Ihr sehr aber, es ist sehr wandlungsfähig.

Zutaten für 2 Portionen

  • 100 g Dinkel
  • Salt
  • 20 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Aubergine
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 kleine rote Chileschote
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL gehackter Dill
  • 1 EL Aceto Balsamico bianco
  • Pfeffer
  • 100 g Ziegenfrischkäse

Rezept für Dinkelsalat mit Auberginen und Ziegenkäse

Zubereitung

Wascht den Dinkel unter fließendem Wasser und lasst ihn dann in kaltem Wasser über Nacht einweichen. Gießt ihn am nächsten Tag ab und lasst ihn in etwa 400 ml Salzwasser etwa 25 bis 30 Minuten köcheln. Dabei gelegentlich umrühren, dann abgießen, abtropfen und abkühlen lassen.
Röstet die Linienkerne ohne Fett in einer Pfanne. Schält den Knoblauch und drückt ihn mit einem Messer fest an. Putzt, wascht und würfelt die Aubergine - auch die Zwiebeln würfelt ihr, genauso wie die Chilischote - entfernt nur vorher Samen und die weißen Trennwände.
Erhitzt in einer beschichteten Pfanne 2 EL Öl und schwitzt den Knoblauch, die Zwiebeln und die Chilistücke darin an. Dann kommen die Auberginenwürfel hinzu - bratet sie etwa 6-8 Minuten an. 
Vermischt dann die Auberginenmischung mit dem Dinkel, gebt Dill, das restliche Olivenöl und den Balsamico-Essig hinzu und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Verteilt den Ziegenfrischkäse in Klecksen auf dem Salat und streut zum Schluss die Pinienkerne darüber.
Der Salat ist super zum Mitnehmen für die Mittagspause geeignet, schmeckt total lecker und macht satt. Und wir haben hier ein Gesamtpaket für schöne Haare, feste Nägel und glänzendes Haar.
Dinkel hat doppelt so viel Eiweiß und Ballaststoffe wie unser moderner Weizen. Außerdem liefert er reichlich Eisen, Zink und Magnesium. Chilis regen die Verdauung an und Auberginen unterstützen mit zellschützenden Antioxidantien.

Rezept für Dinkelsalat mit Auberginen und Ziegenkäse


Das sind nur zwei leckere Rezepte aus dem Buch, aber ich hab schon ganz viele Fähnchen rein geklebt, weil ich noch weitere ausprobieren möchte.
Also, wenn ihr euch für das Thema Beauty Food interessiert, auf der Suche nach leckeren, gesunden Rezepten seid und euren Glow von innen noch verstärken wollt, kann ich euch dieses Buch echt empfehlen. Ich mag es!
Und deswegen freut es mich umso mehr, dass ich ein Exemplar verlosen darf!

Gewinnspiel: 

Gewinne dein Exemplar des Buchs BEAUTY FOOD


Schlank und schön - BEAUTY FOOD - Dein leichter Einstieg in die gesunde Ernährung

Die Gewinnspielregeln:

  • Hinterlasse mir einfach einen Kommentar hier auf dem Blog und sage mir, was dein liebstes gesundes Lebensmittel bzw. Superfood ist.
  • Das Gewinnspiel startet am 4.3.2018 und endet am 11.3.2018 um 23:59 Uhr.
  • Der Gewinner wird durch das Los ermittelt und ab dem 12.3.2018 hier in diesem Blogbeitrag bekannt gegeben.
  • Teilnehmen können alle Leser aus Deutschland ab 18 Jahre.
  • Bist du der Gewinner/die Gewinnerin, dann melde dich bitte per E-Mail bei mir und schicke mir deine Adresse, damit ich dir dein Buch zusenden kann.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drücke euch fest die Daumen!
Liebste Grüße von Martina

****************
Das Gewinnspiel ist beendet - gewonnen hat: Sarah U!!
Herzlichen Glückwunsch!
Liebe Sarah, schicke mir doch einfach eine Mail mit deiner Adresse, dann macht sich das schöne Buch auf den Weg zu dir!

Sarah hat sich leider nicht gemeldet - daher hat das Buch nun einen anderen glücklichen Gewinner gefunden: Bianca! Liebe Bianca, magst du mir vielleicht eine E-Mail mit deiner Adresse schicken?


