ninamanie Leckereien Header

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Samstag, 26. Dezember 2015

Rote-Beete, Cannelloni und ein wenig Eis - mein Menü zum zweiten Weihnachtsfeiertag

Ihr Lieben,

inzwischen ist es bei meiner Familie Tradition, dass meine Eltern am 2. Weihnachtsfeiertag zu mir kommen und sich mal verwöhnen lassen.
Natürlich könnte man sagen: Muss das denn nach zwei Tagen Völlerei wirklich auch noch sein? Wir finden: Ja! Und man muss ja nicht so deftig weiter kochen - man kann es ja mal ein wenig leichter und trotzdem lecker angehen.


Ich habe mich in diesem Jahr für folgendes Menü entschieden:
Vorspeise: 
Rote-Beet-Carpaccio an Feldsalat und Ziegenfrischkäsekugeln
Hauptspeise: 
Cannelloni mit Pilzfüllung an Tomatensoße
Dessert:
Mango-Mascarpone-Eis mit Johannisbeersirup.

Lecker?

Für 3 Portionen der Vorspeise braucht ihr:
  • 3 vorgegarte Rote Beete
  • 150 g geputzten und gewaschenen Feldsalat
  • 150 g Ziegenfrischkäse (z.B. Chavreux)
  • Ein paar Kürbiskerne
  • Kürbiskernöl
  • Balsamico-Creme
  • Salz, Pfeffer
Schneidet die Rote Beete in sehr dünne Scheiben und richtet sie auf 3 Tellern an. Salzt und Pfeffer sie etwas. Dann gebt ihr etwas Feldalat auf die einzelnen Portionen und gebt etwas Kürbiskernöl und Balsamico-Creme darüber. Formt dann aus dem Ziegenfrischkäse 6 gleich große Kügelchen und gebt jeweils zwei davon auf je einen Teller. Die Kürbiskerne drüber streuen und noch etwas Balsamico-Creme darüber geben - fertig ist eine herrliche Vorspeise.


Für mich ist das die perfekte Kombination - ich könnte das jeden Tag essen, auch als Hauptmahlzeit!


Die Zutaten für die Cannelloni ergeben 4 gute Portionen.
Für die Füllung braucht ihr:
  • 2 Schalotten
  • 300 g Champignons
  • 200 g Egerlinge
  • 1 Dose Tunfisch (im eigenen Sud)
  • 100 g tiefgefrorenen Spinat
  • Salz, Pfeffer, italienische Gewürzmischung
Für die Soße braucht ihr:
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große Möhre
  • 1 große Bastiane
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 g Tomaten aus der Dose
  • 200 ml Rinderfond
  • 3 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer, italienische Gewürzmischung
Und sonst noch:
  • 100 g geriebenen Parmesan
  • 1 Kugel Mozzarella
Die Idee für die Hauptspeise hatte ich aus der essen & trinken. Aber wie so oft bei mir, ist es auch diesmal nicht beim Originalrezept geblieben...
Bereitet zunächst die Soße zu. Schneidet den Lauch und den Knoblauch in Scheiben und bratet beides in einem Topf in Olivenöl an. Möhre und Pastinake schält ihr und würfelt sie, dann kommt beides mit in den Topf - kurz mit anbraten, dann kommt das Tomatenmark hinzu. Gebt dann die Tomaten dazu, die ihr im Topf noch zerteilen könnt. Dann kommen der Rinderfond und die Lorbeerblätter hinzu. Schmeckt alles mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen ab und lasst die Soße dann mindestens 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
In der Zwischenzeit schneidet ihr für die Füllung die Schalotten in feien Streifen, putzt die Champignons und schneidet sie in Stücke (z.B. vierteln, wenn sie nicht so groß sind). Bratet die Zwiebel in Öl in einer Pfanne an, dann kommen die Pilze hinzu. Lasst sie goldbraun werden, dann gebt den Spinat unaufgetaut hinzu. Am Schluss kommt noch der Tunfisch hinein - mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken - und fertig.
Fettet eine Auflaufform oder einen Bräter ein und gebt als erste Schicht ein wenig Tomatensoße auf den Boden. Füllt dann die Cannelloni mit der Pilzmischung (mit einem Espressolöffel geht das ganz gut) und legt sie nebeneinander in die Form. Mit Soße und ein wenig Parmesan bedecken, dann könnt ihr noch eine zweite Schicht Cannelloni darauf legen. Wieder mit Soße bedecken. Dann bedeckt ihr alles mit dem restlichen Parmesan und Mozzarella-Scheiben.
Ab damit in den Ofen, bei 200°C braucht der Auflauf etwas 30 Minuten.


