ninamanie Leckereien Header

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Freitag, 15. Januar 2016

Schmecken auch im Winter: Sommerrollen

Ja, ok... komischer Name für einen Post im Winter... Sommerrollen... So ein bisschen ironisch... Aber so heißen die leckeren Röllchen nun mal. Warum? Das weiß ich leider auch nicht. Vielleicht weil man im Sommer tendenziell lieber leichter ist? Aber nach den Weihnachtsfeiertagen ist leichtes Essen ja auch nicht verkehrt... Vielleicht nennen wir die aus Vietnam stammenden Sommerrollen dann lieber Glücksrollen (so werden sie auch manchmal genannt)?


Naja, aber eigentlich ja auch egal. Weil wie auch immer sie heißen - sie schmecken köstlich!
Sie sind auch schnell zubereitet und eignen sich damit auch super als schneller Mittagssnack!

Für zwei glückliche Sommerrollen braucht ihr:

  • 2 Blätter Reispapier
  • 1 Karotte
  • 1 Stück Salatgurke
  • Ein paar Blätter Salat, z.B. Eisbergsalat
  • 2 TL Sesamsaat
  • 8 Blätter Minze
  • 2 TL süß-scharfe Chilisauce 
  • Nach Belieben: gebratene Hähnchenstückchen, Garnelen oder Krebsfleisch
Das Reispapier und die Chilisauce bekommt ihr im Asialaden. Jedoch haben die großen Supermärkte inzwischen auch ein Regal mit Asiasachen - und Reispapier und Sauce sind meistens im Sortiment.
Füllt zwei Teller mit etwas lauwarmem Wasser und legt darin die Reispapierblätter ein. Die Blätter sind zunächst hart und brechen leicht. Legt ihr sie ins Wasser, werden sie aber ganz geschmeidig.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Karotte und die Gurke in Stifte schneiden.
Nehmt dann die Reispapierblätter aus dem Wasser und legt sie auch ein feuchtes Küchentuch oder Zewa. Bestreicht dann die Mitte der Blätter mit je einem Teelöffel der Chilisauce. Gebt dann zunächst den Salat darauf, dann die Gemüsestifte, die Minzblätter und das Fleisch oder den Fisch. Die Rollen schmecken aber auch als vegetarische Version sehr lecker! Gebt dann je einen TL Sesamsaat darüber. 


Gebt nicht zu viel auf die Blätter, sie müssen sich ja noch gut "rollen" lassen. Positioniert auch alles eher mittig im oberen Drittel des Papiers. Unten und an den Seiten sollten die Blätter leer bleiben. Klappt nun zunächst das untere freie Stück des Reispapiers nach oben über die Füllung. Dann klappt ihr die Seiten übereinander und rollt sie mit leichtem Druck etwas auf. Und schon seid ihr fertig.


Ihr könnt die Rollen natürlich beliebig füllen, z.B. auch mit Pilzen, Sojasprossen oder auch Reisnudeln. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Als Dip eignet sich natürlich auch die Chilisauce. Oder aber ihr verrührt einen Teelöffel Traubenzucker mit zwei Esslöffel Sojasauce und gebt noch einen Teelöffel Sesamsaat hinzu. Und los geht's mit dem Dippen und Genießen!


Viel Spaß beim Rollen!
Eure Martina

Und weil ich mich so freue, dass dieses leichte Gericht super in meine "Kein-Weizenmehl"-Woche passt, linke ich gleich noch rüber zum Freutag

Mittwoch, 13. Januar 2016

Mein Gastbeitrag zum Blog-Geburtstag: Pasta al Forno

Ihr Lieben,

kennt ihr den schönen Blog Jessi's Schlemmer Kitchen?
Nein? Dann schaut doch gleich mal vorbei! Da gibt's nämlich was zu feiern!

Die liebe Jessi und ihr Blog feiern Geburtstag! Seit einem Jahr backt und kocht Jessi auf ihrem Blog nun allerhand Leckereien - wobei ihre große Liebe wohl Cupcakes bleiben werden. Da sie - genau wie ich - laktoseintolerant ist, verwendet sie meist laktosefreie Milchprodukte und zeigt, dass man selbst mit einer Unverträglichkeit fast uneingeschränkt genießen kann. Ich mag Jessis Blog sehr - und so hat es mich natürlich riesig gefreut, als sie mich gefragt hat, ob ich nicht einen Beitrag für ihre Blog-Geburtstagswoche schreiben mag. Na klar mag ich das!