Verlinkt mit #sonntagsglück

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.
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Freitag, 23. Februar 2018

Tajine mit Huhn, Salzzitronen, Kürbis und Aubergine - aus der Cocotte

Ihr Lieben,

so ziemlich vor einem Jahr war ich ein paar Tage in Marrakesch. Das war zwar beruflich, dennoch erinnere ich mich so gerne daran. Die Farben, die Gerüche, die Ruhe in unserem bezaubernden Riad... Ach, ich habe Fernweh... Den Blogbeitrag zu meiner Marrakesch-Reise findet ihr übrigens hier.
Eine Marrakesch-Reise steht dieses Jahr leider nicht auf dem Programm. Aber vielleicht sollte ich doch ein spontanes, verlängertes Wochenende planen.
Was hilft bei euch am besten gegen Fernweh? Mir hilft es, in Reisführern zu schmökern und zu träumen - und natürlich Kochen!
Und was ist wohl typischer für Marrakesch, als eine leckere Tajine? So nennt man in Marokko bzw. der nordafrikanischen Küche nicht nur ein rundes, aus Lehm gebranntes Tongefäß mit einem spitzen Deckel, sondern auch die darin zubereiteten Speisen. Eigentlich wollte ich mir letztes Jahr eine hübsche Tajine im Souk kaufen, jedoch hat mir die Eigentümerin unseres Riads davon abgeraten, eine von diesen wunderschön farbig-gemusterten Tongefäßen zu kaufen, da man oft nicht weiß, welche Farbe verwendet wird und ob diese beim Erhitzen nicht u.U. sogar ungesunde Dämpfe aussondern würde. Und ein ungemustertes Tontöpchen wollte ich mir dann auch nicht kaufen. Also besitze ich leider keine Tajine, aber ich besitze einen Schmortopf - eine Cocotte. Und ich finde, wenn man in Marrakesch schon französisch spricht, dann darf man die Tajine auch in der Cocotte zubereiten. Was meint ihr?
Also, ich hab's versucht und das Ergebnis ist: lecker!
Aber auch wenn ihr weder eine Tajjine, noch eine Cocotte besitzt, so könnt ihr eine feine Tajine auch in einem Bräter oder einem hohen Topf zubereiten. Letztlich geht es vor allem ums Schmoren.

Rezept für Tajine mit Huhn, Salzzitronen, Kürbis und Auberginen


Tajine mit Huhn, Salzzitronen, Kürbis und Aubergine


Für 4 Portionen braucht ihr:


  • 2 Hühnchenbrustfilets
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Aubergine
  • 1 Salzzitrone
  • 1 Hand voll Rosinen
  • 1 Hand voll Mandelspalten
  • 300 ml Flüssigkeit - ich habe 200 ml Hühnerfond und 100 ml Wasser verwendet
  • 2 TL Ras-el-Hanout-Gewürzmischung
  • 1 TL Harrissa (oder auch mehr, wenn ihr gerne scharf esst)
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Couscous
  • Olivenöl


Tajine aus der Cocotte

So geht's:

Wascht die Hähnchenbrustfilets, tupft sie gut trocken und schneidet sie dann in Würfel.
Auch den Hokkaido-Kürbis und die Aubergine schneidet ihr in Würfel (etwa 2x2cm).
Erhitzt etwas Olivenöl in der Cocotte. Bratet darin die Hühnchenstücke von allen Seiten an, gebt dann das Gemüse hinzu und bratet es ebenso etwas an. Würzt alles mit Salz und Pfeffer und löscht dann mit Fond/Wasser ab. Deckt die Cocotte dann zu uns lasst Huhn und Gemüse bei geringer Hitze etwa 30 Minuten schmoren.
Schneidet in der Zwischenzeit die Salzzitrone in kleine Würfel. Nach 30 Minuten gebt ihr die Salzzitronen-Stückchen, die Mandeln, die Rosinen und die Gewürze hinzu und lasst alles weitere 10 Minuten schmoren. Dann kommt der Couscous dazu - ihr könnt auch Bulgur verwenden. Der Couscous saugt nun die Flüssigkeit auf und wird dabei weich. Das dauert etwa 10 Minuten. Bei Bedarf könnt ihr noch etwas Flüssigkeit hinzugeben. Schmeckt die Tajine dann ab - dann ist sie bereit, serviert zu werden.
Natürlich könnt ihr den Couscous auch separat zubereiten und zur Tajine reichen. Aber ich mag es, wenn das Getreide den Geschmack der Soße direkt mit annimmt und man alles aus einem Topf hat - ein One-Pot-Gericht also.