Schmeckt sehr tomatig und lecker! Und dadurch, dass keine Béchamel-Soße verwendet wird, muss das schlechte Gewissen auch nicht soooooo groß sein...


Beim Dessert... Naja... ich gebe zu... Eis schmeckt nunmal besser, wenn es ne schön fettige Basis hat...
Für das Mango-Eis braucht ihr:
  • 1 reife Mango
  • 1 Becher Mascarpone
  • 1 EL Holundersirup (oder anderen Sirup)
Püriert die Mango mit der Mascarpone und süßt die Masse mit (selbstgemachtem) Holundersirup. Ab damit in die Eismaschine - wenn die Eismaschine stoppt, könnt ihr das Eis direkt genießen. Ohne Eismaschine gebt ihr die Masse in einem Gefäß in die Gefriertruhe - immer mal wieder umrühren, damit es etwas cremig bleibt.
Wenn ihr mögt könnt ihr dann noch etwas Sirup über das Eis geben.
Bei dem frühlingshaften Weihnachtswetter ist das doch der perfekte Nachtisch.


Also, meinen Eltern hat es geschmeckt - mir auch...!
Das gibt's sicher mal wieder!

Und natürlich darf bei so einem Essen auch der passende Rotwein nicht fehlen - diesmal gab es einen schönen, samtigen Malbec vom Weingut Llama aus Argentinien.


In diesem Sinne: Sehr zum Wohl! Ich wünsche euch noch einen schönen Weihnachtsausklang!
Liebste Grüße von Martina

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Fröhliche Weihnachten

Ihr Lieben,

ich wünsche euch ein ganz wundervolles Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben, mit schönen Lichtern, tollen Düften, herzergreifenden Momenten, abendfüllenden Gesprächen, zungenschmeichelnden Genüssen, seelenrüttelnden Überraschungen und einfach einer ganz wundervollen, besinnlichen Zeit!

Selbstgestaltete Karten - das muss ich nächstes Jahr etwas mehr üben!

Nehmt euch etwas Zeit zum Nachspüren. Rennt nicht von der einen Veranstaltung zur nächsten, lasst euch nicht von den Verpflichtungen erdrücken.

Weihnachten ist für mich ein Fest der Lichter

Das ist das Fest der Liebe und der Freude - gebt beidem die Chance, in euer Herz zu gelangen.
Und wenn ihr bei gewissen Terminen nicht NEIN sagen könnt, nehmt es doch mit Humor. Mit einem Lächeln geht alles leichter. Schließlich will in dieser staden Zeit doch eigentlich jeder nur ein tolles Fest erleben - nur leider haben wir Menschen das so in uns, dass wir uns dabei oft verrennen. Es muss nicht alles perfekt sein. Gerade das etwas Un-Perfekte macht so viele Momenten doch gerade erst erstaunlich.

Bei mir kommen gekaufte und selbstgemachte Sachen unter den Baum. Gebrannte Mandeln, Chai-Tee-Sirup und Chutney sind meine Grüße aus der Küche.

Was auch immer ihr macht, wo auch immer ihr seid, wer auch immer bei euch ist: Genießt euer Weihnachten!

Herzlichste Weihnachtsgrüße von Martina


Verlinkt mit Rums

Dienstag, 22. Dezember 2015

Geschenke aus der Küche: Pesto-Rosso (mit Rezeptidee: Pesto-Stangen)

Ihr Lieben,

zweimal werden wir noch wach... Unglaublich, aber jetzt geht es dann ganz schnell...
Habt ihr schon alle Geschenke? Nein? dann zeige ich heute noch mal eine selbstgemachte Kleinigkeit, die ihr super zu Weihnachten verschenken könnt - und auch ganz schnell und spontan zubereiten könnt: Selbstgemachtes Pesto Rosso!


