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Montag, 1. Januar 2018

Ein Licht für das neue Jahr - Glücks-Lichter selbst gestalten

Ihr Lieben,

ich wünsche euch für das neue Jahr 2018 alles Gute, viel Glück, viel Freude, Gesundheit, Abenteuer, wertvolle Begegnungen, herzergreifende Momente, leckere Genüsse, ach und noch so vieles mehr! Möge es ein gutes Jahr für euch sein - und möge auch in dunkleren Zeiten ein Lichtlein leuchten.

Damit meinen lieben immer ein Lichtlein leuchtet, habe ich als Neujahrsgruß Glückslichter gestaltet. Und das geht wirklich einfach!

Glücks-Lichter selbst gestalten


Neujahrsgruß Glückslicht


Ihr braucht dazu:


  • Wachsperlen, gibt's zum Beispiel bei Rayher
  • Kerzendocht mit Metall-Schablone, auch bei Rayher
  • ätherische Öle, wenn ihr Duftkerzen machen wollt
  • Gläser
  • Einen wasserfesten Stift, der für Glas geeignet ist

Neujahrsgruß Glückslicht

So geht's:

Schmelzt die Wachsperlen im Wasserbad - bei etwa 60°C werden sie flüssig.
In der Zwischenzeit zündet ihr ein Teelicht an, lasst etwas Wachs in die Mitte eines Glases tropfen und befestigt damit die Schablone des Dochts. Fixiert den Docht mittig, zum Beispiel mit zwei Eisstielen. 

Glückslicht - Docht-fixieren


Wenn das Wachs flüssig ist, gebt ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Lecker riechen zum Beispiel Bergamotte, Orange oder Zitrone. Füllt das heiße Wachs dann vorsichtig in das Glas ein. Lasst das Wachs fest werden, das dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Dann könnt ihr den Docht kürzen und die Gläser beschriften.

Neujahrsgruß Glückslicht


Ihr seht, das ist kein großer Aufwand und vielleicht doch mal eine nette Idee, statt der klassischen Marzipan-Glücks-Schweinchen. Was meint ihr? 

Happy New Year, ihr Lieben!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit CreadienstagDienstagsdinge, Samstagsplausch, #sonntagsglück
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Freitag, 29. Dezember 2017

Silvester 2017 - ein paar Gedanken und ein leckerer Nachtisch

Ihr Lieben,

könnt ihr es glauben? Weihnachten ist bereits vorbei - und nun auch bald das Jahr 2017! Also ganz ehrlich: Mir geht das alles zu schnell. Wo ist dieses Jahr geblieben? Und oh ja, ich weiß, dass ich mich wie eine alte Frau anhöre. Aber wenn die Zeit so weiter rennt, bin ich das bald auch!
Kurz vor dem Jahreswechsel werde ich immer sehr sentimental und nachdenklich. Ich stöbere dann in meinem Jahres-Tagebuch, denke über das vergangen Jahr nach und überlege mir, was ich mir für das neue Jahr wünsche oder vornehme.
Letztes Jahr hab eich meine Bucket List mit euch geteilt - und ich muss zugeben: Nicht hinter jedem Punkt kann ich ein Häkchen setzen. Das ist jetzt nicht wirklich schlimm, aber ein paar Punkte kommen auch 2018 wieder auf die Liste.
Ja, wie war nun dieses Jahr 2017.
Anfang des Jahres hatte ich mir eine Postkarte gekauft, die auf den ersten Blick nur aus Buchstaben beseht - aber wenn man genauer hinsieht, kann man Wörter erkennen. Die ersten drei Wörter sollten das kommende Jahr beschreiben. Ich hatte auf Anhieb 4 Wörter entdeckt: spontan, harmonisch, schwungvoll und magisch.
Spontan war es, denn ich musste mich dieses Jahr immer mal wieder als sehr flexibel erweisen.
Harmonisch war es dagegen nicht immer, es war nämlich eher ein "reinigendes" Jahr für mich.
Schwungvoll - oh ja, durchaus.
Magisch war es auch, jedoch in einer anderen Form, als ich das gedacht hätte.
Das Jahr hatte für mich unglaubliche Höhen aber auch unfassbar schmerzliche Tiefen. Es gab sehr schmerzvolle Abschiede, aber auch herzergreifende Begegnungen.
Wie war es bei euch?

Nun gut, nun heißt es aber, voran zu blicken - neues Jahr, neues Glück.
Weil ich die Postkarte so toll fand, habe ich nun auch eine für euch kreiert. Die ersten 3 Wörter, die ihr findet, sind eure zentralen Themen für 2018. Wie auch immer ihr sie interpretiert.

Glückskarte_2018

Habt ihr Lust darauf? Dann könnt ihr euch die Postkarte hier herunterladen.