Tajine mit Huhn, Salzzitronen, Kürbis und Aubergine


Dieses Gericht riecht fantastisch und schmeckt auch so.
Die einzige Herausforderung dabei: Salzzitronen sind nicht so leicht zu bekommen oder kosten ein kleines Vermögen. Ich stelle sie daher einfach selbst her.

Rezept für Salzzitronen

Ihr braucht dazu:


  • unbehandelte Bio-Zitronen
  • den Saft von 2 Zitronen
  • grobes Meersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • heißes Wasser
  • ein steriles Einmachglas (ich koche die Gläser zum Sterilisieren aus)


Salzzitronen

So geht's

Presst aus zwei Zitronen den Saft aus.
Wascht die übrigen Zitronen gründlich unter heißem Wasser. Dann schneidet ihr sie über einer Schale  längs von der Spitze in Viertel - schneidet sie aber nicht ganz durch, so dass sie am Boden zusammenhalten. Gebt nun auf die Schnittflächen reichlich Meersalz, dann drückt ihr die Zitronen fest zusammen und gebt sie ins Einmachglas. Die Zitronen dürfen ganz fest aneinander liegen.
Gießt den aufgefangen Saft aus der Schale und den ausgepressten Saft darüber, gebt noch 2 TL Meersalz und 4 EL Olivenöl ins Glas und es dann mit heißem Wasser auf. Macht das Glas sofort zu und bewahrt es an einem dunklen, kühlen Ort mindestens 4 Wochen auf. Gelegentlich könnt ihr das Glas kippen, um alles gut zu vermengen. Nach 4 Wochen sind die Salzzitronen fertig - sie halten sich im geschlossenen Glas aber gut ein Jahr, wenn nicht sogar länger.
Mit den Zitronen könnt ihr nicht nur orientalische Gerichte verfeinern, auch in mediterranen Speisen machen sie sich gut.

Tajine mit Huhn, Salzzitronen, Kürbis und Aubergine


Wie sieht es bei euch aus? Besitzt ihr eine Tajine? Und kocht ihr auch viel damit?
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit Freutag, Samstagsplausch und #sonntagsglück

Sonntag, 18. Februar 2018

[Buchrezension] Goodbye Zucker - Für immer

Ihr Lieben,

ich habe ein Vorhaben für das neue Jahr tatsächlich schon ganz gut umgesetzt: Ich esse wieder bewusster und gesünder. Mein Waschbärbäuchlein zieht sich auch schon ein wenig zurück und ich fühle mich insgesamt besser und fitter.
Aber ich habe ein großes Laster. Wenn ich Stress habe oder nervös bin, dann esse ich. Und was liegt dann, gerade im Büro, meistens griffbereit zur Seite? Schokozeugs und andere Süßigkeiten. Und das stopfe ich dann gerne mal gedankenlos in mich hinein. Hinterher tut es mir dann leid - und wenn ich ehrlich bin, merke ich auch, dass mir das nicht wirklich gut tut. Also wird es mal Zeit, sich mit dieser Zuckersucht zu beschäftigen. Da kam mir das Buch "Goodbye Zucker - Für immer" von Sarah Wilson gerade recht. Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann-Verlag und die Verlagsgruppe Random House für das Rezension-Exemplar!
148 zuckerfreie Rezepte und ein 4-Wochen-Wellness-Programm - das hat mich neugierig gemacht. Ich kenne das erste Buch von Sarah Wilson "Goodbye Zucker - Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen" leider nicht. Aber man kann auch mit ihrem zweiten Buch super in das Thema einsteigen. Und gerade jetzt, da die Fastenzeit beginnt, beschäftigt man sich ja eh mit dem Thema "Verzicht".

"Goodbye Zucker - Für immer" von Sarah Wilson


"Goodbye Zucker - Für immer" von Sarah Wilson


Das Buch beginnt mit einer Einladung an die Leserinnen, sich auf das Experiment vom zuckerfreien Leben einzulassen. Das finde ich wirklich sehr nett und persönlich. Die Autorin macht hier auch noch mal klar, dass es ihr nicht darum geht, auf jegliche Süße zu verzichten - es geht um industriell verarbeitete Lebensmittel. Wie sie selbst sagt: es geht darum "keinen Mist mehr" zu essen. Sprich, dieser Lebensstil schließt fast alle fertig verpackten Gerichte aus. Es geht also darum, vollwertige und unverfälschte Lebensmittel zu sich zu nehmen. 
Wenn man sich mal überlegt, dass wir in Deutschland im Durchschnitt 35 kg Zucker im Jahr zu uns nehmen... das ist doch Wahnsinn! Und natürlich sind das nicht nur die Löffel Zucker im Kaffee oder die Schokolade. Es sind vor allem auch die versteckten Zucker in sogenannten Convenience-Produkten. Also, da wird man schon nachdenklich, oder?