Und ich finde, zum Geburtstag darf man sich mal so ein richtig leckeres Seelenfutter gönnen! Deshalb gibt's heute Pasta al Forno! Schön heiß aus dem Ofen mit schön viel Käse überbacken! Mmmmhhhhh....
Das Rezept findet ihr heute nicht nur bei mir - schaut gleich mal rüber zu Jessi, da gibt's noch allerhand anderes Tolles zu stöbern!


Für eine große Auflaufform für 4 bis 6 Personen (je nach Hunger) braucht ihr:
  • 500 g Rigatoni oder Penne oder ähnliche Pasta
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 Schalotten
  • 200 ml Rotwein
  • 200 ml Rinderfond
  • 800 g gestückelte Dosentomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g gekochter Schinken
  • 400 g Champignons
  • 400 g Erbsen aus der Dose
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zweige Thymian (gehackt)
  • 1 Zweig Rosmarin (gehackt)
  • 1 TL Majoran
  • Olivenöl
  • 5 Eier
  • 2 EL Milch
Und so geht's:
Schneidet die Schalotten in Würfel und bratet sie in einem hohen Topf in Olivenöl an. Gebt dann das Hackfleisch hinzu und bratet es, bis es gar ist.
Löscht dann alles mit dem Rotwein ab, gebt dann den Rinderfond, die Tomaten und das Tomatenmark hinzu. Lasst die Soße nun mindestens 30 Minuten leicht köcheln. Schmeckt sie dann mit den Kräutern, Salz und Pfeffer ab.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudeln in gut gesalzenem Wasser kochen, den Schinken in Würfel schneiden, die Champions putzen und in Scheiben schneiden. 

Fettet dann eine Auflaufform mit Olivenöl ein und gebt als unterste Schicht einige Nudeln hinein. Übergießt diese mit der Hackfleisch-Soße, streut dann Erbsen, Schinken und Champignons darüber und bedeckt die Schicht dann mit geriebenem Parmesan. Den Vorgang wiederholt ihr solange, bis die Auflaufform voll ist. Als letzte Schicht solltet ihr etwas Soße einplanen und den Auflauf dann mit reichlich Parmesan bedecken. 

Verquirlt die Eier mit der Milch, salzt und pfeffert sie und gebt sie dann über die Pasta - das sickert dann schön hinein. Bedeckt dann alles mit dünnen Scheiben Mozzarella. 

Dann gebt ihr den Auflauf für ca. 45 Minuten in den auf 180°C (Ober-Unterhitze) vorgeheizten Backofen.
Nehmt die Form dann aus dem Ofen. Wartet ein paar Minuten, bevor ihr die Portionen auf die Teller verteilt - wenn man kurz wartet, zerfällt der Auflauf nicht so leicht.
Und dann lasst es euch einfach schmecken!!!


Liebe Jessi, herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag! Ich hoffe, die Pasta al Forno schmeckt dir genauso gut wie mir!

Liebste Grüße von Martina

Sonntag, 10. Januar 2016

7 Sachen Sonntag mit 7 neuen Vorhaben

Ihr Lieben,

nun ist mein Urlaub leider auch vorbei - ab morgen geht es wieder ins Büro. Ich kann jetzt nicht wirklich sagen, dass ich mich darauf freue. Aber wenn man mal wieder drin ist, macht es ja auch wieder Spaß. Zumindest, bis der richtige Stress wieder losgeht. Ich habe mir festgenommen, mich dieses Jahr nicht wieder so überrollen zu lassen. Und wieder mehr auf mich und meine Bedürfnisse zu achten.
Deswegen habe ich den Sonntagmorgen heute genutzt, um mir 7 Strategien zu überlegen, wie ich mich selbst nicht wieder so schnell aus den Augen verliere und fit bleibe.