Aber bevor wir nun zu sehr ins Grübeln geraten, denken wir doch lieber noch an die bevorstehende Silvesternacht!
Ich brauche an Silvester ja keine riesige Party. Mir ist es wichtig, die Zeit mit lieben Menschen zu verbringen - und das müssen auch gar nicht viele sein. Und es muss was leckeres zu trinken und zu essen geben. Ich brauche auch kein Feuerwerk - ich verstecke mich da ja lieber hinter einer Glasscheibe. Wie ist das bei euch?
Was an Silvester natürlich nicht fehlen darf, sind Bubbles - Sektchen, Prosecco oder gerne auch mal Champagner. Und wenn wir schon bei Gaumenfreuden sind: Warum nicht gleich ein paar Bubbles mit ins Dessert mischen? Ich hätte da ja eine Idee und ein Rezept für euch:

Panna Cotta mit Prosecco und Cranberry-Gelee


Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee


Für 4 Portionen braucht ihr:


Für die Panna Cotta
  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Prosecco
  • 2 EL Sirup nach Wahl – ich habe Rhabarber-Sirup verwendet
  • 2 EL Rohrzucker
  • 6 Blatt Gelatine

Für 2 Gläser Cranberry-Gelee:
  • 150 g frische Cranberries
  • 100 g Gelierzucker
  • 100 ml Prosecco
  • ½ TL Zimt
  • Das Markt einer Vanilleschote

Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee

Und so geht’s:

Weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein. Kocht die Sahne mit dem Sirup und dem Zucker kurz auf. Nehmt den Topf dann vom Herd und gebt den Prosecco hinzu. Nehmt dann die Gelatine aus dem Wasser, drückt sie gut aus und rührt sie mit dem Schneebesen unter die heiße Sahne. Füllt die Sahne in Gläser ab und stellt sie kalt.

Gebt die Cranberries mit dem Gelierzucker, dem Zimt und dem Mark der Vanilleschote in einen hohen Topf und bringt sie zum Kochen. Wenn die Cranberries heiß werden, platzen sie auf – also Vorsicht vor Farbspritzern. Zerstoßt die Cranberries dann noch mit einem Kartoffelstamper und lasst sie ein paar Minuten sprudelnd kochen. Gebt dann den Prosecco dazu, rührt ihn unter und füllt das Gelee dann in Gläser ab – ihr könnt etwa 2 Gläser füllen – und wenn ihr nicht alles für die Panna Cotta braucht, habt ihr gleich noch einen leckeren Brotaufstrich fürs Neujahrsfrühstück.

Wenn Panna Cotta und Gelee abgekühlt sind, gebt ihr eine Schicht Gelee auf die Panna Cotta. Fertig ist ein leckerer Silvester-Nachtisch.


Prosecco-Panna-Cotta mit Cranberry-Gelee


Was plant ihr an Silvester? Ein rauschendes Fest, eine kleine gesellige Runde?
Ich wünsche euch auf jeden Fall eine wunderbare Silvesternacht und einen guten Start in ein glückliches, gesundes und tolles neues Jahr! Zum Wohl!
Liebste Grüße von Martina

Happy Silvester!

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Sonntag, 26. März 2017

Marrakesch - Farben, Riads, Gewürze und Gaumenfreuden

Ihr Lieben,

dieses Jahr steht für mich wieder unter dem Zeichen toller Reisen.
Nicht nur privat habe ich einige schöne Pläne, auch beruflich bin ich viel unterwegs.
Meine letzte Reise ging nach Marrakesch. Und auch wenn es Arbeit war, ich entsprechend nicht privat unterwegs war und somit auch nicht viel Zeit hatte, mich umzusehen, so konnte ich dennoch einige wunderbare Eindrücke mitnehmen.

Und so habe ich heute ein paar Tipps für euch, vielleicht plant ihr ja demnächst eine Reise nach Marrakesch.

Wir hatten das Glück und waren mitten in der Medina in einem wunderbaren Riad untergebracht. Das faszinierende daran ist: man läuft durch laute und übervolle Gassen, erreicht die Tür des Riads, tritt ein - und mit einem Mal ist man von einer wunderbaren Stille umgeben.
Herrlich!
Riads sind immer ähnlich aufgebaut. Man findet einen oder mehrere Innenhöfe, die wie kleine Gärten angelegt sind. Manchmal findet man im Zentrum dieser Höfe auch einen kleinen Pool. Die Zimmer und sonstigen Räumlichkeiten sind um diese Innenhöfe herum gebaut - und oben befinden sich herrliche Dachterrassen, die einem einen tollen Blick über Marrakesch bieten - oft sieht man am Horizont sogar das schneebedeckte Atlas-Gebirge. Marrakesch  - eine Stadt der Gegensätze.

Ich kann euch zwei Riads empfehlen, die zugegebener Maßen nicht die günstigsten sind. Doch sie sind ganz bezaubernd und die Menschen, die dort arbeiten, sind unglaublich herzlich.
Das Riad Azzar ist ein kleines aber feines Riad, geführt von einem holländischen Ehepaar, das vor einige Jahren sein Zuhause in Marokko gefunden hat.

Riad Azzar Marokko
Bei Nacht noch zauberhafter: Das Riad Azzar Marokko

Riad Azzar Marokko
Doch auch bei Tag ist es wunderschön!
Das andere Riad, das Riyad El Cadi, wurde vom ehemaligen deutschen Botschafter gegründet als Rückzugsort für Liebhaber von Kunst und Kultur. Heute wird es liebevoll von den Töchtern Julia Bartels und ihrer Schwester geführt. Wer Lust auf einen Kochkurs hat - auch das wird hier geboten!