Nach dieser schockierenden Einsicht geht es weiter mit einer Einführung und dann mit einem Kodex. Hier wird erklärt, wie viel Zucker wir eigentlich brauchen, welche Zuckerarten es gibt, welche Ersatz-Süßungsmittel wir stattdessen verwenden können, was es mit Fett auf sich hat und mit Diäten. Es folgt eine kurze Einführung in ayurvedische Ernährung, bevor es weitergeht mit den Themen nährstoffreiche Ernährung, Morgenroutine, Sport, Snacks, Einkaufen und schließlich Kochen. 
Alle Themen sind leicht verständlich geschrieben, es macht Spaß, sie zu lesen. 
Das Herzstück des Buches sind die 148 abwechslungsreichen Rezepte. Es geht dabei nicht nur um süße Sachen. Da wir ja gelernt haben, wie viel Zucker in industriell verarbeiteten Lebensmitteln steckt, geht es vor allem darum, selbst zu kochen, Lebensmittel mit Bedacht auszuwählen und sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Hier bin ich im Prinzip schon recht gut aufgestellt, bedingt durch meine Laktoseintoleranz. Aber es sind wirklich tolle Rezepte, die Lust auf Nachkochen machen.
Das Buch endet dann mit einem Vier-Wochen-Wellness-Programm und drei Menüplänen.
Am meisten haben mich natürlich die Rezepte interessiert - und zwei davon habe ich für euch ausprobiert - ein Brot und eine Süßigkeit.


Gehaltvolles Paleo-Brot


Gehaltvolles Paleo-Brot


Der Clou an diesem Brot ist: Man braucht keinen Belag mehr, denn alles ist schon im Brot enthalten!

Zutaten für eine Kastenform:

  • 150 g Mandelmehl
  • 100 g Pfeilwurzelmehl (da ich dieses Mehl nicht bekommen habe, habe ich Buchweizenmehl verwendet)
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/2 TL Natron
  • 5 Eier
  • 1 1/2 TL Apfelessig
  • 1 El fein gehackte Petersilie
  • 50 g entsteinte Oliven, halbiert
  • 125 g geraspelte Zucchini
  • 50 g fein geschnittener Schinken (da das hier nun Raum zur Interpretation ließ, habe ich gekochten Schinken genommen - auch wenn das nicht ganz Paleo ist. Schmeckt aber sicher auch mit rohem Schinken)
  • 50 g fein geriebener Parmesan
  • 2 EL Kürbiskerne

Gehaltvolles Paleo-Brot

So geht's:

Heizt den Backofen auf 160°C auf. Legt eine Kastenform mit Backpapier aus. Vermengt in einer großen Schüssel die Mehle, Salz und Natron. In einer anderen Schüssel verquirlt ihr die Eier mit dem Apfelessig. Fügt Petersilie, Oliven, Zucchini, Schinken und Parmesan hinzu und verrührt alles gut. Gebt dann die Mischung zur Mehlmischung, vermengt alles gut und füllt die Masse dann in die Backform. Bestreut das Brot mit den Kürbiskernen. 
Nun gebt ihr das Brot für etwa 35 Minuten in den Backofen. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.
Das Brot eignet sich übrigens auch gut zum Einfrieren.
Es schmeckt lecker und macht richtig satt. Also auch eine super Sache, wenn ihr auf Reisen seid, da ihr ja in einer Scheibe Brot alles drin habt, was man so braucht.

Gehaltvolles Paleo-Brot


Wenn man nun überlegt, auf Zucker zu verzichten, denkt man ja vor allem an die süßen Sachen, auf die man dann so verzichten muss. Dass man das aber gar nicht muss, zeigt das nächste Rezept.