Ihr braucht für etwa 3 Gläschen á 180 ml:

  • 1 Glas getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 1 Basilikum-Töpfchen
  • 150 g gehackte Walnüsse
  • 150 g geriebener Parmesan
  • etwa 100 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Reißt vom Basilikum die Blätter ab. Gebt diese zusammen mit allen anderen Zutaten in eure Küchenmaschine oder ein hoher Gefäss. Nun wird alles püriert, bis eine homogene Masse entstanden ist. Schmeckt das Pesto dann ab - bei Bedarf könnt ihr noch Parmesan und Öl hinzugeben.
Füllt die Masse dann in saubere Gläser ab, macht diese aber nicht ganz voll, so dass ihr das Pesto noch mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken könnt - so hält das Pesto länger. Und schon habt ihr einen Gruß aus eurer Küche zum Verschenken. Aber bedenkt bitte: Das Pesto ist ohne Konservierungsstoffe und hält daher nicht ewig. Aber im Kühlschrank aufbewahrt habt ihr sicher 1 bis 2 Wochen eure Freude daran - vielleicht auch länger, wenn es nicht schon früher aufgegessen wird!


Die Meisten essen Pesto immer zu Nudeln - was ja auch eine perfekte Kombi ist! Aber es gibt noch mehr! Gerade so um Weihnachten und Silvester herum macht man ja gerne auch mal FingerFood - wie wäre es also mal mit Pestostängchen?


Am besten ist es, wenn ihr den Teig bereits am Vortag zubereitet und dann über Nacht in den Kühlschrank gebt. Ja, ihr lest richtig! Das klappt hervorragend!

Für 30 Stängchen braucht ihr:
  • 30 g frische Hefe
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 250 g Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Glas Pesto Rosso
  • 1 Eigelb
  • 1 El Milch
  • ca. 2 TL geriebenen Parmesan

Und so geht's:
Löst die Hefe mit dem Zucker im Wasser auf.  Dann gebt ihr die Mischung zum Mehl. Gebt das Olivenöl hinzu, salzt und pfeffert die Masse und verarbeitet sie dann zu einem glatten Teig. Bei Bedarf könnt ihr noch etwas Mehl hinzufügen.
Und nun heißt es: Kräftig kneten, und den Teig ruhig auch ein paar Mal so richtig auf die Arbeitsfläche schlagen. Hefeteig liebt das! Das ist anstrengend, aber spart euch das Hanteltraining!
Wenn ihr den Teig einige Minuten gut geknetet habt, gebt ihr ihn in eine große Plastikschüssel, deckt diese gut ab und gebt sie über Nacht in den Kühlschrank.
Wenn ihr am nächsten Tag weiter machen wollt, stellt ihr die Schüssel erstmal ca. 30 Minuten auf die Heizung.
Dann nehmt ihr den Teig aus der Schüssel und teilt ihn, je nachdem, wie groß eure Stängchen werden sollen, in gleichmäßige Stücke. Rollt diese dann aus, bestreicht die Fläche (nicht ganz bis zum Rand) mit dem Pesto, rollte den Teig dann zu einer kleinen Rolle auf. Drückt diese etwas platt und schneidet sie mittig auf, lasst aber am oberen Ende den Teig zusammen. Dann wickelt ihr die beiden Stränge übereinander. Und ab damit auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Dort lasst ihr die Stängchen noch 10 Minute gehen. Verquirlt das Ei mit der Milch und bestreicht die Stängchen damit. Zum Schluss streut ihr etwas Parmesan darüber. Dann kommen sie für etwa 15 bis 20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Die Pesto-Stängchen schmecken super - auch noch am nächsten Tag!