Riyad El Cadi
Über den Dächern von Marrakesch - auf der Dachterrasse des Riyad El Cadi
A propos Essen: Das kann man in Marrakesch ganz wunderbar! Ich muss zugeben, ich hatte keine Gelegenheit mal etwas von den zahlreichen Garküchen zu probieren, hätte es aber gerne getan.
Aber auch wer sich da nicht ran traut, findet tolle Restaurants, in denen es natürlich die typischen Tajine-Gerichte gibt, aber auch viele Gemüse-Gerichte, Salate und natürlich Couscous.
Ein tolles Restaurant, das ich euch ans Herz legen möchte, ist das Nomad. Tolle Location, insbesondere die Dachterrasse, und leckere Gerichte. Top!

Couscous mit Rind
Leckerstes Couscous mit Rind im Nomad 

Die marokkanische Küche ist für ihre Vielfalt und ihre harmonischen Kombinationen, die sich aus berberischen, andalusischen, afrikanischen, jüdischen und osmanischen Einflüssen zusammen setzen, bekannt. Marokko bildet auch hier eine Brücke zwischen dem Orient, Afrika und Europa.
Wenn ihr auch zu Hause marokkanisch kochen möchtet, nehmt euch gleich ein paar Gewürze mit. Ich habe mich mit Harissa, Ras-el-Hanout, Safran und natürlich Kreuzkümmel eingedeckt. Und das zu wahnsinnig günstigen Preisen - vorausgesetzt ihr lasst euch auf das obligatorische Handeln ein. Aber nach ein bisschen Üben macht das sogar richtig Spaß! Und die Händler, die mir begegnet sind, waren alle total nett.

Gewürze in den Souks von Marrakesch
Gewürzvielfalt in den Souks von Marrakesch

Also, ich bin total angefixt, ich liebe diese Küche.
Ich habe kein rein marokkanisches Kochbuch zu Hause, aber eines mit tollen Rezepten aus dem Orient: Persiana von Sabrina Ghayour.
Und daraus habe ich gleich mal zwei Rezepte ausprobiert (wie immer leicht variiert), die mich auch zu Hause gedanklich und geschmacklich zurück nach Marokko führen - vor allem wenn ich sie in meinen zauberhaften marokkanischen Schälchen als Mezze anrichte.

Marrakesch und seine Küche


Auberginen à la Chermoula
Für 6 kleine Mezze-Portionen braucht ihr

  • Olivenöl
  • 2 Auberginen, in Würfel (etwa 2,5 cm) geschnitten
  • Meersalz
  • 1 Schalotte, in dünne Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, geschält und mit etwas Salz im Mörser zu einer Paste zerstoßen
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 rote Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 Handvoll Sultaninen
  • 400 g stückige Tomaten
  • 3 EL Rotweinessig
  • 2 El Honig


Auberginen à la Chermoula

Gebt etwas Olivenöl in eine große Pfanne und bratet die Auberginen goldbraun an. Salzt sie und lasst sie schön braun werden, dann gebt ihr sie in eine Schüssel.
Schwitzt in derselben Pfanne die Schalottenscheiben bei reduzierter Hitze an. Gebt dann die Knoblauchpaste, Kreuzkümmel, Zimt und Paprikapulver hinzu. Dann gebt ihr die Paprikastreifen hinein und dünstet sie, bis sie weich sind. Gebt die Sultaninen, etwas Salz und die Tomaten dazu und lasst alles etwa 5 Minuten köcheln. Dann gebt ihr noch den Essig und den Honig hinzu. Dann dürfen auch die Auberginen zurück in die Pfanne und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten schmoren. Fertig ist ein wahnsinnig leckeres und aromatisches Gericht.

Auberginen à la Chermoula


Dazu schmeckt orientalische Focaccia!
Ihr braucht für ein Brot

  • 125 g saure Sahne
  • 2 TL Meersalz und noch etwas zum Bestreuen
  • 2 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 550 g Weizenmehl
  • 3 EL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 1 EL getrocknete Minze
  • 1 TL Chiliflocken
  • 200 ml Olivenöl
  • Thymianblättchen von etwa 4 Stängeln

orientalische Focaccia

Gebt die saure Sahne in eine Rührschüssel und verrührt sie mit 150 ml kaltem und 100 ml heißem Wasser. Mischt Salz, Pfeffer und Hefe unter und gebt dann das Mel, 2 EL Kreuzkümmelsamen, den Koriander, die Minze und die Chiliflocken hinzu. Vermengt alles zu einem Teig (der darf etwas klebrig sein) und lasst ihn etwa 10 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen.
Gebt den Teig dann in eine große Auflaufform oder auch ein tiefes Backblech - Backpapier nicht vergessen - und zieht den Teig auf die gewünschte Größe. Feuchtet dann einen Finger an und drückt mit ihm tiefe Löcher in den Teig (aber nicht durchbohren).
Lasst den Teig dann noch mal zugedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen. Kleiner Tipp: bei 30°C im Backofen geht das super und ihr spart euch Zeit.
Träufelt dann das Olivenöl über den Teig - es soll die gesamte Oberfläche bedecken. Nehmt zur Not einen Pinsel zur Hilfe. Bestreut den Teig dann mit Meersalz, den restlichen Kreuzkümmelsamen und den Thymianblättchen. Jetzt kommt das Brot für etwa 25 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Wenn es goldbraun ist, ist es fertig.

orientalische Focaccia

Wenn ihr jetzt noch Hummus dazu macht...