Hier meine 7 Vorhaben:

1. Wieder gesund in den Tag starten

Im Sommer 2015 hatte ich das echt gut hinbekommen mit meiner täglichen Smoothie-Ration. Das hat mir wirklich gut getan! Ein großes Glas Smoothie - das war mein Frühstück! Und dann habe ich es wieder schleifen lassen. Warum eigentlich?
Das lasse ich wieder aufleben!


2. Neue Orte entdecken

Vergangenes Jahr war für mich sehr ungewöhnlich - ich habe nur einen einzigen Wochenend-Kurztrip nach London unternommen! Sonst bin ich überhaupt nicht verreist! Das wird sich 2016 wieder ändern. Geplant ist ein Road-Trip mit meinen Eltern in Rumänien - was sicher sehr spannend wird! Aber auch die Berge stehen auf dem Programm - und Malcesine am Gardasee, auch wenn das kein neuer Ort für mich ist, aber ein Seelenort! Und ich werde auch wieder kleine Gelegenheiten für kleine Reisen und Ausflüge wahrnehmen. Schluss mit der Stubenhockerei!!!

Eine kleine Erinnerung an den Gardasee-Urlaub 2013

3. Des Wandern ist der Nina Lust

A propos Schluss mit der Stubenhockerei: 2016 findet wieder draußen statt! Zu Weihnachten habe ich Wanderstöcke bekommen - und die kommen nun fleißig zum Einsatz! Ach, wie ich mich darauf freue!


4. Lesen, lesen, lesen

Auch so etwas, das ich habe schleifen lassen. Ich lese aber doch für mein Leben gern! Also muss ich mir dafür wieder Freiräume schaffen! Wie wäre es da vielleicht mit einer kleinen Challenge...? Tina vom schönen Blog lunchforone ist auf was Tolles gestoßen: Eine Reading Challenge! Das Tolle an dieser Challenge ist, das keine Titel vorgegeben werden, sondern Themen, wie z.B. ein Buch mit weniger als 150 Seiten lesen, ein Buch mit einem blauen Cover lesen etc. Ich finde das extrem witzig!  Mal sehen, ob ich das schaffe. Ich werde mir die Liste auf jeden Fall ausdrucken und mal damit anfangen. Und das erste Buch, das ich dann abhaken kann, ist ein Blaues:


Naja, man kann sich nun darüber streiten, ob das Cover tatsächlich blau ist - oder blau-grün. Aber ist auch letztlich egal, weil es einfach toll ist!
Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut mal hier vorbei: http://michelehuegin.ch


5. Neue Dinge ausprobieren

Es ist ja nicht so, dass ich wenige Interessen habe und nie was Neues ausprobiere. Mein Problem ist eher, dass ich zu viele Ideen habe und zu viele Dinge ausprobiere, dann aber leider nicht dabei bleibe. Aber ganz ehrlich: Da will ich mich gar nicht ändern, denn das macht Spaß. Und als Neuestes Projekt habe ich mir nun Handlettering ausgesucht. Das wollte ich längst ausprobieren und tolle Stifte habe ich schon lange. Nun habe ich auch noch das passende Buch dazu (muss gleich mal auf der Liste nachsehen - kann ich da was abhaken?) - und los geht's!


6. Mich von Dingen trennen

Ich habe schon im alten Jahr angefangen, Bücher auszusortieren. Oh man, das tut echt so ein bisschen weh. Aber wenn man dann mal losgelassen hat, fühlt es sich toll an! Ballast abwerfen - das hat was. Und tatsächlich nicht nur bei materiellen Dingen. 2016 will ich mich von Ballast nicht mehr klein halten lassen, nicht von unnützen Dingen, nicht von Energie-raubenden Menschen und nicht von belastenden und unnötigen Pflichten. Das ist ein Mammut-Projekt, ohne Frage. Und alles andere als leicht. Aber irgendwann muss man ja auch mal anfangen. Und ich fange nun mal an, meine Kochbücher auszusortieren. Oh oh oh oh....Naja, da muss man durch.
Ein Buch wird aber sicher nicht aussortiert, weil das einfach so toll ist:


Außerdem erfülle ich mit diesem Buch gleich noch Vorhaben Nummer 4! Denn es handelt sich hier um ein Koch- und Lesebuch, in dem die Rezepte passend zu acht Märchen der Gebrüder Grimm ausgesucht wurden. Ist das nicht klasse?