Viel Spaß beim Nachmachen, Verschenken und Selbst-Genießen!
Eure Martina

p.s. Verlinkt mit Dienstagsdinge und Creadienstag

Sonntag, 20. Dezember 2015

7 Weihnachtssachen am Sonntag

Ihr Lieben,

auch heute hatte meine Weihnachtswerkstatt wieder geöffnet! Ach, ich liebe Weihnachten! Und auch die ganze Zeit davor! Man kann so viele schöne Dinge machen, basteln, kochen! All diese Gerüche, die Lichter, die Lieder! Ich find's toll!
Heute habe ich noch ein paar Vorbereitungen getroffen.

Ich habe noch ein paar Geschenke aus der Küche zubereitet, unter anderem gebrannte Mandeln.


Darüber freut sich doch (fast) jeder - und sie sind tatsächlich auch einfach, zu machen. Was ihr braucht:

  • 200 g ungeschälte ganze Mandeln
  • 200 g braunen Zucker
  • Ca. 70 ml Wasser
  • Das Mark von zwei Vanilleschoten
  • 1 guten Teelöffel Zimt
Gebt das Wasser mit dem Zucker, der Vanille und dem Zimt in einen Topf und bringt alles zum Kochen. Dann gebt ihr die Mandeln dazu. Und jetzt hast es: Immer mal rühren und etwas Geduld haben. Das dauert schon ne Weile, sicher 15 bis 20 Minuten, bis der Zucker richtig karamellisiert und an den Mandeln klebt. Ihr merkt es, wenn es soweit ist. Dann gebt ihr die Mandeln auf ein Backpapier, trennt sie vorsichtig etwas voneinander. Dann richtig abkühlen lassen, schön verpacken und verschenken - oder doch selbst naschen?
Die schöne Verpackung gab es übrigens mal bei Tchibo.


Als weiteren Gruß aus meiner Küche wird es Homemade Granola (Knuspermüsli) geben.



Meine Beton-Anhänger habe ich heute auch fertiggestellt. Kleiner Tipp: Mit Silikon-Weihnachtsförmchen klappt das am allerbesten! Einfach Kreativ-Beton einfüllen (nicht zu dick), einen eingeölten Zahnstocher oben hineinstecken, trocknen lassen, mit Kupferspray besprühen und einen Anhänger durchfädeln.
Die machen sich sicher prima am Christbaum!


Die letzten Geschenke habe ich auch verpackt - und habe gleich auch noch die Anhänger als Geschenke-Deko genutzt.


Ein Stück Stollen musste heute auch noch mal sein - das Rezept findet ihr HIER.


Und ich habe mich an dem vierten Lichtlein an meinem Adventskranz erfreut - an den anderen natürlich auch!


Und als krönenden Abschluss mache ich nun noch einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Anwanden auf dem Gut Wolfgangshof - den kann ich nur empfehlen, ist wunderschön! 

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren 4. Advent!
Herzliche Vorweihnachtsgrüße von Martina!

p.s. Verlinkt mit SiebenSachenSonntag

Samstag, 19. Dezember 2015

In der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtsstollen - nicht ganz klassisch

Ihr Lieben,

jetzt geht es wirklich ganz schnell, dann kommt das Christkind! Ihr seid jetzt sicher auch auf ganz vielen Weihnachtsfeiern, Glühweintreffen und Wichtelabenden. Lasst euch dabei bloß nicht stressen - genießt es! Lächelt ein wenig über die aufkommende Hektik! Nehmt alle Düfte, Geschmäcker und Augenfreuden in euch auf - und genießt es einfach! Und nehmen wir mal an, irgendwas wird nicht ganz fertig bis Heilig Abend.... Na und? Was kann den schlimmstenfalls passieren...?
...seht ihr!

Also, ich bin heute auf einem Mädels-Glühwein-Nachmittag eingeladen, und ich freue mich riesig darauf! Selbstgemachter Glühwein, Plätzchen und Tratsch und Klatsch mit lieben Menschen!
Und da ich natürlich nicht mit leeren Händen kommen möchte, habe ich gestern noch einen Weihnachtsstollen gebacken. Na gut, ich habe zwei gebacken, denn meinen Eltern mag ich an Weihnachten auch einen mitbringen.
Wie so oft ist er nicht ganz klassisch geworden - aber ich finde ihn mega-lecker!
Und er sieht doch auch ganz hübsch aus, oder? Für's erste mal!