Hummus


... und vielleicht ein Joghurt mit Salatgurkenraspeln und Minze, habt ihr ein tolles Essen gezaubert.

Joghurt mit Gurke und Minze

Na? Lust auf Marrakesch bekommen?
Liebste Grüße von Martina

Marokkanische Mezze

Verlinkt mit #sonntagsglück

Dieser Post enthält KEINE bezahlte Werbung! Ich bin von den hier beschriebenen Riads, Restaurants und Büchern einfach absolut überzeugt.

Sonntag, 26. Februar 2017

Schneeschuhwandern, Winterwandern und Höhensonne im Stubaital

Ihr Lieben,

ich habe mir ja für dieses Jahr wieder so einiges vorgenommen. Keine wirklichen ToDos, aber Dinge, die ich gerne angehen oder machen möchte. Und bei einem Punkt auf meiner Bucket List kann ich zumindest schon ein ganz kleines Häkchen machen: Ich habe ein wunderbares Winterwochenende mit meinen Eltern im zauberhaften Stubaital verbracht.
Ans Stubaital habe ich nur gute Erinnerungen. Hier habe ich die allererste richtige Kurve auf meinem Snowboard geschafft, hier hatte ich immer eine gute Zeit!
Als es also nun darum ging, Mamas Geburtstagsgeschenk endlich einzulösen, habe ich direkt ans Stubaital gedacht: Schön ist es da, schneesicher auch -  also top!
Und was soll ich sagen? Es war einfach toll!
Wir hatten solches Glück: als wir ankamen, hat es noch mal ein bisschen geschneit - Samstag und Sonntag war dann herrlichstes Wetter mit Sonnenschein pur und toller Fernsicht. Genauso hatten wir uns das gewünscht! Also ein absolutes #sonntagsglück!
Aber seht selbst...

Stubaier Gletscher

Stubaier Gletscher

Meine Eltern sind keine Skifahrer, aber sie wandern gerne. Und Winterwanderwege gibt es im Stubtaital so einige, sowohl im Tal als auch in den Bergen.
Wir haben uns an den Winterwanderweg auf dem Stubaier Gletscher gewagt, jedoch nur bergab. Wir sind mit der Gondel bis zur Aussichtsplattform "Top of Tyrol" hochgefahren, haben die Aussicht genossen und sind dann zur Bergstation Gamsgarten hinab gewandert. Der Weg ist jedoch nicht ohne, es geht zum Teil recht steil bergab - Wanderstöcke sind sehr zu empfehlen! Aber der Ausblick ist einfach traumhaft. Und danach kann man sich wunderbar in den Sonnenstühlen auf der Bergstation erholen.

Top of Tyrol - Stubaier Gletscher

Top of Tyrol - Stubaier Gletscher

Wenn man es lieber etwas gemütlicher mag, dann sind die Winterwanderwege im Familienskigebiet Serles zu empfehlen.

Unser absolutes Highlight aber war eine Schneeschuhwanderung im Oberbergtal bei Milders.

Oberbergtal - Stubaital

Wir haben sie über das Bergführerbüro Stubai Alpin gebucht. Das war total unkompliziert und auch nicht teuer! Im Betrag von 40 € pro Person (für eine private Gruppe von nur drei Personen!) ist die Ausrüstung inbegriffen. Die Wanderung hat so viel Spaß gemacht! Es ist zwar schon etwas anstrengend - wenn man bergauf durch den Tiefschnee stapft, fühlt es sich etwas an wie Treppensteigen - aber es ist ein ganz toller Sport! Man genießt die Natur, setzt seine Schritte ganz gemächlich und mit Bedacht, und wenn man mal über die Schneeschuhe stolpert, fällt man ja nur in den weichen Schnee - und das ist dann eine riesen Gaudi!
Ich kann euch wirklich nur empfehlen, das mal auszuprobieren. Bei mir war das sicher nicht die letzte Schneeschuhtour.

Schneeschuhwanderung

Oberbergtal - Stubaital

Ach, sind die Berge im Winter nicht ganz besonders schön?
Wie ist das bei euch? Mögt ihr den Winter in den Bergen? Habt ihr schon mal Schneeschuhe angeschnallt?

Liebste Grüße von Martina

Sonntag, 8. Januar 2017

Bucket List 2017

Ihr Lieben,

ein paar Tage hat das Jahr nun schon wieder hinter sich. Aber es ist noch nicht zu spät, sich zu überlegen, was für ein Jahr man sich wünscht, was man machen möchte, ändern möchte, erleben möchte oder eben auch nicht mehr möchte.
Ich nutze die Zeit zwischen den Jahren immer, um zu reflektieren, mir das vergangene Jahr anzusehen und mir Gedanken über das neue Jahr zu machen.
Und das hier ist nun meine Bucket List 2017, meine Wunsch- oder Vorhaben-Liste, meine guten Vorsätze.

Bucket List 2017
Clip-Board-Vorlage: Design by Design Love Co.