Rote-Bete-Cupcakes


Rote-Bete-Cupcakes


Zutaten für 12 Stück

  • 2 große Rote Bete, gesäubert und geraspelt (ich habe vorgekochte verwendet und das hat auch super geklappt)
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Vanillepulver (ich habe eine Vanilleschote verwendet)
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mandelmehl
  • 40 g rohes Kakaopulver
  • 4 EL Kokos- oder Olivenöl
  • 4 EL Reissirup
  • 1 TL Backpulver

Rote-Bete-Cupcakes


Und so geht's:

Heizt den Backofen auf 160°C vor. 
Verrührt alle Zutaten mit dem Mixer oder Stabiler zu einem weichen Teig. Füllt diesen in Cupcake/Muffinförmchen und backt die kleinen Küchlein etwa 40 Minuten.
Die Cupcakes sind super saftig und auch wirklich süß genug. Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich noch ein Topping machen, zum Beispiel aus Frischkäse, Butter, Zitrone und Reissirup. Aber die Kalorien habe ich mir gespart. Ich habe die kleinen Küchlein dafür mit Kokosflocken verziert. 


Rote-Bete-Cupcakes


Mein Fazit zum Buch


Das Buch hat mir gut gefallen. Es macht Spaß, es zu lesen, schon alleine durch seine farbenfrohe Aufmachung. Ich habe einige Anregungen erhalten und tolle Rezepte. Und vielleicht wage ich mich auch mal an das Vier-Wochen-Wellness-Programm. Aber nie wieder Zucker? Also wirklich zuckerfrei - und das für immer? Das möchte ich mir nicht auferlegen. Reduzieren, ja, da bin ich absolut dabei! Aber wenn ich im Sommer an einer Eisdiele vorbei komme, wird mir der Zucker wirklich einfach egal sein.
Trotzdem ist es wirklich nicht verkehrt, über seinen Zuckerkonsum nachzudenken und dabei unterstützt einen das Buch. Und ich werde es ganz sicher noch öfter in die Hand nehmen und weitere Rezepte daraus probieren.
Für meine Attacken im Büro habe ich noch keine wirkliche Lösung. Aber ich werde es versuchen, dann eher mal Nüsse zu knabbern - oder auch Gemüse-Sticks. Aber ab und zu wird es sicher auch Schokolade sein - aber dann eben dunkle Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil.

Wie ist das bei euch mit dem Zucker? Lebt ihr schon zuckerfrei oder habt ihr es vor?

Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit #sonntagsglück

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

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Sonntag, 4. Februar 2018

Ein guter Start in den Tag - mit Zimtbrötchen

Ihr Lieben,

wenn es ums Frühstück geht, bin ich ja eigentlich nicht so die Süße. Ich frühstücke wirklich sehr gerne herzhaft - egal ob mit Ei, Käse, Schinken. Auch eine Butterbreze zum Frühstück finde ich traumhaft. Wenn es mal nicht herzhaft ist, dann frühstücke ich gerne Joghurt mit selbstgemachtem Granola. Aber was ich ganz selten zum Frühstück esse, ist das klassische Brötchen mit Marmelade. Da wundert ihr euch jetzt vielleicht etwas, weil ich doch so gerne Marmelade koche. Aber tatsächlich koche ich die meistens nicht für mich, ich verschenke sie lieber.
Aber manchmal, vielleicht so 4 Mal im Jahr, da überkommt es mich, da möchte ich gerne richtig süß frühstücken. Und wenn ich dann auch noch ein süßes Brötchen dazu habe, dann ist mein süßes Glück perfekt.
Deswegen habe ich heute ein Rezept für euch, zu dem mich die Zeitschrift essen&trinken inspiriert hat. Aber wie so oft habe ich mein eigenes Rezept daraus entwickelt.

Rezept für süße Zimtbrötchen


Zimtbrötchen

Für etwa 8 kleine Brötchen braucht ihr:

  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Etwas Tonkabohnenabrieb
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 200 ml Milch
  • 1 1/2 EL Schmand
  • 1 1/2 EL Rapsöl
  • Zum Bestreuen noch 1 TL Kokosblätenzucker und 1/3 TL Zimt

Zimtbrötchen


So geht's:

Vermischt das Mehl mit mit dem Salz, dem Zucker, der Trockenhefe, dem Tonkabohnenabrieb und dem Zimt in einer Schüssel. Gebt dann Rapsöl, Milch und Schwand dazu und verarbeitet alles zu einem geschmeidigen Teig.
Diesen lasst ihr nun in der mit Frischhaltefolie zugedeckten Schüssel am besten über Nacht im Kühlschrank gehen.
Am nächsten Morgen knetet ihr den Teig noch einmal kurz durch und gebt dann, am besten mit zwei Löffeln, Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Bestreut die Teigstücke mit der Zimt-Zucker-Mischung. Heizt den Ofen auf 220°C vor und lasst die Brötchen darin in etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Zimtbrötchen

Die Brötchen sind außen schön kross und Ihnen herrlich fluffig.
Reicht die Brötchen mit Quark oder Schmand und selbstgemachter Marmelade und ihr seid der Held/die Heldin am Frühstückstisch!