7. Wieder mehr Abwechslung in den Alltag bringen

Gerade im letzten Jahr gab es leider nicht viel mehr als Arbeit. Wenn ich dann abends spät heim kam, war ich einfach durch. Und der Weg führte oft direkt auf's Sofa. Wirklich zufrieden macht einen das nicht. An der langen Arbeitszeit kann ich oft nichts ändern (oder vielleicht doch?) - aber dann geht es eben nicht auf's Sofa, sondern dennoch unter Leute! Auch wenn man sich dazu oft aufraffen muss - letztlich tut es einem doch gut! Wie viele Kinofilme sind in den letzten Jahren ungesehen an mir vorbeigezogen? Wo ich doch früher zweimal die Woche im Kino war! Wie viele tolle neue Restaurants haben eröffnet, von denen ich noch gar nichts gehört habe? Und wie viele neue Möglichkeiten, sich sportlich auszutoben, gibt es inzwischen. Also, Hintern hoch und raus mit mir!
Heute fange ich gleich mal damit an und sehe mir endlich den neuen StarWars an! Und ich freue mich darauf!

Was möchtet ihr 2016 angehen, worum möchtet ihr euch wieder mehr kümmern und was wollt ihr erleben? Und wie sieht euer 7SachenSonntag so aus?
Liebste Grüße von Martina

p.s. Ich bin finanziell an diesen Büchern übrigens nicht beteiligt! Ich finde sie einfach nur toll!

Donnerstag, 7. Januar 2016

Lecker und gesund: Rotes Thai Curry

Ihr Lieben,

jetzt, da die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage nun leider wirklich vorbei sind, haben ja viele den Vorsatz gefasst, wieder gesünder und leichter zu essen. So auch ich! Wobei ich eigentlich nie wirklich ungesund esse - nur war es in letzter Zeit etwas viel und doch eher deftig. Jetzt kommen wieder die leichteren Gerichte auf den Tisch - und so fange ich gleich mal mit einer meiner Leibspeisen an:
Einem roten Thai Curry.


Ich liebe dieses Gericht - das Gemüse, die Gewürze, die Schärfe, die Cremigkeit. Und man kann es so toll kombinieren, verschiedene Gemüsesorten verwenden, mit Fleisch oder Fisch oder ohne, man kann ein rotes oder grünes (etwas schärfer) Curry machen, usw.
Ich koche das sehr gerne und nicht gerade selten, denn es ist nicht aufwendig und es schmeckt! Die Zutaten bekommt ihr in jedem Asialaden - doch inzwischen gibt es das Meiste tatsächlich auch bei den größeren, gut-sortierten Supermärkten.


Für 4 Portionen braucht ihr:

  • 400 g Basmati-Reis (ihr könnt natürlich auch jeden anderen Reis verwenden)
  • Verschiedenes Gemüse - ich habe verwendet:
    • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
    • 1 Aubergine
    • 1 Zucchini
    • 250 g Zuckerschoten
  • 1 Bund frischen Koriander - fein gehackt
  • 2 Stangen Zitronengras (einritzen)
  • 5 getrocknete Limettenblätter
  • Ca. 7 Spritzer Fischsauce (die ist sehr salzig, also lieber abschmecken)
  • 2 TL rote Curry-Paste (vorsichtig dosieren, da scharf)
  • 500 ml Kokosmich
  • Salz, Pfeffer
Und so geht's:
Wascht den Reis dreimal - das solltet ihr mit jedem Reis machen, so wascht ihr die Stärke etwas weg. Kocht den Reis, bis er gar ist. Wenn ihr den Reis fluffig mögt, nehmt reichlich Salzwasser und gießt ihn am Ende ab. Mögt ihr ihn eher "klebrig", dann gebt soviel Salzwasser zum Reis, dass er ca. 3 cm unter Wasser ist - auf niedriger Stufe köcheln, bis das Wasser aufgebraucht und der Reis gar ist - evtl. noch Wasser nachgießen. 