1. Das Übliche - gesünder leben
Wie wahrscheinlich der Großteil von euch, nehme auch ich mir vor, gesünder zu leben, mehr Sport zu treiben, besser auf mich zu achten usw.
Ja, das nehme ich mir jedes Jahr vor - das klappt mal besser, mal schlechter. Aber dieses Jahr habe ich schon mal richtig gestartet, nämlich mit einer 3-Tages-Detox-Saftkur. Das hat wirklich hervorragend geklappt, ich habe drei Tage lang nichts gegessen, sondern alle 2 Stunden einen Saft getrunken, insgesamt 6 Säfte am Tag. Natürlich habe ich auch viel Tee und Wasser getrunken und ja, ich hatte immer mal Hunger. Aber eigentlich gar nicht so sehr, wie befürchtet. Vor Jahren habe ich schon einmal Heilfasten ausprobiert. Aber mit dem Abführen und dem Ganzen vorbereiten - naja, es ging mir letztlich nicht wirklich gut damit. Aber diese Saftkur mache ich definitiv wieder! Es gibt verschiedene Anbieter, die euch damit helfen und kaltgepresste Säfte liefern. Das ist nicht ganz günstig, aber gute Säfte kosten nun mal etwas. Und ihr tut euch und eurem Körper ja was wirklich Gutes damit. Ich habe mich für die Säfte von KALEANDME entschieden, was aber auch eher Zufall war. Die Säfte sind lecker und haben auch noch witzige Namen. Also, absolute Empfehlung (und nein, ich habe diese Säfte nicht umsonst bekommen, ich war ein ganz normaler Kunde).

2. Weniger konsumieren
Konsumieren ist an dieser Stelle ein Sammelbegriff für mich.
Darunter verstehe ich natürlich zum einen den regulären Konsum, also das WAS kaufe ich WO und WIE ein und WIEVIEL davon. 2017 möchte ich noch bewusster einkaufen. Das betrifft bei Lebensmitteln natürlich die Themen regional und saisonal. Das ist mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, aber ich kann da schon noch etwas besser werden. Ich möchte aber auch nicht mehr so "blind" einkaufen, wie ich das bislang oft mache. Ich bin extrem durch Aussehen, Werbung und auch Empfehlungen getriggert. Ich muss etwas haben, wenn es schön aussieht, jemand positiv davon berichtet hat, die Werbung spannend/lustig/schön ist. Das ist ja alles schön und gut - aber ich möchte mir mehr überlegen, ob ich das, was ich da gerade so unbedingt haben möchte, auch wirklich brauche. Das betrifft Lebensmittel, Kleidung, Schnickschnack - und auch Kochzeitschriften! Natürlich möchte ich mir jetzt nicht jede Freude verkneifen, aber ein wenig bewusster einkaufen, das muss klappen.
Unter Konsumieren verstehe ich aber zum anderen auch, was ich in mich aufnehme, wovon ich mich berieseln lasse und auch beeinflussen lasse. Da steht momentan allen voran das Thema Fernsehen bei mir an erster Stelle. Ich bin sehr bequem geworden: Nach einem anstrengenden Arbeitstag komme ich nach Hause und mache die Glotze an. Und meistens, wirklich meistens, kommt doch wirklich Schmarrn. Stört aber nicht, ich sehe es mir trotzdem an, lasse mich einfach berieseln. Selbst wenn ich meine Yogaübungen mache, habe ich den Apparat an. Er läuft einfach so nebenbei mit. Und das möchte ich ändern. Es spricht ja nichts gegen fernsehen - aber wenn, dann möchte ich es wieder bewusst machen, mir eine schöne Serie oder einen Film ansehen. Andernfalls bleibt die Kiste aus, die Musik wird angemacht, Bücher in die Hand genommen und beim Yoga die Ruhe genossen.
Und es wird auch wieder mehr nach draußen gegangen - die Natur gibt einem doch so viel mehr als TV, Facebook und Co.

Winterspaziergang

Dieses Foto ist heute bei einem Winterspaziergang mit meinen Eltern entstanden. Und ist mein persönliches #sonntagsglück für heute!

3. Ordnung ist das halbe Leben
Ich würde mich selbst nun nicht als unordentlich bezeichnen. Aber leichte Tendenzen sind doch festzustellen. Was aber oft in direktem Zusammenhang mit Punkt 2 meiner Liste steht. Wenn ich eine Übersicht der Dinge mache, die ich habe, alles ausmiste und ordne, gelingt es mir ganz sicher auch besser, nur die Dinge einzukaufen, die ich brauche. Dann stapelt sich nicht die 5. Mehlpackung im Vorratsraum, weil ich mir sicher war, dass Mehl gerade zu Hause fehlt. Dann habe ich alles im Überblick, weil alles aufgeräumt und übersichtlich ist. Und das nehme ich mir nun für die nächsten Tage vor - Tabula rasa!