Für zwei Stollen braucht ihr:

  • 600 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 40 g frische Hefe
  • 280 ml Milch
  • 200 g weiche Butter oder Margarine
  • 50 g Zitronat
  • 50 g Orangeat
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 120 g Pistazienkerne
  • 100 g getrocknete Cranberries
Zum Schluss braucht ihr dann noch:
  • etwa 80 g flüssige Butter
  • reichlich Puderzucker

Und so geht's:
Vermischt das Mehl mit dem Salz und dem Zucker in einer großen Schüssel. Macht in der Mitte eine Mulde und bröckelt die Hefe dort hinein. Gebt etwas Milch und Mehl hinzu und verrührt die Masse zu einem zähen Brei. Bestäubt diesen dann mit etwas Mehl vom Rand und lasst ihn etwa 10 Minuten gehen.
Gebt dann die restlichen Zutaten hinzu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Evtl. müsst ihr noch etwas Mehl oder etwas Milch hinzugeben, Der Teig sollte nicht zu sehr kleben, sondern eher elastisch sein. Knetet den Teig so richtig durch, tobt euch gut aus und knallt ihn ruhig ein paar Mal kräftig auf die Arbeitsfläche - das mag Hefeteig!
Lasst den Teig dann zugedeckt mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen - manchmal gebe ich den Teig bei etwa 30°C in den Ofen, da geht er richtig gut auf!


Teilt den Teig nun in zwei Hälften und formt die Teige in etwa wie einen Brotlaib. Macht mit dem Handrücken der Länge nach eine Mulde in den Teig - die Spitze, die dann etwas übersteht, kippt ihr leicht über die Mulde. Jetzt noch eine kleine Mulde auf die andere Seite der Spitze drücken - so entsteht die Stollenform. Bei mir hat es so lala geklappt... Aber Übung macht ja den Meister.
Nun gebt ihr die Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backt ihn bei 180°C Ober-Unterhitze etwa 40 Minuten im Ofen. 

Nehmt dann die Stollen aus dem Ofen und bestreicht sie sofort mit der flüssigen Butter. Dann siebt ihr großzügig Puderzucker darüber - und fertig sind die leckeren Schmuckstücke!


Stollen dürfen "reifen" - sie schmecken also am besten, wenn ihr sie noch etwas lagert.
Packt sie, wenn sie richtig ausgekühlt sind, am besten in Alufolie, und dann noch in einen Gefrierbeutel ein und bewahrt sie im Kühlschrank auf.
Ich fürchte, bei uns bekommen sie aber nicht die Chance zu reifen!



Wenn ihr die Stollen verschenken oder zu Feiern mitbringen wollt, wickelt sie doch einfach in Packpapier ein, beschriftet sie - und schon habt ihr ein schönes Päckchen.


Viel Spaß beim Nachbacken!
Liebste Grüße von Martina

p.s. Schaut mal bei ShabbyChics-Weihnachtsgebäck-Kollektion und beim Weihnachtszauber vorbei!

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Man muss der Seele mal was Gutes tun: Chai-Tea-Sirup

Ihr Lieben,

sicher geht es euch genauso wie mir: Dieses Grau in Grau, dieses komische Nicht-Kalte, der Nieselregen und das Nicht-Vorweihnachtliche - das macht einen wahnsinnig. Man hat das Gefühl, es sei irgendwie nur noch dunkel.
Umso mehr muss man gucken, dass die Seele im Gleichgewicht bleibt und immer mal wieder etwas hat, worüber sie sich freuen kann.
Und ich weiß ja nicht, wie es euch geht... Aber wenn mein Gaumen etwas Feines schmeckt, dann geht's auch meiner Seele gut!
Und ein solcher Gaumen-Seelen-Schmeicherl ist für mich Chai-Tee-Sirup.



Als Chao-Latte - in heißer, aufgeschäumter Milch - idealerweise noch mit einem großen Klecks Sahne - ein Traum!!! Aber auch im Kaffee macht er sich super!