Putzt und wascht das Gemüse und schneidet es in Würfel, die Zuckerschoten müsst ihr nur putzen und waschen. Bratet in einer hohen Pfanne zuerst den Kürbis einige Minuten an, dann kommt das andere Gemüse hinzu. Bratet es nicht zu lange, es soll nur ein paar Röstaromen bekommen - 3 Minuten reichen. 
Verrührt die Curry-Paste in der Kokosmilch. Gebt die Mischung über das Gemüse, gebt das Zitronengras, die Limettenblätter und eine kleine Handvoll Koriander hinzu und lasst nun alles köcheln, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Zitronengras vor dem Anrichten aus der Pfanne nehmen - ich die Limettenblätter isst an nicht mit - also heraus fischen oder eure Gäste darauf hinweisen.


Wenn ihr, wie ich, Garnelen dazu servieren wollt, empfehle ich, diese separat anzubraten und beim Servieren dazuzugeben. 
Hühnchen-, Rind- oder Schweinefleisch schmecken aber auch lecker dazu - auch hier gebe ich die Stückchen gerne erst beim Servieren dazu - aber es klappt auch prima, wenn man das Fleisch nach dem Anbraten direkt zum Gemüse gibt. 

Jetzt noch schön auf Tellern dekorieren - ich habe Pasta-Teller genommen, weil die so schön tief sind und ich doch die Soße so gerne mag.
Stellt ein Schälchen mit dem restlichen Koriander auf den Tisch - wer mag, kann noch etwas über seinen Teller streuen. Koriander mag leider nicht jeder, deshalb bin ich eher vorsichtig.

Diesmal gab es zum Curry einen tollen Wein aus der Lugano-Region, vom Weingut Cà dei Frati.


Da macht nicht nur die Flasche was her - sondern auf jeden Fall auch der Inhalt!


Viel Freude beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit RUMS

Dienstag, 5. Januar 2016

3 Fragen für 2016 - Gedanken zum neuen Jahr

Ihr Lieben,

jetzt ist das Jahr schon ein paar Tage alt. Zeit, sich ein wenig Gedanken zu machen...
Ich schreibe jedes Jahr eine Art Jahrbuch. Ich notiere mir Anfang des Jahres, was ich mir von dem Jahr wünsche, welche Pläne und Ziele ich habe. Und auch, woran ich selbst arbeiten möchte, an mir, an meiner Einstellung usw. Während des Jahres notiere ich mir, welche schönen Momente ich verleben durfte, welche Reisen und Ausflüge ich gemacht habe, welche Bücher ich gelesen und welche Filme ich gesehen habe. Am Ende des Jahres ziehe ich dann ein Resümee: Welche meiner Wünsche wurden wahr. Wo hatte ich Erfolg, wo gab es Hindernisse, was hat sich vielleicht gänzlich anders entwickelt. Ich mag diese Reflexion sehr.
Und so habe ich mir auch wieder Gedanken zu diesem Jahr, zu 2016 gemacht.
Was wird das Jahr wohl bringen? Was erhoffe ich mir? Was kann ich selbst angehen?
Und auch, wenn man das Leben nicht wirklich planen kann, was mir die vergangenen Jahre deutlich gezeigt haben, so finde ich es doch schön und wichtig, nicht alles dem Zufall zu überlassen.
Zu Weihnachten habe ich von einer lieben Freundin ein sehr schönes und spannendes Geschenk bekommen. Ein Buch: "Q & A a day".
Über 5 Jahre hinweg stellt einem das Buch täglich je eine Frage. Und das sind nicht so Fragen wie: Wie war das Wetter heute? Nein, das sind manchmal ganz schön knifflige Fragen!
Weil mich diese Art, sich Fragen zu stellen, wirklich begeistert, habe ich dieses Jahr auch meine "Jahresplanung" daran orientiert und mir selbst 3 Fragen gestellt.
Vielleicht habt ihr Lust, euch diese Fragen auch zu stellen?



Die Vorlage könnt ihr euch hier herunterladen.

Die Antworten auf diese Fragen sind sehr persönlich. Daher kann ich sie euch auch nicht alle verraten.
Aber meine 3 Wörter für 2016 zeige ich euch gerne!