4. Mehr Me-Time
Ich glaube, das nehmen sich viele von euch vor. Und das ist so schwer. Aber auch so wichtig.
Wir lassen uns so schnell vereinnahmen: Von stressigen Jobs, einer fordernden Familie, Freunden, Pflichten, Aufgaben. Und manchmal bleibt man selbst dabei ziemlich auf der Strecke. Ich habe das gerade zum Jahresende hin gemerkt, ich habe funktioniert und war dabei völlig ausgelaugt. Das passiert nicht so schnell, wenn man sich immer wieder Freiräume schafft, etwas für sich tut, sich selbst etwas Gutes tut. Das kann ein gutes Buch sein, mit dem man sich schon um 20 Uhr in sein Bett zurück zieht. Ein heißes Bad mit ganz viel Schaum und einem Glas Prosecco. Ein Spaziergang, ganz alleine. Oder ein Mädelsabend mit den Besten, an dem man um die Häuser zieht und mal wieder ausgelassen tanzt, lacht und flirtet. Natürlich sind wir alle eingebunden. Und das ist ja auch gut und wichtig. Aber wir brauchen auch mal me-time. Denn wir dürfen uns selbst doch nicht verlieren.

Do What You Love


5. Spontan - harmonisch - schwungvoll - magisch
Ich habe mir kurz vor Ende des Jahres im wunderschönen LetterpressShop von Poule Folle eine dieser Karten gekauft, die auf den ersten Blick nur aus willkürlich zusammen gewürfelten Buchstaben bestehen, bei genauerem Hinsehen werden dann aber einzelne Worte sichtbar. Die ersten 3 Worte, die man sieht, beschreiben, wie das Jahr wird. Ich habe aber auf einen Blick 4 Worte entdeckt. Und diese finde ich wunderbar! Ich wünsche mir, dass ich am Ende des Jahres zu jedem Wort eine Geschichte haben werde.

So wird mein 2017


6. Reisen und Wandern
Das mit dem Wandern hat 2016 ja schon Fahrt aufgenommen. Aber das darf 2017 gerne so weiter gehen. Denn Wandern ist etwas, was mir wirklich Freude bereitet. Bewegung an der frischen Luft in wunderschöner Natur, das ist genau meins. Da geht mein Herz auf. Und vielleicht finde ich 2017 auch wieder mehr Zeit zum Reisen. Das ist die letzten Jahre sehr auf der Strecke geblieben. Aber ich möchte das gerne wieder ändern. Jobbedingt habe ich schon zwei tolle Reisen vor mir, nach Riga und nach Marrakesch. Aber Job ist eben Job - privat zu reisen ist etwas anderes. Mal sehen, was sich so ergibt, ob es dieses Jahr mit einem Winter-Ausflug in die Berge, einem Roadtrip in Rumänien und Genuss&Entspannung am Gardasee klappt

7. Mein MEHR sein 
Kennt ihr die Geschichte von Alice im Wunderland? Und kennt ihr auch die Verfilmung von Tim Burton? Da sagt der verrückte Hutmacher zu Alice: "Du hast dein Mehr-sein verloren".
Und manchmal habe ich das Gefühl, das ist mir auch passiert. Oder war ich nie mehr? Wer bin ich eigentlich? Das möchte ich 2017 herausfinden. Was ist mein Mehr sein? Was macht mich wirklich aus? Wer möchte ich sein? Und wie möchte ich wirklich leben? Das ist keine leichte Aufgabe. Aber es wird allmählich Zeit, mich dieser zu stellen.

Mein Mehr sein

Meine Lieben, das war heute einer dieser wenigen persönlichen Posts meinerseits. Ab dem nächsten Post wird wieder gekocht - denn bei dieser Leidenschaft werde ich auch 2017 bleiben!
Wie sieht denn eure Bucket List aus?

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg, Freude und Durchhaltevermögen bei all euren Vorhaben! Und auf jeden Fall noch:

Happy New Year

Liebste Grüße von Martina

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Freitag, 30. Dezember 2016

Guten Rutsch und Happy New Year! Glückskarte 2017

Ihr Lieben,

nicht mehr lange und wir müssen uns von 2016 schon wieder verabschieden. Was für ein Jahr... Und wie schnell es nun vorüber war.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es vermissen werde oder nicht. Es ist so viel passiert, im Inneren und Äußeren. Es war viel Gutes und Schönes dabei, aber auch viel Schwieriges, Trauriges und Beängstigendes. Die Welt scheint 2016 recht aus dem Gleichgewicht geraten zu sein - ich hoffe, sie kann sich 2017 wieder ausbalancieren.
Wir heißen das neue Jahr auf jeden Fall mal herzlich willkommen und geben ihm die Chance, ein wirklich tolles Jahr zu werden.
Und das alte Jahr wollen wir dennoch gebührend verabschieden - denn an fordernden Jahren wachsen wir, so schwer das manchmal ist.

Ich habe euch alle guten Wünsche, die ich für euch habe, in einer DIN A5 Postkarte zusammengestellt. Vielleicht mögt ihr sie ausdrucken und verschenken? Dann könnt ihr sie HIER HERUNTERLADEN.

Glückskarte 2017


Wie lasst ihr das Jahr ausklingen? Mit einem rauschenden Fest und eher in Stille? Ich hoffe doch, auf jedem Fall mit leckeren Gaumenfreuden.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Jahresausklang und einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes, harmonisches, leckeres neues Jahr!