Vergesst das Fertig-Pulver, das es zu kaufen gibt. Macht euch lieber euren eigenen Sirup! Da wisst ihr, was drin ist - und es schmeckt einfach auch ohne irgendwelche Zusätze! Außerdem habt ihr gleich auch ein schönes Geschenk für Weihnachten...

Für mein Rezept braucht ihr (damit füllt ihr etwa 4 Fläschchen à 260 ml):
  • 1 l Wasser
  • 500 g Rohrzucker
  • 6 Beutel schwarzen Tee (ich habe Darjeeling genommen)
  • 4 ganze Sternanis
  • 5 Zimtstangen
  • 2 Vanilleschoten (der Länge nach aufgeritzt)
  • 15 Kapseln Kardamom
  • 10 Nelkenstifte
  • 2cm frischen Ingwer (geschält und in Scheiben geschnitten)
  • Eine gute Prise Muskatnuss

Und so geht's:

Gebt das Wasser mit dem Zucker in einen Topf und bringt die Flüssigkeit zum Kochen. Gebt dann alle Gewürze und die Teebeutel in den Topf. Lasst alles 10 Minuten köcheln und nehmt dann die Teebeutel heraus. Lasst den Rest weitere 10 Minuten köcheln.
Dann gießt ihr die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Schüssel. Gebt sie dann zurück in den gesäuberten Topf und lasst den Sirup noch einmal aufkochen.
Dann müsst ihr in nur noch in die Fläschchen abfüllen, sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.


Und dann nur noch: Genießen!
Viel Freude dabei wünscht euch Martina!
p.s. Verlinkt mit RUMS


Dienstag, 15. Dezember 2015

Geschenkidee: Sugar-Scrub für empfindliche Haut

Ihr Lieben,

heute ist es nun soweit - bislang kanntet ihr mich vielleicht vom Blog SehnSuchtsSachen. Seit heute bin ich nun solo unterwegs - und ganz offiziell mit NiNAmanie.
Fühlt sich noch sehr neu und ungewohnt an... Aber auch spannend!
Und ich freue mich, wenn ihr mich nun auch hier besucht!
Ein paar Post kommen euch vielleicht bekannt vor - aber jetzt geht's los mit dem Neuen!
Nur heute - zum Übergang - poste ich diesen Beitrag zeitgleich und doppelt. Aber ich denke, das werdet ihr verstehen...

Aber nun ist genug mit dem Erklären und Reden - jetzt geht's los mit einer neuen Geschenkidee für Weihnachten (oder Geburtstag, oder Muttertag, oder oder oder)

Ihr kennt vielleicht schon den Anti-Aging Body Scrub. Heute zeige ich euch, wie ihr ein Sugar Scrub selbst machen könnt, falls ihr empfindliche Haut habt und das Scrub mit dem Meersalz somit nichts für euch ist.


Für das Sugar Scrub könnt ihr natürlich auch die gleichen ätherischen Öle verwenden, wie für das Anti-ging Scrub Ich variiere aber gerne und habe deshalb andere Öle verwendet.
Ich habe gleich wieder etwas mehr von dem Scrub vorbereitet - Weihnachtsgeschenke ;-)


Für 3 Gläser á 300 ml habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 500 g Rohrzucker - ganz normalen aus dem Lebensmittelladen -  ich habe nicht-raffinierten genommen, daher ist das Scrub auch dunkel. 
  • 50 g Kakaobutter
  • 150 ml Öl - ihr könnt hier praktisch jedes Öl verwenden, z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl, etc.
  • 2 El Honig
  • Ätherische Öle - ich habe Grapefruit, Ingwer und Nanaminze verwendet - und so gemischt, dass es für mich gut riecht - da könnt ihr ausprobieren.



Die Kakaobutter müsst ihr in einem Topf schmelzen. Dann gebt ihr in einer Schüssel alle Zutaten zusammen und vermischt die Masse. 


Ab damit in Gläser - schön beschriften und fertig ist ein tolles, selbstgemachte Geschenk. Oder eine Wellnesseinheit für euch selbst!


Viel Spaß beim Verschenken und Genießen!
Eure Martina

p.s. Schaut doch auch mal bei Creadienstag, DienstagsDinge und Weihnachtszauber vorbei!