Ich habe diese Wörter auf Blanko-Postkarten geschrieben, die ich mit Tafelfolie beklebt habe. Und ich werde einen lieben Menschen bitten, mir diese über das Jahr verteilt zu schicken - ohne weitere Kommentare oder Aufwand. Diese Postkarten sollen mich nur während des Jahres erinnern, was ich 2016 verfolgen wollte. Denn allzu oft verliert man das im Alltag ja aus den Augen.


Na, wie wäre es? Habt ihr nicht auch Lust dazu?
Ich bin gespannt auf eure Meinung dazu!

Wenn euch das mit den Fragen zu viel ist - was ich auch gut verstehen kann - dann habe ich noch einen anderen Tipp für euch: Es gibt nämlich noch andere Formate von 10- oder 5-Jahresbüchern. Ich habe ein solches Buch vor 1,5 Jahren von einer anderen lieben Freundin geschenkt bekommen. Jeden Tag gibt es da über 10 Jahre hinweg Platz für etwa eine Zeile. Ich notiere mir da, was an diesem Tag schön, wichtig oder bemerkenswert war. Ich bin bei diesem Buch nun im zweiten Jahr. Und es ist extrem spannend zu lesen, was heute vor einem Jahr passiert ist. Das Buch, das ich habe, ist momentan leider nicht verfügbar. Aber es gibt ein ähnliches für 5-Jahre.

Ich verdiene an den Links zu den Büchern übrigens nichts! Ich finde die Bücher nur einfach so toll, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte!

Viel Spaß beim Fragen stellen und Antworten formulieren!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit Dienstagsdinge und Creadienstag.
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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Auf ein glückliches neues Jahr 2016!

Ihr Lieben,

jetzt ist tatsächlich wieder ein Jahr vorüber. Wohin rennt nur die Zeit?
Ich konnte meine Oma nie verstehen, wenn sie sagte, dass die Jahre immer schneller vergehen. Aber inzwischen geht es mir genauso. Ich habe das Gefühl, die Zeit läuft mir davon. Ständig Termine, ständig Druck, ständig Stress - man hat so viel vor und schafft doch nur so wenig. Oder schafft man eigentlich doch ganz schön viel, man verliert nur jegliche Relation?
Ich weiß es nicht.
Dennoch mache ich jedes Jahr zu Silvester/Neujahr neue Pläne - und ich liebe es!
Und ich blicke auf das vergangene Jahr zurück. Und zu diesem Jahr 2015 muss ich sagen: Ich bin nicht traurig, dass es nun vorbei ist. Und ich freue mich sehr auf 2016!
Wie geht es euch mit dem Jahreswechsel?
Wie auch immer ihr den Silvesterabend verbringt, ich wünsche euch viel Freude dabei! Ich hoffe, ihr verbringt den Jahreswechsel mit lieben Menschen. Oder vielleicht verbringt ihr ihn auch ganz bewusst alleine?
Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start in ein glückliches, gesundes und erfülltes neues Jahr!

Und da es auch 2016 sicher mal Momente gibt, in denen ihr ein wenig Glück, Freude, Zeit usw. gebrauchen könnt, habe ich euch eine kleine Silvester-Karte gestaltet.

Ihr könnt sie downloaden, ausdrucken, verschicken und verschenken (nur zur privaten Verwendung).
Hier geht's zum Download.

Und wenn ihr noch eine Idee für schnelle Silvester-Leckereien braucht: Ich hätte noch Rote-Bete-Salat mit einer Ziegenfrischkäse-Meerrettich-Haube und frischen Avocado-Tomaten-Salat im Angebot.