Ich freue mich auf ein 2017 mit euch!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit decorize und Freutag
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Mittwoch, 6. Juli 2016

Ein Picknick-Rezept-Buch und leckerster Erdnussbutter-Bananen-Kuchen

Ihr Lieben,

an schönen Kochbüchern kann ich ja nur sehr schwer vorbei gehen. Neulich habe ich mal wieder den Fehler gemacht, im Buchladen in der Koch- und Backecke zu stöbern. Aber war das wirklich ein Fehler? Oh nein! Ich habe dabei ein absolut tolles neues Buch entdeckt, ein Picknick-Buch: "City Picknick" von Julia Kutas.
Ich liebe Picknick! Und ich bin immer auf der Suche nach neuen Inspirationen. Da kommt das Buch wie gerufen!
Und ich möchte gleich von Anfang an sagen: Ich schreibe über dieses Buch, weil ich absolut begeistert bin. Aus keinem anderen Grund - ich bin weder in irgendeiner Form am Umsatz beteiligt, noch habe ich das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Ich bin ganz klassisch in den Buchladen gestolpert und habe es mir gekauft. Und ich habe keinen einzigen Cent davon bereut!

Ich mag die Aufmachung dieses Buches, die Haptik, die kurzen Anekdoten der Autorin, die schönen Bilder , die kleinen Zeichnungen bei manchen Rezepten - und so gut wie alle Rezepte!
Und das passiert mir selten: Ich würde wirklich (fast) jedes Rezept in diesem Buch ausprobieren!

Und da ich ja gerade im Backwahn bin, habe ich direkt mal ein Rezept ausprobiert:

Einen Erdnussbutter-Bananen-Kuchen!


Erdnussbutter-Bananen-Kuchen

Ich habe das Rezept ein bisschen variiert - aber das Original ist sicher absolut genauso lecker.
Für meine Abwandlung braucht ihr:
  • 3 reife Bananen
  • 1 Apfel - geschält und gewürfelt
  • 220 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1 Ei
  • 4 El Erdnussbutter - ich habe die Crunchy genommen
  • 80 g weiche Butter oder Margarine
  • 3 EL Schokoladentropfen
Heizt den Ofen auf 180°C vor.
Schält die Bananen und zerquetscht sie mit der Gabel.
Verrührt Mehl, Salz, Backpulver, Zucker und die Gewürze in einer Schüssel. Dann kommen Ei, Erdnussbutter, Butter, Schokotropfen, Apfel und Bananen hinzu. Verrührt alles gut, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. 
Nun gebt ihr die Masse in einer eingefettete Kastenform. Und ab damit in den Ofen, für 50 bis 60 Minuten.

Erdnussbutter-Bananen-Kuchen

Lasst den Erdnussbutter-Bananen-Kuchen kurz abkühlen, bevor ihr ihn aus der Form stürzt. 
Wartet dann noch etwa 1 Stunde, bis ihr den Kuchen anschneidet, sonst zerfällt er.

Der Kuchen schmeckt super als Frühstück aber eignet sich auch perfekt als Picknick-Süßigkeit oder Wander-Stärkung. Ich hatte ihn zum Beispiel bei einer Wanderung in der Fränkischen Schweiz dabei.

City Picknick Buch


Habt ihr das Buch auch und habt vielleicht schon etwas daraus probiert? 

Liebste Grüße von Martina

Erdnussbutter-Bananen-Kuchen

verlinkt mit Mittwochsmagich und Decorize

Sonntag, 8. Mai 2016

Wanderfreuden in der Fränkischen Schweiz - mein Sonntagsglück

Ihr Lieben,

heute ist Muttertag - am Donnerstag war Vatertag. Ich finde es ganz schön, wenn beide Tage so nah beieinander liegen! Und natürlich verbringe ich auch beide Tage mit meinen Eltern - denn ich bin so froh, dass es sie gibt!!!
Aber nicht nur diese beiden für alle "verbindlichen" Tage verbringe ich gerne mit ihnen. Wir machen auch sonst gerne und oft etwas miteinander. Und gestern haben wir mal wieder ein Stück der Fränkischen Schweiz zu Fuß erkundet.

Fränkische Schweiz - Tüchersfeld

Und das ist mein #sonntagsglück - auch wenn wir an einem Samstag gewandert sind. Denn am heutigen Sonntag schaue ich mir gerne die (wenigen Fotos) an und denke an einen wunderbaren, sonnigen Tag zurück.

Fränkische Schweiz - Wanderweg bei Gössweinstein

Ich hatte mir ja bereits Anfang des Jahres fest vorgenommen, dieses Jahr öfter wandern zu gehen (7 Vorhaben). Der Anfang ist also gemacht! Wir sind diesmal in Behringersmühle gestartet und auf einem Rundweg über Gössweinstein, Bösenbirkig, Hühnerloh und Tüchersfeld wieder zurück nach Behringersmühle gewandert. Das ist ein etwa 10 km langer Weg mit allem drum und dran: Steilere und auch ebene Waldwege, weite Fluren und Bachläufe. Durch die Steigungen ist der Weg ab und an eine machbare sportliche Herausforderung, aber er überfordert nicht. Wenn es geregnet hat, kann der ein oder andere Abschnitt etwas rutschig sein. Es ist nur ein kleines Stück über geteerte Straßen zu laufen, von Gössweinstein Richtung Bösenbirkig. Der Rest des Weges verläuft auf Schotter und Waldwegen. Und gerade das letzte Teilstück, von Tücherfseld zurück nach Behringersmühle, ist einfach herrlich: Der Weg schlängelt sich auf und ab über Stock und Stein durch den Wald.
Unterwegs finden sich immer wieder Einkehrmöglichkeiten. Aber verlasst euch besser nicht darauf und nehmt lieber Getränke und vielleicht ein kleines Picknick mit.