Zimtbrötchen mit Schmand und Marmelade


Was frühstückt ihr am liebsten?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück

Mittwoch, 24. Januar 2018

Mini-Mohn-Küchlein

Ihr Lieben,

ich hatte mal wieder große Lust auf was Leckeres mit Mohn. Aber eine Mohnschnecke vom Bäcker wollte ich mir nicht holen. Die sind mir meistens viel zu süß. Und außerdem hätte ich da aus dem Haus gemusst, und das Wetter war ja so eklig. Einen Mohnzopf zu backen, das war mir im Moment aber auch zu aufwendig. Und ein großer Kuchen war mir sowieso auch zu viel.
Ganz schön kompliziert, was? Da bleibt einem natürlich nichts anderes, als selbst etwas zu backen. Vielleicht war es ja auch nur ein Vorwand, um den Ofen mal wieder anzuwerfen. Ich bin immer noch total erstaunt, denn früher mochte ich Backen ja so überhaupt nicht. Aber inzwischen macht mir das total Spaß! Fast so viel wie Kochen. Ich finde es immer wieder spannend, dass man ein paar Zutaten zusammenrührt, einen klebrigen Teig produziert und daraus dann so was Leckeres wie Brot oder Kuchen wird. Faszinierend.
Aber zurück zum Thema - ihr seid ja sicherlich neugierig auf mein Rezept.
Da ich ja keinen großen Kuchen backen wollte, mussten es kleine Küchlein sein. Und Mohn musste auch drin sein. Also habe ich kurzerhand was Neues kreiert und ausprobiert - und weil es gar so lecker war, stelle ich euch das natürlich vor:

Rezept für Mini-Mohn-Küchlein


Mini-Mohn-Küchlein

Zutaten für 7 kleine Küchlein

  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g gemahlener Mohn
  • 80 g Mehl
  • 80 ml Mandelmilch
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Natron
  • Etwas Vanille-Essenz
  • 1/2 TL Zimt
Zum Verzieren:
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 50 g weiße Schokolade



Mini-Mohn-Küchlein

So geht's

Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Schlagt die Butter mit dem Zucker, den Eiern, der Vanille-Essenz und dem Zimtpulver schaumig. Gebt dann die gemahlenen Mandeln und den gemahlenen Mohn hinzu. Vermischt in einer anderen Schüssen das Mehl mit dem Salz und dem Natron. Gebt das Mehl abwechselnd mit der Mandelmilch zur Buttermasse und vermengt alles zu einem glatten Teig. Dieser sollte nicht zu fest sein, so dass ihr ihn gut auf die Förmchen aufteilen könnt.
Ihr könnt natürlich alle kleinen Kuchenförmchen verwenden: Muffinförmchen, Guglförmchen etc. Ich habe für meine Küchlein kleine Kastenförmchen verwendet. Fettet diese ein und gebt dann den Teig hinein. Da die Küchlein im Ofen aufgehen, solltet ihr die Förmchen nur zu 2/3 befallen.
Nun kommen die kleinen Kuchen für etwa 25 Minuten in den Ofen.
Lasst die Küchlein etwas abkühlen.


Mini-Mohn-Küchlein


In der Zwischenzeit schmelzt ihr die dunkle und die weiße Schokolade jeweils in einem Wasserbad. Gebt dann zunächst die dunkle Schokolade auf die Kuchen. Dann gebt ihr jeweils einen Löffel weiße Schokolade mittig auf die Küchlein. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann Muster in die Schokolade ziehen.
Abkühlen lassen und servieren.


Mini-Mohn-Küchlein


Ich habe gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn zum einen war mein Mohnkuchenhunger gestillt. Und zum anderen hatte ich gleich was Leckeres für meinen Besuch zu Hause.
Was sagt ihr: Würden euch die Mohnküchlein auch schmecken?

Liebste Grüße von Martina

Mini-Mohn-Küchlein

Verlinkt mit Mmi, Freutag, #sonntagsglück
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