Für 2 Portionen Rote-Bete-Salat mit Ziegenfrischkäse-Meerrettich-Haube braucht ihr:

  • 2 gekochte Rote Beete (wenn es schnell gehen muss, nehmt die vorgegarten)
  • 2 EL Ziegenfrischkäse (z.B, Chavreux)
  • 1 1/2 TL Meerrettich (oder etwas mehr, wenn ihr gerne scharf esst)
  • Ein paar gehackte, frische Korianderblätter
  • Salz, Pfeffer
  • Balsamico
  • Kürbiskernöl
  • 2 EL Sonnenblumenkerne

Schneidet die Rote Beete in Würfel, gebt die Sonnenblumenkerne und die Korianderblätter hinzu und schmeckt dann alles mit Salz, Pfeffer, Kürbiskernöl und Balsamico ab. 
Verteilt den Salat auf zwei Schälchen.
Vermischt dann den Ziegenfrischkäse mit dem Meerrettich. Sollte die Masse zu trocken sein, gebt einen ganz kleinen Schluck Milch hinzu. 
Teilt die Mischung dann auf die beiden Schälchen auf und los geht das Genießen.
Wer keinen Koriander mag - einfach weglassen oder durch Basilikum ersetzen.


Für 2 Portionen Avocado-Tomaten-Salat braucht ihr:
  • 2 reife, aber nicht überreife Avocados
  • 6 etwas größere Kirschtomaten
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, ein wenig Chilipulver
  • 1 EL Weinessig
  • Nach Geschmack ein paar Koriander-Blätter

Schneidet die Avocados in Würfel, die Tomaten in schmale Spalten. Gebt gleich den Zitronensaft über die Avocados sonst werden diese braun. Gebt alles in eine Schüssel und schmeckt den Salat mit Essig, Salz, Pfeffer und Chilipulver ab. Auf zwei Schälchen verteilen und fertig.


Beide Salate schmecken super als Beilage zu Fondue, Raclette oder auch einfach so.

Nun wünsche ich euch: Alles alles Gute für 2016! Habt einen schönen Silvester-Abend!



Liebste Grüße
Eure Martina

Verlinkt mit RUMS

Dienstag, 29. Dezember 2015

Knabber-Spaß mit Brot-Chips

Ihr Lieben,

geht es euch auch so, dass ihr abends, wenn ihr auf dem Sofa sitzt und vielleicht auch noch eine Kochshow anschaut, dann immer so eine Lust darauf bekommt, etwas zu knabbern?
Also, ich bin da sehr anfällig... und abends habe ich tatsächlich lieber was herzhaftes zum Knabbern als Schokolade. Und dann kaufe ich mir immer mal wieder Chips - und meistens bin ich dann nach dem Knabbern sehr unglücklich - die Dinger sind oft gespickt mit Geschmacksverstärkern und den Geschmack bekomme ich dann ewig nicht weg und hab es dann irgendwann so über...
Also muss ein selbstgemachter Snack her - der vielleicht auch nicht ganz so ungesund ist... Wie wäre es also mal mit Brot-Chips?


Schnell gemacht, super knusprig, super lecker! Und doch eigentlich auch eine schöne Idee für die Silvester-Party, oder?

Was ihr dazu braucht:

  • Baguette oder Wurzelbrot oder ähnliches
  • Olivenöl
  • Kräuter nach Geschmack - ich habe eine Italien-Mischung von Just Spices genommen (mit Rosmarin, Thymian, Chili...)
  • Etwas Salz und Pfeffer


Schneidet das Brot in schmale Scheiben und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
Das Öl gebt ihr in eine Schale, gebt die Gewürze hinzu und vermischt alles gut. Dann streicht ihr mit einem Küchenpinsel die Baguette-Scheiben dünn damit ein. Und ab damit in den auf 180°C (Heißluft - Ober-Unterhitze dann 200°C) - seht mal nach ein paar Minuten schon nach, lange brauchen die Chips nämlich nicht - sie sollten schön knusprig-braun sein, aber nicht zu dunkel werden.


Und schon habt ihr einen leckeren Snack für einen TV-Abend. Und ich finde, das ist auch ein super Geschenk aus der Küche, wenn man (auch mal spontan) eingeladen ist. Knabbert sich nämlich auch super zu Wein und Gin Tonic!


Super lecker schmeckt übrigens auch Brot, in das schon Käse eingearbeitet wurde - oder ihr streut einfach noch etwas Parmesan auf die Scheiben... Mmmmmhhhh...
Ich gebe zu: mit selbst gebackenem Baguette schmeckt es sicher noch besser - beim nächsten Mal dann...!
Viel Knabberspaß wünscht euch eure Martina!