Fränkische Schweiz - Hühnerloh

Wenn ihr euch nach der Wanderung stärken wollt, denkt daran, dass viele Restaurants/Gaststätten nach dem Kaffee bis etwa 17 Uhr schließen. Nicht dass ihr dann halb am Verhungern seid (ich spreche aus bitterster Erfahrung!).

Fränkische Schweiz - Tüchersfeld

Na, auch Lust auf's Wandern bekommen? Und vielleicht sogar in der Fränkischen Schweiz? Ich kann es euch nur empfehlen!
Noch mehr #sonntagsglück findet ihr übrigens bei Soulsistermeetsfriends!

Liebste Grüße von Martina

Sonntag, 20. März 2016

Dinkelvollkornbrot - schnell und einfach selbst backen

Ihr Lieben,

geht es euch auch manchmal so: Ihr geht zum Bäcker, kauft ein Brot - und am selben Tag schmeckt es auch echt lecker... Aber schon einen Tag später nicht mehr wirklich. Und am 3. Tag macht es euch dann wirklich keine Freude mehr. Außerdem weiß man nicht wirklich, was drin steckt in dem Brot.
Lange habe ich mich nicht getraut, selbst ein Brot zu backen. Aber dann habe ich von einer lieben Freundin ein tolles Rezept bekommen - und mit diesem Rezept braucht ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Denn damit gelingt euch im Handumdrehen ein wirklich leckeres Brot. Und das könnt ihr sogar noch schnell machen, wenn sich mal überraschend Besuch ankündigt oder die Bäcker sonntags gerade geschlossen haben.


Und dieses Brot schmeckt auch noch am 3. Tag toll - sollte es nicht sowieso schon vorher aufgegessen werden!
Leckere Butter drauf, Radieschen dazu, ein paar Sprossen darüber, vielleicht noch etwas Meersalz... Für mich braucht es oft nicht mehr zum Glücklichsein...


Ihr braucht das Brot nicht lange kneten und auch keinen Sauerteig anzusetzen - ihr braucht nur etwas Zeit, damit der Teig in Ruhe gehen kann.
Auch meine Patenkinder und deren Geschwister lieben dieses Brot - es ist also absolut kindertauglich.


Ihr fragt euch vielleicht, warum ich euch so lange mit dem Rezept auf die Folter spanne. Ganz einfach: Weil ich so verliebt in die Fotos bin! Die sind nämlich in einem tollen Foodfoto-Workshop mit Elisabeth entstanden. Elisabeth ist Fotografin und passionierte Köchin - und hat einfach ein Auge für leckere FoodFotos!
Schaut euch mal auf ihrem Blog um - neben schönen Fotos findet ihr auch Rezepte, die Hunger machen!

So, nun komme ich aber endlich zum Rezept!

Dinkelvollkornbrot:

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Tütchen Trockenhefe
  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Sesam
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Kürbiskerne
  • ca. 1 1/2 EL Meersalz
  • 500 ml lauwarmes Wasser
  • Ein paar Kürbiskerne zum Bestreuen


Verrührt alle trockenen Zutaten gründlich in einer Schüsseln, am besten mit einem Holzlöffel. Dann gebt ihr das Wasser dazu und verrührt alles miteinander. Deckt die Schüssel dann mit einem Küchentuch ab und lasst den Teig 40 Minuten an einem warmen Ort gehen. Wenn es in den Räumen nicht warm genug ist und auch keine Sonne scheint, dann stellt die Schüssel bei etwa 40 °C in den Backofen.
Knetet den Teig danach kurz mit der Hand durch und gebt ihn in eine eingefettete, mit Mehl bestäubte Kastenform. Bestreut den Teig mit ein paar Kürbiskernen und lasst ihn noch mal abgedeckt etwa 10 Minuten ruhen.
Dann kommt das Brot für 30 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen - erhöht die Temperatur dann auf 200°C und backt das Brot weitere 20 Minuten zu ende.
Löst das Brot dann aus der Form und lasst es auf einem Gitter abkühlen.


Ich wickle das Brot immer in Backpapier ein und bewahre es in einer Brotbox auf - es halt sich so einige Tage.
Und natürlich könnt ihr auch anderes Mehl verwenden, aber ich finde Dinkelvollkornmehl einfach lecker.
So, ich schneide mir jetzt mal ein schönes Stück von meinem Brot ab, stöbere durch die anderen tollen Fotos, dich im Fotoworkshop mit Elisabeth machen durfte und genieße wie soulsistermeetsfriends mein #sonntagsglück!


Viel Spaß beim Nachbacken und Brotzeit machen!
Liebste Grüße von Martina